Dienstag, 26. April 2011

Pläne schmieden

Es ist im Moment etwas stürmisch vor meiner Nase, sprich, der Gegenwind bremst mich ein wenig aus.
Dass die Kinder Schulferien haben und exakt zu Deadlinezeiten um meinen Schreibtisch herumwuseln, war abzusehen und ich hätte das besser einplanen sollen. In Zukunft bin ich schlauer.
Die heftige Grippe, die mich zwei Wochen fest im Griff hatte, war nicht vorhersehbar, genauso wenig, dass der Mann sich den Fuß bricht und operiert werden musste.
Dass jetzt zu all dem noch ein Hexenschuss meinen Rücken außer Gefecht setzt, passt zu dem Wetter, dass hier offensichtlich gerade über meinen Küchentisch fegt.
Aber schreiben geht auch in kleinen Schritten, so schnell lasse ich mich nicht unterkriegen. Und weil die Schreibphasen im Moment von häufigen Unterbrechungen geprägt sind und die Taxifahr-Phasen und in Wartezimmer-warten-Phasen dafür umso häufiger auftreten, nutze ich die halt zum plotten und Pläne schmieden.
Und ich bin immer wieder fasziniert, wo man überall Geschichten finden und aufschreiben kann. Schade ist nur, dass es dafür hier im Blog ein wenig ruhiger ist im Moment, aber auch das wird wieder anders werden.

Jetzt aber schnell ans Manuskript. Der Schmerz ist gerade aushaltbar, die Kinder sind friedlich und der Mann außer Haus ;-)

Kommentare:

Gabriela hat gesagt…

Oh, da lohnt es sich ja direkt, einen ganzen Korb voller Gute-Besserungswünsche auf den Weg zu euch zu schicken. Ich stopfe ihn aus mit Geduld.
Trag dir Sorge!
Liebe Grüsse
Gabriela

WortSchmid hat gesagt…

Von mir auch ganz liebe Besserungswünsche!
Das Schöne am Schreiben ist, dass sich (fast) überall machen lässt. Auf der Picknickwiese, im Wartezimmer in der Schlange im Supermarkt, auf dem Boden mit den Beinen auf dem Entlastungswürfel... überall lassen sich ein paar Ideen auf ein Stück Papier kritzeln. Schön, dass Du trotz allem in kleinen Schritten weiter gehst. Auch mit kleinen Schritten kommt man ans Ziel.
Weiterhin alles Gute für Dich,
Alexandra