Donnerstag, 30. Juni 2011

Was das Warten mit Gummibärchen zu tun hat

Wir Autoren warten ja bekanntlich immer auf irgendetwas.
Die einen warten darauf, dass die Agentur/der Verlag sich endlich zu dem unverlangt eingesandten Manuskript äußert. Andere warten händeringend auf ihren Vertrag. Es gibt solche, die schon seit Wochen auf den lektorierten Text warten, andere warten lieber auf den fälligen Vorschuss.
Irgendwann wartet man dann auf die ersten Coverentwürfe. Manchmal fragt man sich später, warum man auf dieses Cover so lange gewartet hat oder hätte lieber noch ein bisschen länger gewartet, wenn dafür das Cover ein anderes geworden wäre.

Und irgendwann warten Autoren dann tatsächlich auf ihre Belegexemplare, um kurz nach Verkaufsstart mit angehaltenem Atem auf die ersten Kritiken zu warten. Ihr seht:  
Das Warten gehört zum Autor wie das Salz ins Meer.
Es schmeckt nicht, ohne das wäre es aber auch nichts.

Vielleicht liegt es an der Warterei, dass mir irgendwann die Idee mit dem Gummibärchenkalender kam. Angefangen hat es mit einem solchen für meine Kinder, die wissen wollten, wie viele Tage sie noch auf die Sommerferien warten müssen. Später habe ich dann Gummibärchenkalender an alle möglichen Leute verschenkt für alle möglichen Warteschlangen.

Jetzt hat der Gummibärchenkalender Einzug in meinen aktuellen Roman "Bitte zweimal Wolke 7" gehalten.


Das mit dem Gummibärchenkalender war die Idee von Kim. So wie fast alle guten Ideen von Kim kommen. Als feststand, dass ich auch in diesem Jahr wieder die Sommerferien wieder in Hamburg verbringen würde, hat Kim mir eine Dose mit Gummibärchen geschickt. Abgezählt. Für jeden Tag eins. Damit du sehen kannst, wie schnell die Zeit vergeht, schrieb sie mir auf einen Zettel dazu.

Und damit ihr euch vorstellen könnt, wie so ein Gummibärchenkalender aussieht, habe ich euch einen gebastelt.

Denn ich warte gerade ganz ganz dringend auf das Erscheinen meines neuen Romans!

Man nehme: 1 leeres Glas/leere Dose, ein hübsches Motiv, Kleber, Schere und natürlich Gummibärchen.

Noch ist das Glas leer

Das Motiv passend zum Warten


Pro Warte-Tag kommt ein Gummibärchen ins Glas

Ich liebe sie ;-)


Und so sieht das gute Stück dann aus, wenn es fertig ist. Jeden Morgen gibts ein Gummibärchen und auf einmal dauert das Warten gar nicht mehr so lange.


Und fertig ist mein Kalender

Dienstag, 28. Juni 2011

Leserunde bei Lies & Lausch

Es soll ja tatsächlich immer noch Menschen geben, die Holundermond noch nicht gelesen haben ;-)

Diejenigen haben jetzt eine neue Möglichkeit das nachzuholen, noch dazu gleich in einer geselligen Leserunde.
Das Onlineportal Lies und Lausch lädt hierzu ein.

Die Leserunde soll vom 15. Juli bis zum 27. Juli 2011 stattfinden, ich werde diese Runde selbstverständlich begleiten und für Fragen und Diskussionen zum Buch zur Verfügung stehen.
Ich freue mich schon sehr auf diese Aktion.

Und zu gewinnen gibt es auch etwas: Nämlich drei signierte Exemplare von Holundermond. Wie es geht und was ihr dafür tun müsst, erfahrt ihr hier: Leserunde Holundermond

Viel Spaß und viel Glück beim Gewinnspiel!

Mittwoch, 22. Juni 2011

Bitte zweimal Wolke 7 - ein Interview

... aufgenommen in den Räumen des Coppenrath-Verlags.
Die Fragen stellte mir Pressemann Tomas Rensing von Coppenrath.
Mir hat das Interview viel Spaß gemacht - ich hoffe ihr habt genauso viel Spaß damit!










PS: Wer das Holundermond-Interview sehen und hören möchte, das ich am gleichen Tag ebenfalls im Verlag gegeben habe, besucht bitte meinen Holundermond-Blog.

Samstag, 18. Juni 2011

Keine Werbung

... ist dieser Beitrag.
Sondern einfach nur Vorfreude auf ein neues Buch.


Endlich ist es so weit: Oskar und Rico sind wieder da. Und mit ihnen der Diebstahlstein.

Sagt das fünfmal ganz schnell hintereinander: Oskar, Rico und der Diebstahlstein und spätestens nach dem dritten Mal habt ihr einen Knoten in der Zunge. Was für ein Titel!

Zum Inhalt:

Bei Rico ist ziemlich alles bestens. Sein Freund Oskar wohnt jetzt im selben Haus. Sein Hund Porsche ist immer bei ihm. Mama und er haben die coolste Wohnung in Berlin. Und der Bühl wird wohlmöglich bald sein neuer Papa.
Aber dann finden Rico und Oskar einen Toten im Treppenhaus. Mann, Mann, Mann! Es ist der Beginn eines neuen Abenteuers, das die beiden Freunde bis an die Ostsee führt - brodelndes Adrenalinzeugs, Para-Neujahr und klackernde Bingokugeln inklusive.
Doch weder das Essen noch die Gemütlichkeit kommen zu kurz: Dafür sorgen jede Menge Müffelchen, neun verschiedene Kaminfeuer auf DVD und nicht zuletzt Oskars peruanische Bommelmütze.



Kleine Kostprobe gefällig?

Ich finde, von allen schlimmen Sätzen auf der Welt, die man nie sagen oder hören sollte, ist Ich wünschte, du wärst tot einer der schlimmsten. Schlimmer ist nur noch Der Kühlschrank ist alle und der Spätkauf hat schon zu

Wem das nicht reicht und wer mehr lesen möchte, findet hier ein Leseprobe zum neuen Buch von Andreas Steinhöfel http://tdb.carlsen.de/carl2_resources/uploads/readSamples/LP-9783551555724.pdf

Ich freue mich riesig auf dieses Buch und bin vor lauter gespannter Erwartung selbst schon ganz angefüllt mit diesem brodelnden Adrenalinzeugs.

Herzlichen Glückwunsch, lieber Andreas, zum dritten Rico-Abenteuer. Rico wird auch diesmal wieder die Herzen deiner Leser erobern.

Für den Fall, dass er auch die Welt erobern will, habe ich für Peter Schössow allerdings schon mal zwei schwarze Balken gemalt. Einfach ausdrucken und ausschneiden. In Ländern, in denen selbst Miniaturpimmelchen in Wimmelbüchern entdeckt und zensiert werden, haben Rico und Oskar unten ohne sonst keine Chance.







.

Freitag, 17. Juni 2011

Kinderbuchautoren und Kirschen

Es ist seit ein paar Jahren Tradition:

Jedes Jahr im Hochsommer treffen sich eine Handvoll deutschsprachiger Kinder- und Jugendbuchautoren in München.

Was sie da machen?
Sie sitzen zusammen, sie klönen, tauschen Neuigkeiten aus, unterhalten sich mit Leseproben, ersinnen neue Geschichten und erzählen sich von den alten.


Nebebei staunen sie über die Surfer im Eisbach oder baden ihre Füße in selbigem.



Und dazu gibt es - ebenfalls ganz traditionsgemäß - selbst angesetzten Kirschlikör.



Mitte August ist es wieder so weit.
Allerhöchste Zeit also, die entsprechenden Vorbereitungen zu treffen.
Die Kirschen sind reif und ein guter Likör braucht vor allem eins: Geduld.









Und davon haben wir Autoren ja bekanntlich mehr als genug ;-)




Ich freue mich auf August!

Mittwoch, 8. Juni 2011

Write This!



or don't!


Jetzt wisst ihr endlich, wie in Zusammenarbeit mit den Lektoraten all die wunderbaren Plots entstehen :-)

Freitag, 3. Juni 2011

Schreiben lernen

Seit fast einem Jahr geht unser Zweitjüngster jetzt in die Schule.
Und dort sollte man ja eigentlich fürs Leben lernen. Dass dieser Lehrauftrag heute in den Grundschulen so wörtlich genommen wird, war mir neu.

Jedenfalls staunte ich nicht schlecht, als das hier heute auf meinem Schreibtisch lag:


Laut lesen empfiehlt sich