Freitag, 29. Juli 2011

Inspiration

Aufmerksame Blogleser oder Facebookbesucher haben es mitbekommen: Ich blogge derzeit aus Dänemark. Wir verbringen hier einen wunderschönen gemütlichen Familienurlaub mit unseren Jungs, die abwechselnd zu Piraten, Surfern oder Wikingern mutieren ;-)

Weil ich nicht ohne das Schreiben sein kann und das Schreiben offensichtlich auch nicht ohne mich, habe ich meinen Rechner dabei und natürlich auch ein Manuskript, auf das mein Verlag sehnsüchtig wartet.

Ich arbeite täglich daran und bin wirklich schon sehr gespannt, wie der erste Durchlauf im Lektorat sein wird. Im September geht es dann zusammen mit meiner Lektorin an den Feinschliff, darauf freue ich mich ganz besonders.
Inzwischen habe ich hier kräftig neue Ideen entwickelt, nicht nur für mein nächstes Projekt, das schon in den Startlöchern steht, sondern auch für weitere Projekte und auch für dieses Blog und den kommenden Bücherherbst. Ich kann euch versprechen: Es bleibt spannend.

Jetzt aber erstmal zurück ans Manuskript. Ich habe Stellen gefunden, da sind mir die Figuren noch zu sehr kopfgesteuert, da will ich nochmal ran. Es ist immer wieder spannend, ein Buch wachsen zu sehen. Die ersten Ideen zu diesem Roman habe ich seinerzeit in einem Online-Schreibkurz bei Rainer Wekwerth entwickelt. Und jetzt liegen vor mir rund 300 Seiten. Und ein paar weitere werden noch dazu kommen.

Was ich im Blog neues plane, verrate ich euch in einem anderen Beitrag, wenn ich wieder zu Hause bin. Dazu brauche ich ein wenig Zeit für technische Basteleien, die ich im Urlaub nicht machen will.
Zu Hause warten dann hoffentlich auch meine Belegexemplare auf mich von meinem aktuellen Jugendbuch bei Coppenrath. Den Trailer habe ich euch ja schon gezeigt, Mitte August ist es dann endlich auch im Handel.
Die ersten Lesungen daraus im September sind schon gebucht und ganz besonders freue ich mich heute über eine erneute Einladung nach Mauerbach im nächsten Frühjahr. Dort werde ich zur Holunderblüte wieder aus Holundermond lesen.

Mittwoch, 27. Juli 2011

Das Weblog ist tot - es lebe das Blog

Egal ob das oder der Blog - Fakt ist, dass es vor nicht allzu langer Zeit totgesagt wurde. Fast alle Blogger tummelten sich plötzlich auch andernorts im Social Web. Xing, Facebook, Twitter ... warum sollte man erst langwierige Blog-Artikel verfassen, wenn die Inhalte genauso schnell, wenn nicht wesentlich schneller per Facebook verbreitet werden konnten. Ob die Artikel dort genauso gut waren, sei mal dahingestellt.
Inzwischen öffnete noch Google+ seine Pforten und spätestens jetzt geraten auch die Hardcore-Onliner unter uns an ihre Grenzen. Wer mitreden will, muss sich zu Google+ einladen lassen, dann kann er die Facebook-Konkurrenz, bei der im Moment täglich neues passiert, ebenfalls testen. Aber wo soll man jetzt was posten? Welche Zielgruppe will man erreichen und wo findet man die? Ist es sinnvoll, bei Twitter automatisch auch die Pinnwandeinträge von Facebook online zu stellen? Muss ich nicht besser Xing nutzen oder verpasse ich dann diejenigen, die sich schon bei Google+ tummeln?



Ich gebe es zu, ich gehöre zu denen, die hier hoffnungslos überfordert sind und die auch keine Lust mehr haben, in einer Spirale zu stecken, die sich immer schneller und schneller dreht.
Es mag am gemütlichen Familien-Urlaub in Dänemark liegen, daran, dass die Uhren sich hier langsamer drehen, dass der Blick aufs Meer auch wieder den Blick für das Wesentliche in unserem Leben öffnet, Fakt ist, dass ich immer seltener nachschaue, was es bei Facebook und Co. Neues gibt, mich dafür ertappe, dass ich wieder regelmäßiger bei meinen Bloggerkollegen vorbei gucke und lese, was es bei ihnen Neues gibt.

Und ich finde Erstaunliches. Ich bin nämlich ganz offensichtlich nicht die Einzige, die sich auf einem immer schneller drehenden Karrusell befindet und abspringen möchte. Wer sich einmal durch die verschiedenen Blogs liest, erkennt, dass viele von Entschleunigung sprechen, weg wollen von Schlagzeilen wieder zurück zu mehr Inhalten.

Auf den Punkt gebracht hat es meine Kollegin Alice Gabathuler. Sie schreibt:

Ich merke, dass ich mich gar nicht so richtig wieder ins virtuelle Leben einklinken will. Es interessiert mich nicht. Ich habe keine Lust darauf. Es ist zu viel. Und doch nichts Wirkliches.

Oder wie sagt es Christian Henner-Fehr so schön?

"Spätestens jetzt wird es Zeit für ein Blog."

Er rät ganz klar dazu, spätestens jetzt auf die Blogs zu setzen und Netzwerke wie Facebook oder Google+ lediglich als "Zubringer" dieser Blogs zu benutzen.
Der Gedanke gefällt mir. Und ich bin froh, dass es dieses Blog bereits gibt. Und fest entschlossen, es wieder mit mehr Inhalt zu füllen.

Es ist ja nicht so, dass wir uns nichts mehr zu sagen haben.
Allein, es fehlt oft an der Zeit, uns auch zuzuhören. Und daran sollten wir arbeiten. Finde ich.

Montag, 18. Juli 2011

Freitag, 8. Juli 2011

Genug ist genug.

Gewicht und Frisur.

Heikles Thema - vor allem für Frauen.
Fangen wir mal mit dem leichteren Thema an: Meine Frisur.

Ich hatte lange Wallehaare - so vor rund 30 Jahren. Dann kam die Leistungssportphase (Leichtathletik und Triathlon) und die Haare fielen. Kurz sah irgendwie dynamischer aus und war pflegeleichter bei fast täglichem Training.
Irgendwann konnte ich mich dann nicht mehr sehen und ließ die Haare wieder wachsen. Dann franste die Mähne aus und kam wieder ab. Blöd ist, dass ab viel schneller geht als dran.



Im Moment befinde ich mich haaremäßig in einem gräßlichen Zwischenstadium. Nix Halbes, nix Ganzes. Nicht Fisch, nicht Fleisch. Nicht kurz, nicht lang. Und bin unschlüssig. Wachsen lassen oder abschneiden. Ich kann mich nicht wirklich entscheiden. Aktuell hätte ich sie gerne wieder dran, die Haare. Aber das dauert .... und diesmal hilft auch kein Gummibärchenkalender, denn damit kommen wir gleich zum zweiten sehr heiklen Thema:

Das Gewicht.

Ich treibe schon noch Sport, so ist das nicht. Gerade habe ich wieder eine sehr intensive Laufphase. Intensiv heißt für mich, vier- bis fünfmal pro Woche laufen. Ist doch eigentlich ganz okay.
Das Problem sitzt vermutlich woanders - nämlich am Schreibtisch und das stundenlang jeden Tag. Dazu kommt das, was auf dem Schreibtisch liegt, nämlich Gummibärchen, manchmal auch Schokolade. Schreiben und in den Mund stopfen, das geht irgendwie gleichzeitig und völlig unkontrolliert. Ist das Kapitel fertig, ist in der Regel auch die Tüte leer.
Die Konsequenz: Zehn Kilo mehr auf den Rippen als - sagen wir mal - vor ungefähr drei Jahren. Tendenz steigend. Und die Laune im Gegenzug dazu sinkend.
Gestern wurde ich gefragt, ob wir wieder ein Baby erwarten!!!
Okay, wir haben fünf Kinder und manche glauben offensichtlich, dass wir kein anderes Hobby haben ;-) - aber davon mal abgesehen: Fragt niemals, niemals eine Frau mit Bauch, ob sie schwanger ist!! Schon gar keine über 45! Das Fettnäpfchen könnte größer nicht sein - Fett im wahrsten Sinne des Wortes.

Und damit ist ab heute Schluss. Ich habe mit mir selbst einen Pakt geschlossen. Ich werde abnehmen. Jawoll! Und zwar ab sofort und insgesamt 10 Kilo. Und weil das ja bekanntermaßen auch dauert (von ratzfatz-Diäten und Hungerkuren halte ich absolut gar nichts), habe ich alle Zeit der Welt, um meine Haare erstmal wachsen zu lassen. Und dann schauen wir mal.
Also: Die Haare dürfen jetzt wachsen, bis die 10 Kilo unten sind.
Und dann gibts ein Vorher-/Nachher-Foto für euch.
Vorher-Foto haben wir gestern schon gemacht, auf das Nachherfoto müsst ihr noch warten. Ich werde euch von Zeit zu Zeit berichten. Und ihr müsst/dürft/sollt mich bei der Stange halten. Wäre doch gelacht, wenn ich das nicht schaffe! Tschakka!

Mittwoch, 6. Juli 2011

Gummibärchen-Post

Spannend! Die Post war da!


Uiuiui! Ein richtig dicker Brief!




Von wem der wohl kommt?



Tolle Postkarten und Kofferanhänger von Rebella.



Und die werden jetzt verschickt!
Damit das Warten auf meinen Rebella-Sommerroman "Bitte zweimal Wolke 7" noch ein wenig leichter fällt, packe ich die Anhänger und Postkarten zu den Gummibärchen und wünsche den drei Gewinnern viel Spaß damit.

Leider verbietet Facebook das Veröffentlichen der Gewinnernamen, deshalb hier:

Je eine Tüte Gummibärchen und eine Überraschung von Rebella haben gewonnen:

Manuela Meyer

Diana Esser

Susanne Grimm

Ich bitte die Gewinner, mir ganz schnell ihre Adresse zu mailen (jutta.wilke(at)gmx.net), damit ich die Gummibärchen bald verschicken kann.

Vielen Dank an Euch alle fürs Mitmachen!
Und meinem Verlag Coppenrath ein herzliches Dankeschön für die liebe Überraschung!

We miss you

Der folgende Film wurde nicht in New York gedreht, sondern in Frankfurt am Main.
Die Studentin Hanna Maria Heidrich hat  gemeinsam mit zwei Kommilitonen das Thema Die Sehnsucht von Stadtmenschen nach Natur  filmisch  umgesetzt und wurde dafür belohnt.
Das Internationale Werbefestival in Cannes zeichnete diesen Film gleich in zwei Kategorien aus.

Von sich selbst sagen die drei:

We are three film students
who didn't care about nature.
This is our way of doing something.

Mehr dazu unter: www.wemissyou.de





WE MISS YOU from fireapple films on Vimeo.

Dienstag, 5. Juli 2011

Herbstvorschau

Meinen Rebella-Titel "Bitte zweimal Wolke 7" habe ich euch hier ja bereits vorgestellt.

Inzwischen sind mit den Vorschauen zwei weitere Bücher ins Haus geflattert, an deren Entstehung ich beteiligt war.

Da ist zum einen das Bilderbuch für die ganz Kleinen aus dem Duden Verlag.

Schau doch mal: Die Tierkinder arbeitet mit Klappen, hinter denen die Kinder bekannte Tiere suchen und entdecken können. Die Reime zu diesem Buch sind auf meinem Küchentisch entstanden.



Buch Nummer zwei ist eine Anthologie aus dem Esslinger Verlag:

Von Hexen, Zauberern und fliegenden Besen ist eine Sammlung magischer Geschichten. Eine davon ist von mir.