Montag, 21. November 2011

Holundermond auf der Shortlist bei Lovelybooks

Ich freue mich riesig!
Heute erhielt ich die Nachricht, dass es mein Roman Holundermond auf die Shortlist zum Leserpreis 2011 bei Lovelybooks geschafft hat, natürlich in der Kategorie Kinder- und Jugendbuch.


Dazu schrieben mir die Moderatoren von Lovelybooks:

Der Leserpreis – die besten Bücher 2011’ ist wie bereits in den Jahren 2009 und 2010 ein riesiger Erfolg und damit der größte Publikumspreis für Bücher im deutschsprachigen Raum. Insgesamt haben über 5.000 Leser in 10 Kategorien mehr als 1.700 verschiedene Bücher nominiert.
Nun beginnt die entscheidende Votingphase, in der die Leser bis einschließlich des 27. November für ihre Lieblingsbücher stimmen können. In jeder Kategorie wird schließlich am 28.11. der Leserpreis in Gold, Silber und Bronze vergeben.

Ich freue mich natürlich über jede Stimme für Holundermond.

Zur Abstimmung geht es hier: http://www.lovelybooks.de/leserpreis/2011/Kinder-Jugendbuch/

Dienstag, 15. November 2011

Holundermond in Kärnten

Ich bin ehrlich zu Tränen gerührt.
Einer wunderbaren Facebook-Freundschaft mit  Barbara Einhauer habe ich es zu verdanken, dass mein Roman Holundermond zur Schullektüre wurde.


Gelesen hat mein Buch die Klasse 2 b des Bundesrealgymnasiums Feldkirchen in Kärnten.

Bei den Leserunden und Gesprächen zu meinem Buch hätte ich so gerne Mäuschen in der Klasse gespielt.

Um so mehr habe ich mich heute über eine Überraschung gefreut, die mir die 2 b geschickt hat:
Ein kleines Büchlein zum Holundermond.

Und so sieht es aus:




 



Liebe 2b aus Feldkirchen!


Ich habe mich so so so sehr über euer Büchlein, euer tolles Gedicht und vor allem über eure Bewertung gefreut!

Vielen herzlichen Dank für diese tolle Überraschung! 

Ein Buch zu schreiben, ist ja oft eine recht einsame Arbeit. Da sitzt man Tag für Tag und manchmal auch Nacht für Nacht am Schreibtisch. Als ich mit Holundermond fertig war, hatte ich so lange daran gearbeitet, dass ich fast ein wenig traurig wurde, als ich meine Nele und meinen Flavio, den Jan und die Viviane in die Welt hinaus lassen sollte. Ich hatte mich ja schon richtig an sie gewöhnt und es war fast so, als ob sie hier mit mir zusammen wohnten. Sogar um Doktor Holzer hat es mir leid getan, obwohl der das ja eigentlich gar nicht verdient hat ;-)


Umso schöner ist es für mich jetzt zu hören und zu lesen, wohin meine Freunde so gereist sind und wen sie alles kennengelernt haben.

Nochmal ganz herzlichen Dank euch allen und eurer tollen Lehrerin, Frau Professor Barbara Einhauer fürs Teilhabenlassen an eurem Holundermond-Projekt.

Eure Jutta Wilke

Freitag, 4. November 2011

Wie kommt der Basler Kulturpreis nach Hanau

Basel, eine Grenzstadt, die ich bisher nur von Autobahnschildern und Durchfahrten in Richtung Skiurlaub kannte.
Dann kam Facebook und mit ihm auch Kontakte über die Grenzen hinaus.
Zu einem meiner liebsten Facebook-Kontakten gehört die Bachletten-Buchhandlung in Basel und ihr Inhaber Matthyas Jenny.

Ein nettes Erlebnis im vergangenen Jahr zeigte mir einmal mehr, wie klein die virtuelle Welt doch ist. Das war, als meine liebe Bloggerkollegin Hausfrau Hanna in eben jener Buchhandlung meinen Roman Holundermond erwerben wollte. Man kam ins Gespräch und die Fäden schlossen sich zu einem Netz. Es wurden Grüße nach hüben und drüben bestellt. Schön ist das.

Heute nun fand ich diesen Artikel via Facebook:
Matthyas Jenny (66) wird 2011 mit dem Basler Kulturpreis geehrt. Der Verleger, Buchhändler und Veranstalter ist ein Rebell geblieben.
Und mit einem Mal ist Matthyas Jenny noch ein Stückchen näher gerückt.
So nah, dass ich ihn gerne in seiner Höhle besuchen würde, dass ich mich gerne zu ihm setzen und mit ihm lesen möchte. Was für eine wunderbare Vorstellung - ein Ort voller Bücher.

Der Artikel klingt auch ein wenig nach Einsamkeit. Man möchte eigentlich die Tür aufmachen und ihn herausreißen aus dieser Einsamkeit.
Ich habe mich immer um etwas gekümmert. Früher waren es die Kinder, dann die Literatur. Für mich selber habe ich mich nie wahnsinnig interessiert. Ich sollte mich um etwas kümmern.
So Matthyas Jenny in dem Artikel aus der TagesWoche.

Ich klaue mal bei Andreas Steinhöfel und wünsche Herrn Jenny sehr, dass er weiterhin "kümmerig" bleibt. Sich kümmern heißt, etwas achten, für etwas sorgen. So zumindest das Synonym-Wörterbuch.
Es sind Menschen wie Matthyas Jenny, die dafür sorgen, dass Bücher weiter etwas Besonderes bleiben, die darauf achten, dass Buchläden Orte sind, an denen Leser sich Willkommen fühlen und dass Schreiberlinge wie ich weiter gerne Bücher schreiben. Für Menschen wie Mattyas Jenny.

Ich gratuliere Herrn Jenny von Herzen aus Hanau zum Basler Kulturpreis 2011!

Donnerstag, 3. November 2011

Zum Welttag des Mannes

Aufmerksame Leser wissen es: Ich lebe unter einem Dach mit fünf Männern. Der Jüngste von ihnen ist sechs Jahre alt.

Ich hatte gerade frische Handtücher auf dem Arm und wollte zwei meiner Männer aus der Badewanne fischen, als ich - noch hinter der angelehnten Tür - folgenden Dialog mitbekam:

Sohn (6): Du sag mal, woher kommen eigentlich die Fingernägel?
Sohn (7): Das waren mal Krallen.
Sohn (6): Richtige Krallen?
Sohn (7): Ja, als wir noch Tiere waren.
Sohn (6): (begeistert) Wir waren mal Tiere??
Sohn (7): Ja, damals bei den Dinos.
Sohn (6): (sehr begeistert) Ich war auch mal ein Dino??
Sohn (7): Ja, wir alle waren mal Dinos.
Sohn (6): Und dann?

Sohn (7): Dann sind wir aus dem Wasser gekrochen, haben uns rasiert und haben Häuser, Autos und Frauen erfunden.

Ich wünsche den Männern unter meinen Lesern noch viel Spaß mit ihren Häusern und Autos und bin ehrlich froh, dass sie sich wenigstens rasiert haben :-)