Montag, 19. November 2012

Lesen, lesen, lesen ...

Eigentlich sollte ich schreiben, schreiben, schreiben ... aber vor lauter Lesungen komme ich gar nicht dazu. Und weil ich auch sonst zu nichts komme, will ich euch wenigstens mit zwei meiner Lieblingsfotos aus den letzten Lesungen an dem Vergnügen teilhaben lassen.

Paul Pfeffer, seines Zeichens selbst Autor und aber auch Musiker untermalte eine Lesung mit mir und drei weiteren Krimiautorinnen ganz und gar wunderbar mit seinem Saxophon. So eine musikalische Begleitung würde ich mir zu jeder Lesung wünschen.



Und auf dem zweiten Foto seht ihr, wie gemütlich es bei Stefanie Leos Wohnzimmerlesungen zugeht. Ich wollte gar nicht mehr raus aus dem Sessel.



Ich melde mich wieder. Versprochen. Spätestens ab Weihnachten ist erstmal Schluss mit Lesungen. ;-)

Freitag, 26. Oktober 2012

Offener Brief an Herrn Ulrich Greiner (ZEIT online)

Offener Brief an Herrn Ulrich Greiner zu seinem Artikel  "Verkindlichung" (ZEIT online),
nachzulesen hier: http://www.zeit.de/2012/42/Buchmarkt-Kinder-und-Jugendbuch

Sehr geehrter Herr Greiner,

traurig genug, dass die ZEIT ihre Kinderseite seit einigen Monaten mit "ritsch-ratsch-raus" überschreibt.

Schlimm aber, dass sich dieser Ritsch-ratsch-raus-Gedanke im Zusammenhang mit Kinder- und Jugendbüchern offensichtlich auch in den Köpfen der Mitarbeiter und Redakteure manifestiert hat.
Ihr unqualifizierter Rundumschlag gegen die Kinder- und Jugendliteratur macht mich als Autorin solcher Bücher sehr betroffen.
Nach der Lektüre Ihres Artikels muss ich annehmen, dass Sie sich niemals mit Kinder- und Jugendliteratur auch nur ansatzweise befasst haben.

Sie vergleichen Äpfel mit Birnen, wenn Sie die (übrigens fantastisch geschriebene) Harry-Potter-Serie mit den Werken des Deutschen Buchpreises vergleichen. Harry Potter hat meines Wissens nämlich bisher keinen Deutschen (Jugend)buchpreis gewonnen, zahlreiche wunderbare Kinder - und Jugendbücher hingegen durchaus.

Schade, dass Sie sich mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis offensichtlich gar nicht auseinandergesetzt haben. Es stünde der ZEIT gut zu Gesicht, sich dieses Themas nicht länger so stiefmütterlich anzunehmen. Aber Ihre ZEITung hat es ja sogar geschafft, das Kinder- und Jugenbuch ganz aus dem Feuilleton zu verbannen. So sind Ihnen leider wunderbare Bücher entgangen.

Oder kennen Sie "Sieben Minuten nach Mitternacht" von Patrick Ness/Siobhan Dowd, das übrigens den Preis der Jugendjury 2012 bekam? Der Kampf eines Jungen mit dem schlechten Gewissen, weil er das lange Sterben seiner Mutter nicht mehr aushalten will, ist Ihnen nicht wirklich genug?
Sie suchen Geschichten aus der wirklichen Menschenwelt? Dann lesen Sie den Jugendbuchpreisträger 2012 "Es war einmal Indianerland" von Nils Mohl. Ich verspreche Ihnen, nach der Lektüre dieses Romans werden Sie sich nach einer besseren Welt sehnen.

Stattdessen legen Sie Bestsellerlisten für Ihre Argumentation zugrunde. Na gut, werfen wir einen gemeinsamen Blick darauf:
Seit Wochen befindet sich darauf das Jugendbuch von John Green - Das Schicksal ist ein mieser Verräter (Hanser).
Das Leben und Lieben zweier krebskranker Jugendlicher - und auch das Sterben, ja auch das - ist Ihnen ebenfalls nicht wirkliche Menschenwelt genug?
Sie brauchen noch mehr davon? Dann empfehle ich Ihnen die Lektüre des anderen aktuellen Bestsellers.
 50 Shades of Grey wird sicher von zahlreichen halbwegs ambitionierten und gebildeten Erwachsenen gelesen.

Eins noch zum unterschiedlichen Leseverhalten von Kindern und Erwachsenen:
Kinder lesen Bücher, weil sie von ihnen gefesselt werden. Nicht weil sie auf Bestsellerlisten stehen oder irgendwo nominiert worden sind.
Es sind wir "gebildeten Erwachsenen", die sich auf Shortlists stürzen und Bücher lesen, die uns manchmal zu Tode langweilen, nur um eben zu diesem erlauchten Kreis dazu zu gehören, von dem Sie so andächtig schreiben. Ein Kind legt ein Buch zur Seite, wenn ich es nicht mit den ersten Sätzen schon zu packen weiß.

Das ist der Grund, warum ich weiter für Kinder- und Jugendliche schreiben werde und zahlreiche meiner Kollegen es zum Glück auch weiter tun. Denn ohne das von Ihnen so lächerlich gemachte Kinder- und Jugendbuch gibt es später keine "ambitionierten erwachsenen Leser".

Eins dieser Jugendbücher hat übrigens einer geschrieben, der in diesem Jahr auch für den Deutschen Buchpreis 2012 nominiert worden ist. Das dürfte Ihr anspruchsvolles Herz doch höher schlagen lassen.  Ich spreche von Wolfgang Herrndorf (Tschick).

Und um es mit seinen Worten aus dem mit dem Deutschen Jugendbuchpreis 2011 ausgezeichneten Roman zu sagen:

Die Welt ist schlecht und der Mensch ist auch schlecht. Trau keinem, geh nicht mit Fremden. Das hatten mir meine Eltern erzählt. Und das Fernsehen erzählt es auch. Und vielleicht stimmte das ja auch, und der Mensch  war zu 99 Prozent schlecht. Aber das Seltsame war, dass Tschick und ich auf unserer Reise fast ausschließlich dem einen Prozent begegneten, das nicht schlecht war.

Ich bleibe dann, zusammen mit Herrn Herrndorf, gerne weiter auf der Reise durch die wunderbare Welt der Kinder- und Jugendbücher.

Herzliche Grüße
Jutta Wilke

Sonntag, 7. Oktober 2012

Alle Jahre wieder

In drei Tagen öffnet die Buchmesse ihre Pforten.
 Für mich ein Grund, diesen Blog wieder regelmäßiger zu füttern. Meine Termine stehen fest, die Tasche mit Autogrammkarten und Leseproben ist gepackt, der Text für die Lesung am Sonntag ist vorbereitet (10 Minuten Lesezeit sind nicht eben viel für eine, die am liebsten immer das ganze Buch vorlesen möchte).
Jetzt muss ich noch einen Bettenplan, eine Einkaufsliste und einen Kochplan erstellen. Warum? Weil ich in diesem Jahr mich erstmals nicht nur auf der Buchmesse ins Gewühl stürzen werde, sondern weil ich auch ganz liebe Buchmenschen bei mir zu Hause beherbergen werde. Ich freue mich auf meine Gäste wie ein kleines Kind, denn was gibt es schöneres, als einen Messetag gemütlich im Kreis von Gleichgesinnten ausklingen zu lassen. In meinem Fall werden das sein Stefanie Leo von den Bücherkindern, Claudia von Claudias Bücherregal, Hubert Schirneck, der sich was traut unter uns Frauen und meine liebste Kollegin Alice Gabathuler.

Es wird ein Fest werden. Ein Bücherfest. Und am Ende wird es uns allen so gehen, wie dem Verleger im Urlaub, den heute das aktuelle Börsenblatt abgebildet hat.

(c) Börsenblatt 7. Oktober 2012


Donnerstag, 27. September 2012

Buchmesse Frankfurt

Endlich stehen sie fest - meine Termine auf der Buchmesse Frankfurt 2012.

Wer mich treffen möchte, um mich kennenzulernen, ein Buch signieren zu lassen, zu plaudern oder einfach nur ein Autogramm abzuholen, kann das zu folgenden Zeiten tun:

Mittwoch, 10. Oktober 2012, 15:00 Uhr:  
Zum Kaffee im Restaurant Aubergine, Halle 3.0

Donnerstag, 11. Oktober 2012, 14:00 Uhr: 
Zum Kaffee im Restaurant Aubergine, Halle 3.0

Freitag, 12. Oktober 2012, 11.00 Uhr: 
Zum Kaffee im Restaurant Aubergine, Halle 3.0

Sonntag, 14. Oktober 2012:

12:00 Uhr: Lesung im Lesezelt zwischen den Hallen aus "Wie ein Flügelschlag" (Coppenrath)

13:00 Uhr: Signierstunde vor dem Lesezelt (Coppenrath)

14:30 Uhr: Signierstunde am Stand von Sauerländer (Bibliographisches Institut) - Halle 3.0 am Stand C169

Ansonsten gilt:
Wer mich erkennt - in der Halle, auf der Rolltreppe, zwischen den Gängen oder auf dem Klo - darf mich jederzeit einfach anquatschen.
Ich freue mich auf euch!


Endlich da!



Und erste Rezensionen sind auch schon online.

Zum Beispiel hier: http://teachocolateandbooks.blog.de/2012/09/26/rezension-schwarz-schnee-jutta-wilke-14883726/

Mittwoch, 29. August 2012

Anlesen: Schwarz wie Schnee

Erstes Anlesen im Schaufenster!
Der Termin der allerersten Lesung aus "Schwarz wie Schnee" wird ein ganz besonderer sein:
Zur zweiten Frankfurter Sprachwoche lädt der Verein sprich! e.V. zum Karstadt in Frankfurt/Zeil ein. Neben vielen anderen tollen Künstlern werde ich dort um 12.30 Uhr im Schaufenster aus "Schwarz wie Schnee" lesen. Wer also zu den ersten Zuhörern gehören will, sollte sich das nicht entgehen lassen.



Freitag, 24. August 2012

Zurück auf Null

Erinnert ihr euch? Genug ist genug hatte ich damals gesagt.
Nun ... die Kilos sind unten. Und die Haare auch wieder.
Es mag ein Aufschrei durch die Langhaarfans gehen, aber ich fühle mich wieder wie ich selbst.
Und damit meine Fans mich auch noch erkennen, gibt es bald neue Autogrammkarten.
Und so sehe ich jetzt aus:







Ihr werdet euch wieder dran gewöhnen ;-)

Donnerstag, 2. August 2012

Hörbuch Holundermond

Ich liebe ja Hörbücher.
Beim Joggen, beim Putzen, beim Aufräumen, beim Autofahren bieten sie mir die Möglichkeit, noch mehr Bücher zu inhalieren, als ich das ohnehin schon tue.
Umso glücklicher war ich, als ich erfahren habe, dass nun auch Holundermond als Hörbuch erscheinen soll.

Und seit gestern ist es nun soweit.
Gelesen von der wunderbaren Ulrike C. Tscharre ist Holundermond im Igel-Records-Verlag erschienen.

Wer mal reinhören möchte, findet die Hörprobe hier: Hörprobe Holundermond

Das eigene Buch zu lesen, ist schon immer ein Wahnsinnsgefühl. Es vorgelesen zu bekommen, noch dazu so professionell, hat mir wirklich Tränen in die Augen getrieben.
Als ich vor einigen Jahren die ersten Sätze meines ersten Romans in eine leere Kladde kritzelte, hätte ich niemals gedacht, dass es so weiter gehen würde.

Ein Grund mehr, einmal wieder meinen vielen vielen Lesern zu danken, ohne die Holundermond diesen Weg niemals hätte gehen können.
Ich drück euch! Alle!

Dienstag, 31. Juli 2012

Sechs Wochen Sommerferien ...

... sind einfach zu lang.
Zumindest, wenn man vier Schulkinder im Haus hat und in der gleichen Zeit einen Roman schreiben möchte.
Nächtes Jahr wird alles besser. Das nehme ich  mir seit Jahren vor und habe dann doch wieder das Ferienproblem. Wie lösen das eigentlich andere Autoren? Oder Selbstständige generell? Ich kann nicht 12 Wochen Urlaub im Jahr machen. Will ich auch gar nicht. Ferienspiele haben bereits stattgefunden. Zwei Wochen haben sie für uns überbrückt. Bleiben noch vier lange Ferienwochen, in denen die Kinder beschäftigt werden und etliche Manuskriptseiten gefüllt werden wollen. Ich verkriech mich dann mal wieder. Und versuche, den Geräuschpegel im Haus zu ignorieren.

Dienstag, 26. Juni 2012

Friedrichshafen am Bodensee

Hier nur ein paar Eindrücke von meiner wirklich sehr schönen Lesereise an den Bodensee.
Die Buchhandlung RavensBuch aus Friedrichshafen hatte mich eingeladen.
Und dazu zwei Schulklassen in die Buchhandlung gebeten, wo ich dann aus "Wie ein Flügelschlag" lesen und aus dem Nähkästchen bzw. Schreiballtag plaudern durfte.

(c) Buchhandlung RavensBuch

(c) Buchhandlung RavensBuch

(c) Buchhandlung RavensBuch

(c) Buchhandlung RavensBuch

(c) Buchhandlung RavensBuch

(c) Buchhandlung RavensBuch

(c) Buchhandlung RavensBuch

Samstag, 23. Juni 2012

Mittsommerernte

Es ist Sommer. Endlich.





 Geerntet haben wir rote, gelbe und schwarze Johannisbeeren, gelbe und rote Stachelbeeren, Himbeeren, die letzten Walderdbeeren und die ersten Blaubeeren. Selbst die Zitrone ist eigene Ernte. Und dann wurde Gelee gekocht.




Montag, 28. Mai 2012

Pfingsten

Holunderblüten

Der alte Apfelbaum verspricht eine reiche Ernte

Brombeeren

Die Clematis schmückt den alten Baum

Gänseblümchen

Rosenschmuck für Familie Meise

Pünktlich zum Fest

Selbst zwischen den Steinen explodiert das Leben

Montag, 21. Mai 2012

Gärtnern ist wie schreiben ...

Mir ist aufgefallen, dass viele meiner Autorenkollegen gleichzeitig auch gerne gärtnern. Egal, ob auf dem Balkon oder auf riesigen Grünflächen, die Liebe zum Graben, Säen, Ernten oder auch nur Bestaunen verbindet ganz viele von uns.
Was eigentlich kein Wunder ist, denn Gartenarbeit und Bücher schreiben liegen ganz dicht beieinander.
Von der ersten Idee über den Plot bis zum fertigen Buch ist es mindestens ein so weiter Weg wie vom Umgraben übers Einsäen bis hin zur ersten Ernte oder Blumenpracht.
Und gefragt ist vor allem eins: Durchhaltevermögen. Geduld.
Wie auch beim Schreiben passieren auch im Garten ganz viele Dinge parallel. Während ein neues Projekt begonnen wird, blühen bereits die Pflanzen, die letzten Monat schon gepflanzt worden sind, währen die einen Samen gerade in die Erde kommen, kann man die Früchte einer anderen Sorte bereits ernten.

Während ich auf die Druckfahnen des nächsten fertigen Romans warte, schreibe ich an dem aktuellen Manuskript und plotte schon mal ein paar Ideen für weitere Bücher.

Heute war im Garten plotten angesagt. Auf Gärtnerisch heißt das umgraben.
Ich hatte mir nämlich in den Kopf gesetzt, ein neues Staudenbeet anzulegen. Das Beet ist ca. 5 mal 2 Meter groß und musste vom Rasen  abgestochen werden. Das hat mir schon ein wenig den Schweiß ins Gesicht und in die Augen getrieben, morgen werde ich vermutlich Muskelkater haben.
Noch während des Umgrabens bekam ich Besuch von einem sehr jungen und deshalb noch zutraulichen Vogel. Leider habe ich keine Ahnung, wer mich da besucht hat, vielleicht ist unter euch ein Vogelkundler, der mich aufklären kann. Der kleine Piepmatz war auf jeden Fall richtig begeistert von den fetten Regenwürmern, die ich da für ihn ausgebuddelt habe. :-)



Mein Staudenbeet ist an einem Vormittag fertig geworden. Bestückt wurde es mit einigen wenigen gekauften Pflanzen und noch ein paar mehr Ablegern aus einem anderen Beet.



Und dann habe ich sie doch noch gefunden: Die Akeleien.
Bei Nikola Hahn habe ich noch gejammert, dass sie sich alle verflüchtigt hätten in diesem Jahr. Heute habe ich sie - leider schon fast verblüht - entdeckt. Unter den Himbeeren haben sie sich versteckt. Eine davon habe ich behutsam ausgegraben und ins neue Beet gepflanzt. Hier darf sie jetzt ihre letzte Blütenpracht noch mal ganz stolz vorzeigen.



Und wie beim Schreiben gab es heute nicht nur einen Plot, sondern auch gleich eine erste Ernte. Die Walderdbeeren fangen an, rot zu werden. Sie sind winzig. Aber hundertmal besser als ihre großen Verwandten.


Samstag, 19. Mai 2012

Was wächst denn da?

Unsere Nachbarn staunten heute nicht schlecht, als sie die Kinder beim Steineschrubben beobachtet haben.
Was passiert da nebenan?
Eine neue Form der Kinderarbeit? Ist im Haus der Kinderbuchautorin der Putzfimmel ausgebrochen? Haben die Kinder Langeweile?
Nichts von alledem.
Grund für die plötzliche Putzaktion war mein Vorgarten und das dortige Kräuterbeet. Immer wieder bleiben Passanten stehen, gucken, pflücken auch mal ein Blättchen, schnuppern, probieren und fragen: Was wächst denn da?

Heute sind mir die Steine wieder eingefallen, die schon seit Jahren unter einer alten Hecke vor sich hin gammeln.
Die Kinder haben die Steine geschrubbt, ich habe sie beschriftet und in Zukunft wissen alle, die bei uns vorbei kommen, was da wächst.







Holundermond als Hörbuch

Jetzt ist es offiziell.
Ab August wird es "Holundermond" als Hörbuch geben. Gelesen von der wunderbaren Ulrike C. Tscharre.
Ich bin mehr als gespannt darauf, wie das Hörbuch ankommen wird.


Mittwoch, 16. Mai 2012

Lesung in Hainburg


(c) Claudia Becker-Klingler


Die Bücherstube Klingler aus Hainburg hatte zur Lesung eingeladen.
Und es war einfach  nur wunder- , wunderschön, was die Mädels vom Leseclub dort auf die Beine gestellt haben. Danke dafür  nach Hainburg und in die Bücherstube.



(c) Claudia Becker-Klingler

 
(c) Claudia Becker-Klingler




(c) Claudia Becker-Klingler



(c) Claudia Becker-Klingler


(c) Claudia Becker-Klingler


(c) Claudia Becker-Klingler


(c) Claudia Becker-Klingler


(c) Claudia Becker-Klingler


(c) Claudia Becker-Klingler


Samstag, 5. Mai 2012

JA zum Urheberrecht

(c) Das Syndikat/Armin Zedler


Unter dem Titel "HEMD UP FOR YOUR RIGHTS" ließen sich acht Krimiautorinnen und -autoren der Autorenvereinigung Das Syndikat nackt in der Kölner Rechtsmedizin fotografieren.

Inzwischen wird die vom Syndikat ins Leben gerufene Aktion "Ja zum Urheberrecht" von zahlreichen Verlagen, Verbänden und Autorenvereinigungen unterstützt.



Anlässlich der Criminale, die in diesem Jahr im Hochsauerland stattfand, stellte Das Syndikat seine Aktion der Öffentlichkeit vor.
Und  trat damit Folgen los, die selbst Krimiautoren so vermutlich nicht erwartet hätten.

Eine anonyme Gruppe von Netzaktivisten startete Mail-Bomben-Attacken auf die Internetseiten des Syndikats, aber auch auf die privaten Rechner mehrerer Autoren.
Mehr zu den Auswüchsen dieser Aktion, die sich selbst "Tango Down" nennt, hat Monika Willer in ihrem Artikel "Autorenvereinigung nach Criminale von anonymen Netzaktivisten bedroht" recherchiert.
Hier wurden nicht nur die Rechner der betroffenen Autoren mit tausenden von Mails bombadiert,  eine Kollegin wurde sogar mit Hass-Kurznachrichten und Hakenkreuzen traktiert. 

Ich sitze ehrlich fassungslos vor diesem Artikel.
Die Netzaktivisten kämpfen für eine bedingungslose Freiheit des Internets.
Wenn es dazu gehört, fremde Meinungen durch solche Aktionen einfach mundtot zu machen, dann haben diese Menschen das Wort Freiheit noch nicht begriffen.

Ich bin froh, dass die betroffenen Autoren sich weiter für das Urheberrecht einsetzen wollen und gegen diese Aktionen Strafantrag gestellt haben. Und ich kann nur alle Kolleginnen und Kollegen aufrufen, die Autorenvereinigung Das Syndikat in ihrem Anliegen zu unterstützen.



Mittwoch, 2. Mai 2012

Zwischen den Büchern ...

Seit ein paar Tagen sitze ich genau zwischen den Büchern.
Das letzte Buch befindet sich gerade im Satz und ich warte auf die Druckfahnen.
Das nächste Projekt befindet sich noch in der Planungsphase, die ich nie nur am Schreibtisch verbringe, weil ich mir dafür ab und zu den Kopf freipusten lassen muss.
Das fühlt sich wesentlich besser an, als zwischen den Stühlen zu sitzen. Keine Frage.
Ein netter Kollege meinte heute, zwischen zwei Büchern zu sein, sei in etwa wie die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr. Der Vergleich passt prima, denn das ist es tatsächlich: So eine Art geschenkte Zeit, in der man mit dem alten noch nicht ganz abgeschlossen und das neue noch nicht wirklich angefangen hat.
Und man hat plötzlich vor allem eins: Zeit.
Zeit für Gartenarbeit, für den Haushalt, Zeit, mit den Kindern zu spielen, Zeit für Lesungen und in meinem Fall auch Zeit, mich an meinen neuen Status als alleinerziehende Mama zu gewöhnen.

Am einfachsten klappt das mit spannenden Projekten.
Deshalb haben wir - d.h. die Kinder und ich - zuerst den Garten entrümpelt und unser altes Kinderhäuschen leergeräumt und umgebaut.
Dann wurden die Töpfe auf der Terrasse frisch bepflanzt, in diesem Jahr einmal nur mit Gemüse: Salate, Gurken, Tomaten, Paprika, Bohnen, Zucchini, Melonen und jede Menge Kräuter. Das alles wächst jetzt in unseren großen Terrassenkübeln.
Ein Foto reiche ich nach.
Und dann haben bei uns noch diverse neue Freunde Einzug gehalten.

Aus seiner Kokusnuss grüßt Luke Skywalker, unser Zwerghamster.






Und in unser altes Kinderhäuschen sind heute Frodo, Sam und Pippin eingezogen ;-)


Morgen bekommen wir noch ein großes Freigehege und dann darf nicht nur der Frühling kommen, sondern auch das nächste Manuskript und die Druckfahnen vom letzten.
Der Kopf ist durchgepustet, die Zeit wurde sinnvoll genutzt, neue Ideen durften wachsen und der Plot für den nächsten Roman steht.
Dazu dann mehr an anderer Stelle.