Montag, 27. Februar 2012

Und wieder zurück :-)

Heute habe ich im Freundeskreis und bei Facebook gefragt und die Mehrheit war ganz eindeutig gegen ein zweites Gartenblog. Das Hauptargument war: Ich bin zu faul, hin- und herzuklicken. Ein weiteres berechtigtes Argument war: Ich möchte in deiner Schreibwelt gerne ein umfassendes Bild von dir als Autor bekommen, dazu gehört auch deine "Gartenwelt".

Ich habe mich deshalb entschlossen, das Gartenblog wieder zu schließen und euch eben ab und an hier mit meinem Grünzeug zu belästigen *gg*

Mein letztes Posting kopiere ich einfach nochmal hierher, damit es nicht verloren geht:

Noch bevor der Frühling richtig da ist, berührt mich immer am allermeisten die Kraft, die da im Verborgenen ruht.
Mit den ersten Aufräumarbeiten wird sie dann sichtbar in Form von frischen Knospen, ersten zarten Trieben, die eben noch unter Laub verborgen waren oder kleinen Frühlingsblühern, die sich zwischen Kiefernnadeln verstecken.
Vielleicht ist es das, was den Frühling so toll macht, dieses Wissen, egal wie grau die Welt im Moment noch aussieht, in wenigen Wochen schon ist alles wieder saftig grün und herrlich bunt.

Geschafft: Der erste Krokuss


 



Die Pfingstrosen gucken schon aus der Erde






Ein erster Sonnenanbeter auf dem Blaubeerenstrauch


Gartenarbeit heute:
Im Vorgarten habe ich ein großes Kräuterbeet. Das wurde ausgedünnt, die Kräuterstauden von abgestorbenen Blättern und Zweigen befreit, die Beernsträucher, die die Grenze zum Haus bilden, geschnitten und ein paar wenige erfrorene Pflanzen ausgegraben. Dann habe ich mit den Kids zusammen das Beet neu mit Rindenmulch versehen. Jetzt riecht es vor dem Haus wieder wie im Wald. Und zwischen der Mulchschicht sprießt schon der erste frische Schnittlauch!

Sonntag, 26. Februar 2012

Änderungen und ein neuer Anfang

Als ich mir heute mein gestriges Gartenposting noch einmal durchgelesen habe, ist mir klar geworden, dass hier Änderungen nötig sind.
Ich erzähle zu gerne von Haus und Garten, möchte mich da nicht einschränken.
Gleichzeitig will ich aber auch all denen gerecht werden, die diesem Blog folgen, weil sie etwas über meine Schreibwelt erfahren wollen.
Sicher kann man all die Welten, in denen ich mich bewege, nicht immer so exakt trennen.
Trotzdem habe ich mich heute entschlossen, ein neues Weblog ins Leben zu rufen: Meine Gartenwelt.

Wer sich also mehr für mein Grünzeug oder mein Umräumaktionen im Haus interessiert, sollte dort ab und zu vorbeischauen.
Wer mehr über mein Schreiben und mein Leben zwischen Büchern, Texten und Lesungen wissen will, ist nach wie vor hier richtig aufgehoben.

Mein Romantagebuch liegt vorläufig brach.
Was daran liegt, dass ich den Roman, um den es dort geht, erst im April weiterschreiben werde. Dann werde ich euch auch regelmäßig berichten und euch rechtzeitig Bescheid geben.

Klingt alles komplizierter als es ist. Oder?

Samstag, 25. Februar 2012

Es wird Frühling ...

... und deshalb fiel meine Vormittagsschreibzeit heute dem Vorgarten zum Opfer.
Bei strahlendem Sonnenschein habe ich das Kräuterbeet aufgeräumt und unsere Beerensträucher zurückgeschnitten.
Und dabei schon den einen oder anderen Frühlingsboten entdeckt. Nichts gibt so viel Hoffnung wie die Erkenntnis, dass es auch nach dem längsten Winter irgendwann wieder Frühling wird.

Täglicher Besuch auf der Terrasse

Die ersten Zwergnarzissen

Ein früher Sonnenanbeter

Freitag, 24. Februar 2012

Fastenzeit

Klar haben wir drüber gesprochen. Am Küchentisch.
Fastenzeit. Was ist das? Warum fasten Menschen? Welche Menschen fasten überhaupt? Was hat das mit Religion zu tun? Hat es überhaupt etwas mit Religion zu tun?

Gemeinsam haben wir überlegt, ob wir nicht auch einmal fasten sollten. Verzicht üben in den nächsten Wochen. Ganz bewusst.
Ich habe erzählt, dass ich Freunde habe, die ganz bewusst auf Schokolade verzichten bis Ostern. Oder generell auf Süßigkeiten. Dass es Menschen gibt, die es schaffen, in der Fastenzeit nicht zu rauchen, obwohl sie Raucher sind.
Auf die Frage von K3, warum sie denn dann mit damit nach Ostern wieder anfangen, wusste ich auch nicht so recht eine Antwort.
Ich schlug TV-Fasten vor. Entsetztes Kopfschütteln am Küchentisch.
Ich habe nicht versucht, die Kinder zu überreden, weil ich finde, Fasten sollte etwas Freiwilliges sein, eine bewusste freiwillige Entscheidung.
Also haben wir weiter überlegt.
Ich fragte: "Überlegt doch mal: Auf was könntet ihr freiwillig mal sieben Wochen verzichten?"
K3: "Auf Hausaufgaben!"

Ich begriff - so ganz war mir die Aufklärungsarbeit zum Thema Fasten noch nicht gelungen.
Aber dann ist uns doch  noch etwas eingefallen. Gemeinsam.


„Willst du das Schwein behalten?“ Erdal kraulte Florentine wieder zwischen den Ohren.
„Behalten? Ich kann doch kein Schwein behalten! Dafür haben wir gar keinen Platz. Und meine Eltern würden das auch gar nicht erlauben.“
„Ihr könnt es aufessen.“
Entsetzt starrte ich Erdal an. Der zuckte mit den Schultern.
„Ihr esst doch Schweine oder?“
„Ähm, ja, das heißt, nein. Doch, manchmal“, gab ich zu. Ich versuchte angestrengt, Florentine nicht in die Augen zu sehen.
„Wir Türken essen keine Schweine, bei uns wäre sie sicher.“
Ich starrte Erdal an. Deshalb war er also die ganze Zeit hinter mir her. Er wollte mir das Schwein wegnehmen!
(aus: Florentine oder wie man ein Schwein in den Fahrstuhl kriegt, Sauerländer)



Wir würden es versuchen. Kein Fleisch mehr zu essen. Und keine Wurst natürlich.
Über Massentierhaltung, Tierquälerei, Chemie in Lebensmitteln müssen wir gar nicht lange reden. Das wissen selbst die Kleinsten schon. Trotzdem wir das wissen und unseren Fleischkonsum schon sehr eingeschränkt haben, leben wir (noch) nicht vegetarisch. Jetzt scheint uns eine gute Zeit zu sein, das einmal auszuprobieren.
Wir beschließen, dass es bis Ostern kein Fleisch und keine Wurst mehr auf unserem Speisezettel geben soll.  Nicht verkrampft, sondern mit Spaß. Was auch gleich K5 beruhigt, der sich das im Kindergarten nicht so ohne weiteres aussuchen kann.
Zum Glück habe ich stapelweise vegetarische Kochbücher. Ich freue mich auf dieses Experiment und bin gespannt, was es mit uns macht. Ich werde berichten.

Donnerstag, 23. Februar 2012

Fleißige Bienchen

waren hier nicht am Werk, sondern ich habe einfach mal wieder etwas frische Farbe gebraucht.
So langsam mag ich kein winterliches Grau mehr sehen. Geht euch vermutlich auch so, oder?

Zum Glück flattern mir ja derzeit jede Menge Schmetterlinge ins Haus, bis zum 1. März 2012 könnt ihr noch mitmachen beim Gewinnspiel um drei signierte Exemplare von Wie ein Flügelschlag.

Fotos gibt es demnächst auch nochmal.

Heute geht es hier aber nicht um Schmetterlinge, sondern um Bienchen. Genauer gesagt um Fleißbienchen.
Kennt ihr nicht? Solltet ihr aber.
Fleißbienchen sind genau das richtige für die kleine Belohnung zwischendurch.
Und so sehen sie aus:

(c) Sven Oliver Funke





Meine Kinder sind bereits stolze Fleißbienchenträger.
Die kleinen Kerle kann man nämlich nicht nur online versenden und Freunden oder Verwandten in das Postfach schicken, nein, man kann sie sich auch ganz stolz an die Brust heften. Als Button.

(c) Sven-Oliver Funke


Und weil wir alle im Winter so schrecklich fleißig  waren, statt einfach auf der faulen Haut zu liegen, habe ich mich entschlossen, zwei dieser Fleißbienchenbutton hier zu verlosen.

Was ihr dafür tun müsst?
Schreibt mir unten in euren Kommentar, warum ihr glaubt, dass gerade ihr ein solches Fleißbienchen zum Anstecken verdient habt. Ihr habt Zeit bis zum Sonntag, 18.00 Uhr. Danach entscheidet dann das Los.

Ich bin gespannt, wer von euch der/die Fleißigste war.

Sonntag, 19. Februar 2012

Atemlose Spannung!

Ich sage es vorweg:
Eigentlich wollte ich keine Bücher mehr rezensieren. Nicht, weil ich das nicht gerne mache, sondern weil ich so viel lese und dabei so viele wirklich gute Bücher lese, dass ich kaum mehr selbst zum Schreiben käme, wenn ich zu jedem Buch eine Rezension verfassen wollte.
Diesmal hat es mich aber aus heiterem Himmel so erwischt, dass ich euch gerne teilhaben lassen will an meiner Begeisterung.

Gelesen habe ich Die Lazarus-Formel von Ivo Pala.

Das Buch habe ich im Rahmen eines Gewinnspiels bei Facebook gewonnen, bekam es vom Autor zugeschickt und habe es erstmal nebenhin gelegt. Nun ja, ein Thriller, dachte ich, dazu noch einer für Erwachsene und wie ihr wisst, bewege ich mich ja fast nur noch im Jugendbuchbereich.
Irgendwann wurde  ich dann doch neugierig, habe das Buch angefangen und erst zwei Tage später wieder aus der Hand gelegt.


Ich habe Chemie in der Schule abgegeben, so früh ich nur konnte.
Beim Lesen der Lazarus-Formel habe ich mir gewünscht, wieder in ein Chemiebuch gucken zu dürfen. Nicht, weil ich die Hintergründe des Romans nicht verstanden hätte, sondern weil ich keine Ahnung hatte, dass Chemie so spannend sein könnte.

Es geht aber in diesem Roman von Ivo Pala bei weitem nicht nur um chemische Formeln. Es geht um Religionen, alte Kulturen, um Mystik und Astronomie, um Rätsel, die erst entschlüsselt werden müssen, es geht um alte und neue Sprachen, um ganz viel Geschichte und um die immerwährende Jagd des Menschen nach dem ewigen Leben. Schon bei dieser Aufzählung habe ich vermutlich die Hälfte vergessen und trotzdem halte ich schon wieder die Luft an.

Ausgelöst wird die Jagd im vorliegenden Roman von Eve Sinclair, einer jungen Wissenschaftlerin, die im Zusammenhang mit ihrer Krebsforschung einem faszinierenden Geheimnis auf die Spur kommt.
Ungeachtet der Tatsache, dass dieses Geheimnis wohl schon etliche Wissenschaftler vor ihr mit dem Tod bezahlt haben, will sie in ihrem jugendlichen Übereifer nur eins: Das Rätsel endgültig lösen.
Angetrieben von Wissensdurst und Neugier schlägt Eve Sinclair jede Warnung in den Wind und gerät so in eine Verfolgungsjagd, die den Leser atemlos macht. Es sind aber nicht einfach Konkurrenten, die sich an ihre Fersen heften, sondern die Protagonistin weckt Mächte, von denen sie im Traum nicht gedacht hätte, dass diese überhaupt existieren.

Das war im Übrigen einer der Punkte, der mir am besten in diesem Roman gefallen hat: Die kühle rationale Eve wird konfrontiert mit Zusammenhängen und Ereignissen, die ihren analytischen Verstand schon bald auf eine harte Probe stellen. Letztendlich muss sie lernen zu akzeptieren, dass es Mächte gibt zwischen Himmel und Erde, denen sie sich besser nicht entgegen gestellt hätte und auf die keine Wissenschaftsvorlesung der Welt sie hätte vorbereiten können.

Es geht in der Lazarus-Formel um noch so viel mehr, dass ich gar nicht mehr aufhören mag, zu erzählen. Als Leser hat man kaum eine Atempause, wobei Ivo Pala sehr geschickt zwischen Actionszenen und ruhigeren Sequenzen wechselt. Es gilt, knifflige Rätsel zu lösen, eine Verfolgungsjagd um die halbe Welt zu begleiten, und neben einigen recht brutalen Szenen kommen sogar Romantik und Liebe nicht zu kurz.

Mit anderen Worten: Palas Lazarus-Formel ist ein Füllhorn an Unterhaltung, das hinter jeder Seite mit einer neuen Überraschung aufwartet. Die größte, absolut nicht vorhersehbare Überraschung erwartet den Leser allerdings erst nach einem packenden Showdown - aber dazu kann ich nur sagen: Buch schnappen und selbst lesen! 

Dienstag, 7. Februar 2012

Die ersten Schmetterlinge

... flattern herein.

Noch bis zum 1. März 2012 könnt ihr an dem Gewinnspiel teilnehmen. Zu gewinnen gibt es drei signierte Exemplare von "Wie ein Flügelschlag".

Und hier sind schon mal ein paar Fotos von Lesern für euch:





Ich freue mich auf viele weitere Bilder.

Und wer sich mal ein Stück aus meinem Roman vorlesen lassen will, der sollte sich unbedingt diese Rezension hier anhören:


Sonntag, 5. Februar 2012

Wie ein Flügelschlag - Gewinnspiel

Nicht nur das Cover des Romans zieren Schmetterlinge. Auch innen im Buch wird jeder Kapitelanfang von einem Schmetterling begleitet. Warum das so ist, wissen die, die den Roman schon gelesen haben.



Mich hat das auf eine Idee gebracht.
Werdet kreativ und schickt mir eure Schmetterlinge.

Gemalt, gebastelt, in freier Natur fotografiert, wo auch immer ihr sie entdeckt, spielt keine Rolle.
Nur bitte keine Urheberrechte verletzen!

Eure Schmetterlingsbilder werde ich hier im Blog und auf der Seite zum Roman bei Facebook veröffentlichen. Und unter allen Einsendungen verlose ich drei signierte Exemplare meines Romans.

Einsendeschluss ist der 1. März 2012.

Ich freue mich auf eure Bilder und Ideen.

Schickt sie bitte per Mail an   jutta(punkt)wilke(at)gmx(punkt)net

Donnerstag, 2. Februar 2012

Es geht weiter ...

Ihr Lieben,

jetzt wird es aber allerhöchste Zeit, diesen Blog wieder zu beleben.
So viel passiert in diesen Tagen, dass ich kaum noch hinterher komme. Was letztendlich auch der Grund für meine Funkstille hier ist.

Aber der Reihe nach:

Jetzt steht es fest: Holundermond wird noch im Herbst 2012 als Hörbuch erscheinen. Geplant sind vier CDs, so dass ich den Text etwas kürzen und hörbuchtauglich aufarbeiten musste. Das war überraschend knifflig und dementsprechend viel Arbeit. Aber es war auch eine Arbeit, die mir Spaß gemacht hat, weil ich so viele Passagen in meinem Roman ganz neu entdeckt habe.

Wie ein Flügelschlag erobert seit Mitte Januar seine Leser. Ich bin überglücklich, dass der Roman so gut ankommt! Lest selbst: http://www.auszeit-magazin.com/romance/buchreview-wie-ein-flugelschlag-von-jutta-wilke/

Und dann kommt ja jetzt das Schwein ;-)

Spätestens am Montag müsste Florentine eigentlich in allen Buchhandlungen stehen. Das ist jedenfalls die aktuelle Info, die ich aus dem Verlag habe.
Und für alle, denen das zu lange dauert, habe ich hier schon mal eine kleine Vorschau: