Sonntag, 29. Dezember 2013

Vorbestellbar

Ich hatte es Euch angekündigt, jetzt ist es soweit:
Mein neuer Roman "Dornenherz" ist vorbestellbar.
Und eine erste Rezension gibt es auch schon.




"scarlett_ohara" hat das Buch bei vorablesen.de gewonnen und schenkte ihm fünf Sternchen!
Ich freue mich sehr über ihr Lob ("Wow, was für ein zauberhaftes Buch!") und wünsche Anna und ihrer Geschichte noch viele viele LeserInnen.

Zur kompletten Rezension von "scarlett_ohara" geht es ---> HIER


Samstag, 28. Dezember 2013

Ich wünsche

euch von ganzem Herzen ein erfülltes neues Jahr mit vielen wertvollen kleinen Momenten und Augenblicken zum Innehalten und Staunen!



Sonntag, 15. Dezember 2013

Der Zirkus kommt ...

... heute habe ich gebastelt.

Die Zutaten habe ich in meiner Bastelkiste, in der Weihnachtsdeko und im Altpapier gefunden.

Ein ganz besonderes Geschenk für einen ganz besonderen Menschen.









Freitag, 13. Dezember 2013

Januar 2014: "Dornenherz - Jedem Ende wohnt ein Anfang inne"

Heute vor einem Jahr habe ich gelernt, dass man sterben kann, ohne tot zu sein.
Obwohl ich in sicherer Entfernung stand, das offene Grab nur von Weitem sah, fühlte ich, wie die feuchte Erde mich einhüllte, wie ich nach und nach unter ihr verschwand und mit mir meine Träume, meine Sehnsüchte, meine Wünsche.
Heute vor einem Jahr haben sie meine Schwester begraben. Und mich gleich dazu.

So beginnt mein neuer Roman bei Coppenrath, der im Januar 2014 erscheinen wird.
Es geht um Anna. Anna hat ihre Schwester durch einen Unfall verloren. Und Anna gibt sich die Schuld an dem Tod der Schwester. 

Im Klappentext klingt das so:

Seit dem Unfalltod ihrer Schwester vor einem Jahr ist Anna wie gelähmt und droht, sich ganz und gar darin zu verlieren, den Eltern die verstorbene Tochter ersetzen zu wollen. Bei einem Streifzug über den Friedhof wird sie von einer geheimnisvollen schwarzen Katze angelockt, die sie zu einer längst vergessenen Lichtung führt. Die Wege sind mit Moos bewachsen. Efeu rankt über die verwitterten alten Grabsteine. Und inmitten all dessen erblickt Anna mit einem Mal eine Engelsstatue umgeben von einem Meer aus weißen Rosen. Wie magisch angezogen, tritt sie näher an den Engel heran und berührt eine der weißen Blüten zu seinen Füßen. Nicht ahnend, dass sie damit eine schicksalhafte Wendung in Gang setzt ...
Aber es ist nicht nur der Engel, der Anna anzieht. Anna begegnet auf dem Friedhof auch einem jungen Gärtner: Phil.
Und mit dieser Begegnung scheint nichts mehr zu sein wie es war.

Wir sitzen nebeneinander und schweigen. In meinem Kopf überschlagen sich die Gedanken, fast möchte ich aufspringen und weglaufen, aber irgendetwas hält mich hier fest. Etwas, das ich nicht erklären kann. Es ist, als ob diese Möglichkeit gar nicht mehr bestünde, einfach aufzustehen und zu gehen. Als ob die Tatsache, dass er  zurückgekommen ist, mich an ihn bindet. Einfach nur die Tatsache, dass ich ihm begegnet bin.

"Dornenherz" erzählt von Annas Verwirrung. Und davon, dass man manchmal vor Entscheidungen steht, vor denen man lieber davon laufen möchte. Vor denen man aber nicht davon laufen kann. Weil diese Entscheidungen einen immer wieder einholen ... und sei es erst nach fast zwei Jahrhunderten.

"Dornenherz" erscheint Anfang Januar 2014 bei Coppenrath.
Ich freue mich sehr auf dieses Buch, weil es eins meiner Lebensthemen behandelt. Und weil ich glaube, dass viele von Euch oft vor der gleichen Frage stehen: Wem soll man folgen? Dem Herzen? Oder dem Verstand?

Wie Anna sich entscheidet, und ob sie mit ihrer Entscheidung glücklich wird, könnt ihr bald nachlesen. Sobald Dornenherz vorbestellbar ist, werde ich es Euch hier wissen lassen.

Euch wünsche ich von Herzen, dass ihr immer die für Euch richtigen Entscheidungen trefft. Und den Mut, danach zu suchen. Oder  - um es mit Anna zu sagen:

Tauchen, Anna, du musst tauchen, wenn du dich finden willst.


Donnerstag, 12. Dezember 2013

Und was machst du sonst so ...

... werde ich oft gefragt.

Hier mal ein paar Eindrücke von dem, was ich sonst so mache.



(c) Susanne Miss


(c) Susanne Miss


Hier seht ihr mich bei einer szenischen Lesung aus Texten von Erich Kästner im Hanauer Buchladen "Bücher bei Dausien".
Ich lese für mein Leben gern. Vor kleinen und auch vor "großen" Kindern. Und der Mann spielt gerne Theater.
Also haben wir t-werk gegründet. Ein Zwei-Personen-Ensemble, mit dem wir unsere Lesungen und Stücke auch außerhalb Hanaus in Buchhandlungen oder auf Kleinkunstbühnen bringen wollen.


(c) Susanne Miss


Unsere Seite befindet sich noch im Aufbau, aber wir sind schon fleißig am Texte lernen. Und sobald unser Programm für das kommende Jahr steht, verrate ich Euch mehr.

Montag, 9. Dezember 2013

Zweite Auflage

für Tanjas BH!

Wie man als Autorin davon erfährt? Das ist unterschiedlich.
Manchmal wird man vom Verlag - meist von der eigenen Lektorin - angerufen und erhält die frohe
Nachricht per Telefon. Meistens ist es einfach ein unerwartetes Päckchen, das plötzlich geliefert wird.

So ging es mir in der letzten Woche. Der Postbote klingelte und brachte mir ein Paket aus dem Oetinger Verlag.
"Aber ich hab doch gar nichts bestellt" ... könnte das etwa ... Herzklopfen ... dann fiel mir ein, dass ja auch die aktuellen Frühjahrskataloge meiner Verlage in diesem Monat ausgeliefert werden. Ach so ... "nur" die Programmvorschauen. Neugierig war ich trotzdem. Also Klebeband runter, Päckchen aufgerissen und dann - ein Jubelschrei. Denn in dem Päckchen lagen wunderbare niegelnagelneue Ausgaben von "Tanjas BH"
Damit war klar:
"Die inneren Werte von Tanjas BH" ist in die zweite Auflagenrunde gestartet. Denn als Autorin bekomme ich für jeden Nachdruck weitere Belegexemplare meines Romans.

Ich freu mich. Sehr. Und bin jetzt fest entschlossen, auch diese Auflage zu knacken.
Also ... falls ihr noch nicht wisst, was ihr euren Männern, Söhnen, Vätern, Freunden zu Weihnachten schenken sollt ... Tanjas BH ist wieder zu haben.

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Mit Dornenherz im Coppenrath-Verlag

Ich hatte es bereits angekündigt:
Der Coppenrath-Verlag hatte zur Vorab-Lesung in das Verlagsgebäude in der Feuerwache - Münster eingeladen. Und viele Bloggerinnen folgten dieser Einladung, nahmen zum Teil extrem weite Anfahrten auf sich, und ich habe mich riesig darüber gefreut, so viele bekannte Gesichter wiederzusehen oder aber auch endlich mal kennen zu lernen. Denn die Blogs kannte ich zum Teil schon so lange. Es war spannend, jetzt auch zu sehen, wer hinter den vielen Rezensionen und liebevollen Buchvorstellungen so steckt.
Ich will gar nicht lange erzählen. Es war einfach wunderbar. Von Kiki Klinkert wurde eine herrliche Kaffeetafel im Kaminzimmer vorbereitet, das Feuer im Kamin knisterte, weihnachtliche Stimmung lag in der Luft und bildete den perfekten Rahmen zu einem kurzen Ausflug in meinen neuesten Roman "Dornenherz".
Ich musste mich so beherrschen, nicht einfach das ganze Buch vorzulesen, denn in so schöner Atmosphäre darf ich selten lesen. Aber ich glaube, die Buchvorstellung war trotzdem ein voller Erfolg. Zumindest waren nach der Lesung alle Zuhörerinnen und Zuhörer mehr als neugierig darauf, wie die Geschichte von Anna und Phil wohl weiter geht. Meine Druckfahnen musste ich jedenfalls ganz schnell wieder im Rucksack verstauen, die Damen hätten sonst wohl einfach weiter gelesen.
Zum Glück konnte Tomas Rensing uns alle dann mit einer Führung durch die Feuerwache ein bisschen ablenken. Sämtliche Teilnehmer kamen zu dem Schluss: Hier würden wir sofort einziehen!
Ein paar Fotos hat mir Leo Löwchen freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür und nochmal vielen Dank an dieser Stelle Kiki Klinkert und Tomas Rensing vom Verlag, die diese Vorablesung auf so wunderbare Weise möglich gemacht haben.

Mein wunderschöner Leseplatz

Kaffeetafel ganz nach Art Coppenrath

Auch für mich der erste Kontakt mit dem neuen Roman

Leo Löwchen - die jüngste Bloggerin

Bloggertreffen

"Mein" neues Cover

Donnerstag, 28. November 2013

Die schlimmsten Momente

im Leben eines Menschen - also die, die wir eigentlich nicht wahrhaben wollen - sind genau die, die uns zu dem machen, was wir heute sind. 



Mit diesem Satz beginnt Jenny Lawson ihr Buch "Das ist nicht wahr, oder?" Ich will mich jetzt hier gar nicht lange über das Buch auslassen (es ist fantastisch, absurd, komisch, irre, abartig, verrückt und wunderbar und vor allem Blogger sollten es unbedingt lesen!), die Einleitung war es, die mich zu diesem Blogbeitrag inspiriert hat.
Jenny Lawson schlägt vor, für all diese Momente "zu danken, weil wir uns dadurch definieren, wie wir mit den unvollkommenen Momenten des Lebens umgehen. Und weil es so viel Freude bringt, sich der schieren Absurdität des Lebens zu stellen, statt schreiend vor ihr davonzulaufen."

Hinter mir liegt - es ist bald Dezember und damit Zeit für Rückblicke aller Art - ein ganzer Stapel dieser unvollkommenen, ja teils auch schlimmen Momente, Momente, die mich wirklich manchmal an Davonlaufen denken ließen.
Heute bin ich froh, dass ich nicht davon gelaufen bin.
Denn ohne diese Momente, diese Augenblicke voller Selbstzweifel, Angst, Traurigkeit, Wut und Schmerz hätte ich vieles von dem, was mein Leben heute ist, gar nicht kennengelernt.
Ohne diese schlimmen Momente hätte ich niemals erfahren, was für wunderbare Freunde ich habe.
Ohne diese Momente hätte ich einige meiner Texte nie so schreiben können, wie ich sie jetzt geschrieben habe.
Diesen schlimmsten Momenten verdanke ich wunderbare Gespräche, tolle Kontakte und einen ganzen Stapel herrlicher Bücher (ein Buchladen ist für mich das wirksamste Trostpflaster).
Aus diesen Momenten heraus ist die Energie für viele neue Projekte geflossen, seien es unser Projekt Kultur Werk statt oder unser neu gegründetes Theater-Ensemble T-Werk, seien es neue Bücher, die ich schreiben will oder witzige Marketingideen für die, die ich bereits geschrieben habe.
Aus dem Sumpf dieser Momente, in denen ich manches Mal steckenzubleiben drohte, sind ganze Arme voller Möglichkeiten geworden, die mich wieder rausgezogen haben.

Ich freue mich auf eine gemütliche romantische Kaminzimmerlesung im Coppenrath-Verlag mit all den Bloggerinnen, denen ich meinen neuen Roman vorstellen darf.
Ich freue mich auf ein wunderschönes neues Cover für diesen Roman.
Ich freue mich über die Widmung in diesem Buch, weil sie mehr aussagt, als dieser ganze Text hier es könnte.
Ich freue mich über die Erfolge, die "Tanjas BH" gerade feiert.
Ich freue mich darüber, dass im vergangenen Jahr Schulprobleme behoben, Baustellen beseitigt und Albträume verjagt werden konnten.
Ich freue mich auf einige neue Romane von mir im kommenden Bücherjahr. Ich freue mich auf viele gemeinsame Abende voller Kultur, Literatur, guten Gesprächen in unserem Projekt Kultur Werk statt.
Ich freue mich darauf, dass schon bald die Tage wieder länger werden. Und am meisten freue ich mich darüber, dass ich nicht davon gelaufen bin.

"Sterntaler, denke ich. vielleicht muss man wie im Märchen erst alles ablegen, sich ganz entblößen, Schicht für Schicht, sich entblättern, Haut für Haut, alles herschenken, bevor die Sterne vom Himmel regnen." 

(aus: Dornenherz - Und jedem Ende wohnt ein Anfang inne, Jutta Wilke, Coppenrath Münster, 2014)

Dienstag, 12. November 2013

Tanjas BH als Gratis-Download

Endlich darf ich es Euch verraten:

Die inneren Werte von Tanjas BH erscheint als Hörbuch.

Aber nicht einfach als ein ganz gewöhnliches Hörbuch, nein, die Hörcompany hat sich zusammen mit dem Oetinger Verlag etwas ganz Besonderes ausgedacht:

Sven Schelker, seines Zeichens Schauspieler am Thalia-Theater in Hamburg hat meinen Roman eingelesen.



Und den gibt es jetzt in kleinen, aber feinen Häppchen als MP3-Download.

Damit aber nicht genug:

Damit ihr wisst, worauf ihr euch überhaupt einlasst, gibt es heute eine ganz besondere Aktion der Hörcompany: einen Gratis-Download.
Einfach dem Link folgen und probehören: http://hoercompany.hoebu.de/?lang=de


Ich wünsche euch ganz viel Spaß mit Ben und Tanja!

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Achtung Blogger - Gewinnspiel von Coppenrath

Das ist mal eine Aktion, auf die ich mich wie verrückt freue:
Am 30. November 2013 lädt der Coppenrath Verlag Blogger und Bloggerinnen zu einer Premierenlesung mit mir ein.
Ich werde aus "Dornenherz" lesen, meinem neuen Roman, der im Januar 2014 erscheint.
In der gemütlichen Atmosphäre des Kaminzimmers in der Alten Feuerwache in Münster soll das ganze stattfinden und ich bin schon sehr gespannt, wie mein Buch bei Euch ankommen wird.
Zum Inhalt des Buches:
Seit dem Unfalltod ihrer Schwester vor einem Jahr ist Anna wie gelähmt und droht, sich ganz und gar darin zu verlieren, den Eltern die verlorene Tochter ersetzen zu wollen.

Bei einem Streifzug über den Friedhof wird sie von einer geheimnisvollen schwarzen Katze angelockt, die sie zu einer längst vergessenen Lichtung führt. Die Wege sind mit Moos bewachsen. Efeu rankt über die verwitterten alten Grabsteine. Und inmitten all dessen erblickt Anna mit einem Mal eine Engelsstatue umgeben von einem Meer aus weißen Rosen. Anna hat das unbestimmte Gefühl, als hätte dieser Ort die ganze Zeit nur auf sie gewartet. Als raunte er ihr zu: Da bist du ja endlich.

Wie magisch angezogen, tritt sie näher an den Engel heran und berührt eine der weißen Rosen zu seinen Füßen. Nichts ahnend, dass sie damit eine schicksalhafte Wendung in Gang setzt …

Wer keine Einladung bekommen hat, kann jetzt noch eine von 5 Eintrittskarten gewinnen. Zum Gewinnspiel geht es ----> HIER

Samstag, 26. Oktober 2013

Zwanzig Dinge über mich ...

... die eigentlich kein Geheimnis sind.

Seit einigen Wochen kursiert ein Blogstöckchen durchs Internet. Da ich solche Herausforderungen liebe, habe ich das Stöckchen aufgehoben und versuche nun ebenfalls, Euch zwanzig Dinge zu erzählen, die Ihr vielleicht noch nicht über mich wusstet, die aber eigentlich kein Geheimnis sind.




01. Ich liebe Spaghetti mit Tomatensoße. Wenn es mir schlecht geht. Wenn es mir gut geht. Immer. Als ich noch ein Kind war, versuchte meine Mutter einmal, mir das abzugewöhnen. Es gab 14 Tage hintereinander Spaghetti mit Tomatensoße zum Mittagessen.
Der Versuch ist gescheitert. Die Liebe ist geblieben.

02. Zum Einschlafen knete ich immer an einem Zipfel meines Kopfkissens. Auch das wollte man mir als Kind abgewöhnen. Die Kissenzipfel meines Kinderbettzeugs wurden mit der Nähmaschine abgerundet. Geholfen hat das nichts.

03. Ich glaube an die Liebe. Noch etwas, das das Leben mir abgewöhnen wollte.
Ich bin ein hoffnungsloser Fall.

04. Vier meiner fünf Kinder wurden zu Hause geboren. Und die Geburt von K4 wurde seinerzeit sogar im Hessischen Rundfunk anlässlich einer Sendung über Hausgeburten dokumentiert.

05. Italienisches Eis geht immer. Auch bei Minus 20° C Außentemperatur.

06. Ich hatte Latein-Leistungskurs. Und habe es geliebt.

07. Ich träume von einer Rolle in einem Tatort, einem Haus an der Nordsee, einer Wohnung in Weimar und davon, einmal mit einem Delfin schwimmen zu dürfen.

08. Ich lese immer mehrere Bücher parallel. Zusätzlich habe ich immer ein Hörbuch auf dem Smartphone.

09. Das Wichtigste für mich: Offenheit und Vertrauen. Das Unerträglichste für mich: Unehrlichkeit und Lügen.

10. Vor vielen Jahren bin ich in Vimmerby (Småland/Schweden) Astrid Lindgren einmal persönlich begegnet.

11. Mich interessieren weder Schuhe noch Handtaschen.

12. Ich trinke gerne Campari pur, Kaffee schwarz und ab und zu einen Whiskey.

13. Ich hasse es, alleine zu schlafen.

14. Am liebsten schreibe ich ganz klassisch mit Tinte auf Papier. Auch meine Bücher.

15. Als Vorschulkind habe ich bevorzugt nackte Könige gemalt, die ich dann im Büro meines Vaters fotokopiert und an meine Mitmenschen verschenkt habe.

16. Ich laufe immer barfuß und trage auch in Schuhen niemals Socken. Einzige Ausnahme sind Wanderschuhe.

17. Als Kind habe ich stets nur die halbe Nacht geschlafen. In der anderen Hälfte habe ich im stockdunklen Zimmer für mich alleine Theater gespielt.

18. Ich war als Schülerin in der gleichen Theater-AG wie Dominik Raacke. Er kennt meinen Namen nicht mehr. Aber ich kann mit ihm angeben ;-)

19. Ich stelle mir gerne vor, dass Gott eine Art Streuwürze hat für die Gefühle, die er uns mit auf die Welt gibt. Als er mich schuf, muss ihm der Deckel der Gefühlsdose in die Teigschüssel gefallen sein. Ich habe von allem immer viel zu viel. Ich fühle alles so intensiv, dass selbst schöne Gefühle manchmal weh tun.

20. Der perfekte Tag fängt für mich mit einem Kaffee im Bett und "dem Mann" an meiner Seite an.

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Ich werfe das Stöckchen nicht gezielt weiter, sondern überlasse es jedem, der Lust darauf hat, es zu fangen.
Viel Spaß damit.


Sonntag, 13. Oktober 2013

Alex Haas auf der Buchmesse

Hier ein paar sehr schöne Fotos, die ich alle Claudia von Claudias Bücherregal verdanke.
Zum Glück sieht man gar nicht, wie krank ich war. Für mich war die Buchmesse 2013 nämlich leider gleich nach dem ersten Messetag gelaufen. Halsschmerzen, Fieber, Husten und alles, was man sonst auf einer Messe nicht braucht. Leider musste ich viele tolle Termine absagen, um wenigstens zur Lesung am Samstag noch halbwegs fit zu sein.
Schön war's trotzdem. Und zum Glück steht ja schon Leipzig 2014 fast vor der Tür!!









Dienstag, 8. Oktober 2013

Buchmesse Frankfurt

Morgen ist es wieder soweit:
Die Buchmesse Frankfurt öffnet ihre Hallen.
Für mich findet die Messe in diesem Jahr in etwas abgespeckter Form statt. Warum? Aus einem ganz einfachen Grund: weil hier zu Hause auf meinem Tisch ein Manuskript liegt, das ich unbedingt für Euch fertig schreiben möchte.
Buchmesse ist wunderbar, aber kostet eben auch viel Zeit.
Deshalb werdet ihr mich in diesem Jahr vermutlich nur am Mittwoch und dann am Samstag auf der Messe finden.
Mittwoch habe ich etliche Termine bei meinen Verlagen Coppenrath und auch Oetinger, beide in der Halle 3.0, außerdem einen Interviewtermin am Eselsohr-Stand.
Wer mich sucht, findet mich sicher an einem der beiden Stände. Und wer möchte, darf mich gerne ansprechen. Am Stand, im Gang, auf dem Mädchenklo. Ich freue mich über jeden Kontakt.

Am Samstag freue ich mich dann auf zahlreiche Zuhörer in der Lese-Ecke der Verlagsgruppe Oetinger. Hier werde ich um 10:30 aus meinem neuesten Roman "Die inneren Werte von Tanjas BH" lesen.


Montag, 30. September 2013

Wer muss schon lesen?

Ich hatte mich längst damit abgefunden, dass offensichtlich keins meiner fünf Kinder meinen Büchervirus geerbt hat. Leseratten im Kinderzimmer? Fehlanzeige.
Dachte ich.
Und jetzt - seit einigen Tagen - sitzen plötzlich an allen möglichen und unmöglichen Orten im Haus lesende Kinder mit einem dicken Buch auf dem Schoß. Auf der Treppe. Beim Mittagessen. Auf dem Klo. Im Bett unter der Bettdecke. Sogar in der Badewanne.
K3 (11 Jahre) und K4 (9 Jahre) hat es gepackt.
Und ich stehe staunend davor und habe - ganz ehrlich - überhaupt keine Ahnung, was diese Lesewut plötzlich ausgelöst haben könnte.

Natürlich habe ich immer viel vorgelesen. Von Anfang an und auch stets sehr lange. Ich lese heute noch vor, nicht nur den Kindern, auch dem Liebsten. Ich lese einfach gerne vor.


Ich habe mir zeitweise den Mund fusselig geredet, um die Kinder ans Buch zu kriegen. Habe es mit allem möglichen Tricks probiert. Den erprobten und den weniger erprobten. Wie kann das sein? Ich bin Kinderbuchautorin, kämpfe für die Leseförderung, und die eigenen Kinder verweigern jedes Buch, das dicker ist als ein Pixi-Heftchen?

Und jetzt? Als ich schon aufgegeben hatte, mich schon drauf eingestellt hatte, dass mehr als textlose Mangas unsere Kinderzimmer wohl nie sehen werden, jetzt auf einmal hat sie das Lese-Virus gepackt. Und zwar richtig.
K3 liest Harry Potter, ohne Luft zu holen (Kniefall vor Frau Rowling für diese Bücher) und K4 liest Der kleine Hobbit. Und wartet sehnsüchtig darauf, dass K3 mit dem nächsten HP-Band durch ist.

Ich würde euch so gerne sagen, wie das geschehen konnte. Vor allem den Müttern unter euch würde ich gerne einen Tipp geben. Aber ich kann es nicht. Es gab keinen Auslöser. Keinen erkennbaren jedenfalls. Außer vielleicht meine plötzliche Resignation, die dann irgendwann in Gelassenheit umschlug.
Sie wollen nicht lesen? Na gut. Dann halt nicht.

Vielleicht ist das das Geheimnis verschlossener Türen. Vielleicht heißt "Sesam öffne dich" übersetzt eigentlich nur: Mir doch egal, ob du aufgehst oder nicht. Mir geht's auch gut, wenn du verschlossen bleibst. Vielleicht finden verschlossene Türen es langweilig, wenn man nicht an ihnen rüttelt. Dann sehen sie keinen Sinn mehr darin, verschlossen zu bleiben.

Einen Versuch wäre es wert.
Deshalb: Egal worum ihr kämpft: probiert es mal mit Gelassenheit. Vielleicht geht es euch ja wie mir. Und euch öffnen sich plötzlich Welten, mit denen ihr schon längst nicht mehr gerechnet habt.

So ging es  zumindest auch K4 jetzt.

Heute Morgen am Frühstückstisch: "Du Mama, seit ich dieses Buch lese, habe ich das Gefühl, die ganze Geschichte findet jetzt in meinem Zimmer statt. Ich hab ein ganzes Zimmer voll mit dieser spannenden Geschichte."
Und nach einer Weile ... er nippte nachdenklich am Kakao ...
" ...du, sag mal: Wie viele tausend Bücher haben wir im Haus?"
"Viele."  :-)

Freitag, 13. September 2013

Und doch ist einer ...



Wieder ist einer der ganz Großen gegangen. Otto Sander.



Was wir fühlen

ist das, was zählt.
Nicht das, was ist. Mir ist es so wichtig, euch das heute zu sagen.

Wenn ihr Schriftsteller sein wollt, dann fragt nicht danach, wie ihr das werdet, sondern seid es einfach. Lasst das Gefühl einfach in euch zu. Setzt euch hin und schreibt und seid Schriftsteller. Wenn ihr Maler sein wollt, setzt euch hin und malt und seid Maler. Und wenn ihr Kunstschreiner sein wollt, dann schreinert und seid es. 

Es ist nicht wichtig, ob ihr ein oder vier Bücher im Jahr schreibt. Wenn ihr schreibt, seid ihr Schriftsteller. Genießt das Gefühl, nach dem ihr euch so gesehnt habt, badet darin und lebt es. Es ist nicht wichtig, ob ihr ein Möbel im Monat oder nur eins im Jahr entwerft und baut. Und es ist überhaupt nicht wichtig, was andere dazu sagen. Fühlt euch so, wie ihr euch fühlen wollt.

 Ich höre das so oft. All diese Träume. Ich wünschte, ich hätte, ich wäre, ich könnte ... Ich kann mich verliebt fühlen, selbst wenn es um mich herum regnet, stürmt oder schneit, kann ich auf Wolken schweben und mich warm und wohlig und geborgen fühlen. Mit ein bisschen Fantasie kann ich mich auch in meinen vier Wänden mitten in Hanau fühlen als hätte ich ein Haus am Meer.

Wisst ihr, was meine Beobachtung ist? Es sind nicht die Dinge, hinter denen wir herhetzen. Es sind viel mehr die Gefühle, die wir damit verbinden. Es sind Lebensgefühle, nach denen wir uns sehnen. Das Gefühl der Freiheit. Das Gefühl der Unabhängigkeit. Das Gefühl des Geborgenseins. Und und und ...
und ich behaupte, dass wir uns diese Gefühle jederzeit gönnen können.
Ganz egal, was andere sagen.
Ganz egal, wo im Leben wir stehen.
Das ist das, was Kinder uns voraus haben. Oder anders gesagt, das ist das, was die meisten von uns mit ihrer Kindheit verloren haben. Die Fähigkeit zu fühlen ...

 Ein Mädchen, das mit einem Regenschirm auf einer Mauer balanciert, ist eine Seiltänzerin. Es fühlt sich wie eine Seiltänzerin. Und kein Gedanke könnte dieses Gefühl in Frage stellen. Ein Junge mit einem Holzschwert in der Hand ist ein Ritter. Er fühlt sich stark und mächtig und verwegen. Wir Nicht-mehr-Kinder belächeln das. Wir sagen: Es spielt ja nur. Es ist nicht wirklich eine Seiltänzerin, ein Ritter.



Aber kommt es darauf an? Kommt es wirklich darauf an, was ist? Oder kommt es nicht viel mehr darauf an, wie es sich anfühlt? Sind nicht unsere Gefühle das, was uns mit Leben füllt? Viel mehr als die Dinge, die sind? Ich glaube, genau das meint das berühmte Zitat: Träume nicht dein Leben, sondern lebe deine Träume. Vielleicht sollte man es abwandeln in "Fühle deine Träume".
Ich wünsche euch das. Von Herzen.

Montag, 2. September 2013

Bombig

Heute war ein richtig spannender Tag.
K2 hat sein Praktikum angefangen. Abi hat er seit Juni in der Tasche. Jetzt macht er ein Praktikum, dann eine Ausbildung. Immer schön eins nach dem anderen. Danach will er Kunst studieren.
Wo er jetzt arbeitet? Beim "Bomber".
Die meisten zucken schon zusammen, wenn ich das erzähle. Verständnislose weit aufgerissene Augen. Wo???
Na hier: Bomber

Bomber Helge Steinmann 


K2 war heute den ganzen Tag mit seinem neuen Chef unterwegs. Und war begeistert. Und ich war schon alleine vom Zuhören begeistert. So spannende Begegnungen.
K3-K5 hoffen jetzt auf eigene Graffitys in den Kinderzimmern. Mal schauen, was uns die neue Ausbildung sonst noch so bringt.

Samstag, 31. August 2013

Wieder da ...

... über einen Blogbeitrag habe ich mich in den letzten Stunden ganz besonders gefreut. Meine wunderbare Kollegin Bettina Belitz ist an den Schreibtisch zurückgekehrt: http://www.bettinabelitz.de/2013/08/26/zuruck-aus-der-kreativen-pause-bald-gibt-es-neues/

Ihre Ankündigungen klingen vielversprechend und so, als ob ihr die kreative Pause sehr gut getan hätte. Ich freue mich schon auf weitere Bücher von ihr. Herzlich Willkommen zurück, liebe Tina!

Auch ich habe mich zu einer Rückkehr entschlossen:
Seit zwei Tagen habe ich wieder einen Facebook-Account und eine Autorenseite bei Facebook.
Und natürlich freue ich mich über jeden, der mir dort folgen möchte.

Ähnlich wie Bettina mit ihrer Auszeit hatte auch ich triftige Gründe, diesem Netzwerk für einige Monate den Rücken zu kehren. Ich habe auch lange überlegt, ob ich überhaupt dorthin zurückkehren soll. Vieles hat sich hier verändert ohne Facebook und vieles durchaus zum Positiven.
Aber es gab auch Dinge, die mir gefehlt haben. Dazu gehörte vor allem der Austausch mit lieben Menschen, die eben nicht mal so ums Eck wohnen und auch der Austausch mit Kollegen.
Deshalb habe ich mich entschlossen, es wieder zu wagen und  hoffe einfach, dass meine positiven Erfahrungen in den letzten Wochen mir dabei helfen, es nicht wieder zur Sucht ausarten zu lassen.

Und damit ich bei Facebook nicht so alleine bin, habe ich noch jemanden mitgebracht.


Ben Steigler hat jetzt seinen eigenen Facebook-Account. Die Sache mit Tanja und Viola, der Verrat von Felix, das alles hat ihn ziemlich durcheinander gebracht.
Und weil immer mehr Menschen sich für seine Geschichte interessieren, hat er sich entschlossen, via Facebook ein bisschen Einblick in seine Gedankenwelt zu geben.
Auch Ben freut sich, wenn ihr Kontakt zu ihm aufnehmt.





Und ich freue mich weiter über wunderbare Rezensionen zu Tanjas BH.
Bei solchen Rückmeldungen macht das Schreiben doch gleich nochmal so viel Spaß!

Donnerstag, 29. August 2013

Irgendwie

... war mir mal nach einer neuen Farbe. Und ein bisschen umgeräumt habe ich auch.
Im Haus und im Blog.
Was meint ihr?
.....

Ich muss noch ein PS anfügen:
Nein - der Sessel steht nicht bei mir im Haus. Der Sessel steht bei Stefanie Leo im Wohnzimmer und das Foto entstand anlässlich einer ihrer wunderbaren Lesungen im Ohrensessel.

Mittwoch, 28. August 2013

Es gibt sie doch noch ...

... die ganz große Liebe.

Via ui. der blog bin ich über diese Geschichte gestolpert:

Die Geschichte von Fred (96), dessen geliebte Lorraine vor einem Monat gestorben ist. Fred hat seiner Lorraine, die 75 Jahre ihres Lebens mit ihm teilte, ein Lied geschrieben und sich damit bei einem Song-Contest beworben.
Eine Geschichte, die Mut macht. Mut zur Liebe.

Haltet schon mal die Taschentücher bereit.

A Letter from Fred 

Dienstag, 27. August 2013

Wolfgang Herrndorf ist tot

... und ich bin unendlich traurig.

Die meisten kennen ihn spätestens seit seinem Roman Tschick, der Geschichte einer Freundschaft zwischen dem "Psycho" Maik und dem russischen Spätaussiedler Andrej Tschichatschow, genannt Tschick.

Tschick  wurde zum Bestseller, der sich allein in Deutschland 1 Million mal verkaufte. Für seinen Roman Sand erhielt Wolfgang Herrndorf den Preis der Leipziger Buchmesse 2012.

Wolfgang Herrndorf litt an einem unheilbaren Gehirntumor. Sein Leiden und vor allem sein Sterben hat er in seinem Blog "Arbeit und Struktur" dokumentiert, das ich auch auf meiner Blogroll seit Jahren verlinkt hatte.

Nach den letzten Blogeinträgen war klar, dass er nur noch auf den Tod warten konnte. Trotzdem befällt uns beim Lesen solcher Einträge doch immer wieder nur die Hoffnung, dass wenigstens dieser eine es schaffen möge.

Seine langjährige Vertraute und Freundin, die Autorin Kathrin Passig, teilte vor wenigen Minuten per Twitter mit:
"Wolfgang Herrndorf starb nicht am Krebs. Er hat sich gestern in den späten Abendstunden am Ufer des Hohenzollernkanals erschossen."

Wolfgang Herrndorf hat es geschafft. In anderer Hinsicht.
Er hat es geschafft, sich in die Herzen seiner Leser zu schreiben und damit unsterblich zu werden.
Sein Tod geht mir nahe. Sehr nahe. Vielleicht, weil wir schon seit so vielen Monaten Bloggerkollegen waren, ganz sicher, weil er ein wunderbarer Autorenkollege war und auf jeden Fall, weil ich seinen Mut und seine Begeisterung fürs Schreiben, die ihn selbst dann noch weiterschreiben ließ, als er kaum noch Worte und Buchstaben gefunden hat, so sehr bewundert habe.

Ich wünsche mir für Wolfgang Herrndorf, dass er auf der anderen Seite das findet, das er sich hier gewünscht hat.




"... den eigenen Tod, den stirbt man nur, doch
mit dem Tod der andren muss man leben." (Mascha Kaleko)

Der Autor stirbt. Er dokumentiert seinen 
unausweichlichen Weg seit seiner Erkrankung für 
die Öffentlichkeit. Der öffentlich lebte, stirbt
öffentlich.

Es mahnt der Sterbende die Lebenden zu leben. 
Er geht. Hoffen wir auf ein Wunder ?  Auf die erlösende 
Nachricht, die doch nicht kommen wird? 

Schaut hin. Wendet nicht euren Blick ab. Seht, wovor 
die Gesellschaft gern die Augen verschließt. Seht, 
wovor das Leben kapituliert. 
Vor der Unendlichkeit. 

Aber du wirst leben. In deinen Geschichten. In den 
Herzen derer, die dir nahe stehen.

Was ist Social Media?

Reporter Heiko Sellin von Onlinemarketing.de zog mit Kamerafrau Julia Brand durch Hamburg und fragte die Passanten auf der Straße: "Was ist Social Media?"
Das Erstaunliche: Nur 35% der Hamburger konnten etwas mit diesem Begriff anfangen. Daraus könnte man jetzt schließen: Alle tun's, aber keiner weiß, wie es heißt. Denn die Plattformen Twitter, Facebook und Co. kannten doch die meisten, wenn sich auch nicht alle Befragten auf ihnen tummeln.  Zitat: "Aus dem Alter bin ich raus."
Gestoßen bin ich auf das Video via Stephan Sigg und das bei Twitter ;-)

Montag, 26. August 2013

Und noch ein Garten ...

... diesmal in Berlin.

Zusammen mit dem Mann habe ich ein wunderschönes Wochenende in Berlin verbracht. Und weil wir gerade auf dem Garten-Trip sind und nach weiteren Anregungen für unseren Hausgarten suchen, sind wir extra zur Liebermann-Villa am Wannsee rausgefahren.
Auch hier hat der heiße Sommer im Garten seine Spuren hinterlassen. Alles wirkt schon sehr spätsommerlich, fast herbstlich. Aber sieht es nicht immer noch traumhaft aus?








Und am Abend gabs dann noch ein wunderbares winzigkleines Syndikats-Treffen bei einem Glas Wein mit meinen Kollegen Gitta Edelmann, Ulrike Bliefert-Kish und László I. Kish. Schön war's. Nur viel zu kurz.

Donnerstag, 22. August 2013

Der amerikanische Traum

Diese Geschichte ist so schön, dass ich sie einfach teilen muss!

Bitte lest im fiftyfiftyblog die Geschichte von Soni & Fillipo !

(c) Jens Schönlau


Bloggen leichtgemacht

Gefunden bei Matthias Czarnetzki

Garten und Schreiben

Je mehr ich mich durch andere Blogs stöbere, desto öfter stelle ich fest:
Autoren gärtnern gerne. Viele jedenfalls.
Schreiben und Gärten, das gehört irgendwie zusammen. Und das nicht erst seit Goethe.


Goethes Gartenhaus in Weimar


Mein eigener Hausgarten lag jetzt einige Zeit ziemlich brach. Obwohl ich eigentlich gerne in der Erde wühle, aber irgendwie ging in meinem Leben in den letzten Jahren so viel drunter und drüber, dass der Garten dabei zu kurz kam.
Nur die Terrasse habe ich weiter gehegt und gepflegt und mir so mein kleines Schreibparadies im Freien erhalten.


Aber jetzt hat es mich wieder gepackt - das Gartenvirus.
Zeit habe ich zwar eigentlich immer noch keine, aber ich nehme sie mir. Täglich ein bisschen. Vorläufig besteht die Gartenarbeit aus Roden, Zurückschneiden, Entfernen und Umgraben. Schweißtreibende Tätigkeiten und ich merke, wie gut sie mir tun.
Jedesmal, wenn ich im Text steckenbleibe, gehe ich jetzt nach draußen und arbeite ein Viertelstündchen. Und schon fließen die Gedanken wieder.

Auch gegen Traurigkeit oder Sehnsucht habe ich den Garten für mich entdeckt. Der Garten als Therapie. Wäre auch eine schöne Überschrift gewesen.
Jetzt stapeln sich auf meinem Küchentisch die Gartenbücher und -pläne. Vieles kann ich selbst umsetzen, für einiges brauche ich den Mann.
Am meisten freue ich mich auf das Spalier, das er mir versprochen hat.
Mir haben die mit Wein berankten Wände in Weimar so gut gefallen, dass ich das jetzt an unserer Südwand vom Haus auch umsetzen möchte.

Weinreben im Garten des Kirms-Krackow-Hauses in Weimar


Hier ist schon eine Menge geplant. Der Vorgarten soll komplett neu gestaltet werden, im hinteren Garten sollen die Gemüsebeete reaktiviert und ein Kräuterbeet angelegt werden. Und noch so einiges mehr.
Ich werde nachher mal ein paar Fotos vom Ist-Zustand machen und euch dann über die Veränderungen auf dem Laufenden halten.

Und dann sieht es hoffentlich bald in unserem Garten auch so aus:

Aus Goethes Garten im Park an der Ilm

Einen wunderschönen Garten findet Ihr übrigens bei meiner Blogger- und Autorenkollegin Nikola Hahn.

Mittwoch, 21. August 2013

Was für Naschkatzen

Ich wollte euch noch schnell zeigen, was ich gestern mit den Jungs gemacht habe.

Man nehme

250 g Zucker
1 EL Puder- oder Traubenzucker
6 EL Saft
oder
4 EL Wasser plus 2 EL Sirup nach Wahl

1 Pfanne
1 Holzlöffel
1 Backpapier
Schaschlikspieße




Zuerst den Zucker und den Puderzucker in die Pfanne geben


Dann die Flüssigkeit dazu und auf mittlerer Flamme rühren, bis alles flüssig ist.


Einkochen lassen


In der Zwischenzeit Backpapier auslegen und Schaschlikspieße darauf legen


Die dickflüssige Masse (wir haben Waldmeistersirup genommen) auf die Spieße gießen. Erkalten lassen ... und ...


Tataaa - fertig sind die selbstgemachten Lollis :-)





Ach ja .. unsere Stühle sind inzwischen auch fertig gestrichen

Manchmal muss man ...

... einen Baum pflanzen.




Gingo Biloba

Dieses Baums Blatt, der von Osten
Meinem Garten anvertraut,
Gibt geheimen Sinn zu kosten,
Wie's den Wissenden erbaut.
Ist es Ein lebendig Wesen,
Das sich in sich selbst getrennt?
Sind es zwei, die sich erlesen,
Dass man sie als eines kennt.
Solche Frage zu erwidern,
Fand ich wohl den rechten Sinn.
Fühlst du nicht in meinen Liedern,
Dass ich Eins und doppelt bin?

(Johann Wolfgang von Goethe)

Montag, 19. August 2013

Tanjas BH

Habe ich euch eigentlich schon das Poster gezeigt, das der Verlag in jedes Exemplar von "Die inneren Werte von Tanjas BH" eingelegt hat? Voilà:

Hier geht es zu den ersten Rezensionen --> KLICK

Montag, 12. August 2013

Sterntaler



es ist eine
von diesen
augustnächten
in denen
die wünsche
nur so vom 
himmel purzeln
komm
wir wollen
sternschnuppern
was das 
zeug hält

© Jutta Wilke




Sonntag, 11. August 2013

Die erste Rezension

eines frisch erschienen Romans ist immer etwas ganz besonderes.
Und so habe ich mich heute riesig gefreut, dass Claudia von Claudias Bücherregal "Die inneren Werte von Tanjas BH" schon gelesen und in ihrem Blog vorgestellt hat.

 Ein Buch, das witzig, ehrlich, ungeniert und draufgängerisch ist
und das Jungs versteht.



Jetzt müssen das nur noch auch die Jungs lesen, die ich mit diesem Buch ja erreichen möchte ;-)

In unserer Küche wird es langsam bunt wie in einem Zirkuswagen. Und ich muss sagen, je bunter es wird, desto besser gefällt es mir.
Dabei habe ich durchaus ein Faible für den zur Zeit überall angesagten "Shabby-Look", der ja fast ausschließlich in weiß daher kommt. Ich stöbere mich gerne durch Zeitschriften und Blogs und freue mich an den tollen Einrichtungsideen, die alle ein bisschen an Skandinavien erinnern.
Aber - irgendwie merke ich in letzter Zeit, dass es mir zu viel wird. Zu viel weiß. Es mag eine Herausforderung sein, nur noch weiße Möbel und Accessoires zu sammeln und zu finden, ich selbst habe ja auch einige weiße Dinge im Haus herumstehen, aber ausschließlich weiß möchte ich es dann doch nicht haben.



Da halte ich es lieber mit dem schwedischen Maler Carl Larsson und seiner Frau, die einen fröhlichen bunten Stil geprägt haben, und male unsere Möbel weiter in kräftigen Farben an.




Der beste aller Männer hat mit unserer bunten Haustür ja bereits die passende Vorlage geliefert.