Mittwoch, 30. Januar 2013

Schreiben



Wenn ich etwas sage
verliert es sofort und endgültig
die Wichtigkeit.

Wenn ich es aufschreibe,
verliert es sie auch immer,
gewinnt aber manchmal eine neue.

Franz Kafka



(c) privat

Donnerstag, 24. Januar 2013

Aufräumen

... war mal wieder dringend nötig.
Und so habe ich zuerst mal meine Homepage kräftig ausgemistet und entrümpelt.
Das Ergebnis könnt ihr hier sehen.

Für mich ist eine Homepage nicht mehr als eine Visitenkarte im Netz und die sollte übersichtlich sein.
Wer die Homepage zu statisch findet, kann sich in meinem Blog tummeln, der zwar auch kräftig ausgemistet und von überflüssigem Schnickschnack befreit worden ist, aber alle alten Blogbeiträge selbstverständlich behalten hat.

Neu dazu gekommen ist die Homepage unserer Kulturwerkstatt.
Vor einigen Tagen habe ich schon auf unser neues Projekt hingewiesen, so ganz allmählich füllt sich das Programm mit Leben und ich freue mich schon riesig auf die ersten Abende in unserem Wohnzimmer.

Wer sich über unser neues Projekt auf dem Laufenden halten will, kann das hier tun:




Und weil das mit dem Ausmisten gerade so wunderbar funktionierte, haben wir sämtliche Fernsehgeräte aus diesem Haus gleich mit entsorgt. Jetzt überlegen wir, auf was wir noch so alles verzichten können.

Mittwoch, 23. Januar 2013

Leben



(c) Hannelore Ehrich






"Leben ist nicht genug", sagte der Schmetterling.
"Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume gehören auch dazu."

(Hans Christian Andersen)

Montag, 21. Januar 2013

Was bleibt ...

... wenn ein Mensch stirbt?
Mit dieser Frage muss sich meine Romanheldin Anna - eine Heldin ist sie eigentlich so gar nicht - seit 300 Seiten auseinandersetzen. Und sie findet keine Antwort.
Alles was sie findet, ist das Geräusch fallender Erde auf den Sarg und ein Bild von Blumen in ihrem Kopf. Weiße Rosen. Ein Meer aus weißen Rosen, in denen sie zu ertrinken droht.





Von uns Autoren bleiben unsere Bücher. Sofern wir das Glück hatten, welche zustande zu kriegen. Veröffentlicht zu werden. Oder selbst veröffentlicht zu haben.
Kann dieses Wissen beruhigen?

Jakob Arjouni soll auf die Frage, wie er einmal sterben möchte, geantwortet haben: Überhaupt nicht.
Jetzt ist er tot. Zu früh, schreiben die einen. Seine  Bücher bleiben, sagen die anderen.

Kafka wollte nicht, dass seine Werke nach seinem Tod veröffentlicht werden.
Sein Freund und Kollege Max Brod hat es dennoch getan.
Den Kafka, den wir heute kennen, gäbe es ohne diesen Ungehorsam gegen seinen letzten Willen nicht. Bitte nicht falsch verstehen: Ich bin Max Brod  dankbar dafür, dass er diese Entscheidung getroffen hat.

Aber Kafka? Ob er sich eher gewünscht hätte, im Leben gekannt zu werden, statt erst im Tod?

Einer stirbt öffentlich. Seit Monaten. Wolfgang Herrndorf.
Das kannst du doch nicht schreiben, sagt ein Freund. Stirbt öffentlich.
Warum nicht? Tun wir doch alle. Öffentlich sterben.
Wir Blogger, wir Facebooker, wir Twitterer.
Jeder Blogbeitrag, jedes Facebook-Posting, jeder Tweet bringt uns dem eigenen Tod ein Stückchen näher.
Was bleibt?
Zumindest ein Facebook-Account. Ist es das, was uns so verzweifelt am Netz festhalten lässt?
Der Wunsch, dass etwas bleiben möge?
Mehr als Blumen. Erde. Und der ganze Scheiß. (Wolfgang Herrndorf, 18.1.2013, 16:37)

Ich mache mir einen Kaffee und dann gehe ich Anna besuchen. Auf Seite 345. Und dann sprechen wir darüber, was wirklich bleibt. Oder vielleicht doch besser darüber, was ist. Jetzt.

Dienstag, 8. Januar 2013

Durchstarten

Eigentlich wünsche ich mir spätestens ab dem 1. Januar den Frühling herbei. Wohl wissend, dass laut Kalender der Winter gerade erst seinen Einzug gehalten hat. Dagegen helfen nur ein paar Frühlingsblumen, die ich mir stets schon im Januar ins Haus hole.


Auch wenn es aktuell nicht wirklich kalt ist, liegt draußen doch alles noch in tiefem Winterschlaf.
In meiner Schreibwerkstatt kann von Winterschlaf keine Rede sein. Die angefangenen und geplanten Projekte stapeln sich auf meinem Schreibtisch und wollen vorangetrieben werden.
Gestern konnte ich ein Manuskript für einen besonders fröhlichen Roman abgeben. Ich freue mich schon sehr auf das fertige Buch, weil ich das Cover schon kenne, weil ich weiß, wie viel Mühe sich die Verlagsmitarbeiter mit diesem Projekt geben, weil ich gespannt bin, wie meine Zielgruppe darauf reagieren wird.
Bis zum Erscheinungstermin im Herbst 2013 habe ich zum Glück aber noch genug zu tun, so dass mir das Warten ganz sicher nicht lange wird.
Aktuell sitze ich an einer wunderschönen Geschichte über die Liebe. Über eine ganz große, sehr tiefe und starke Liebe. Und bin froh und dankbar, dass ich selbst derzeit eine solche Liebe erfahren darf, denn sonst hätte ich diese Geschichte gar nicht erzählen können.



Das Schreiben geht weiter. Und besonders viel Spaß macht es, wenn ab und zu eine Rückmeldung von meinen Lesern bei mir eintrudelt. Wie zum Beispiel diese hier:

Eva: "Ich habe mir das Buch "Wie ein Flügelschlag" gekauft und es war einfach traumhaft es ist tiefgründig, es ist nachdenklich und es hat mich einfach ein Stück weit an mich erinnert und ich möchte echt Danke sagen ein solches Buch lesen dürfen zu haben."
Lars (9 Jahre): "Es hat mir Spaß gemacht Ihr Buch, der Pokal ist weg, zu lesen.
Ich bin selber sehr sportlich, spiele Tennis und Fußball und habe mir deshalb dieses Buch, für eine Buchvorstellung
in meiner Schule, ausgesucht." 
Andrea: "Liebe Jutta, du bereitest mir gerade wieder traumhaft tolle und spannende Lesestunden! DANKE dafür!!!!!!!!!!!!!!!!!! Leider nur noch 100 Seiten von "Schwarz wie Schnee"!  Es ist sooooo toll!!!" 
Claudia: Meine Tochter, die sich bislang gerne vor dem Lesen gedrückt hat, hat heute in der Buchhandlung dein Buch angelesen und mochte es nicht mehr aus der Hand legen. Rate mal, was sie jetzt gerade macht. ;)
Danke dafür! :) 

Diese kleinen Mails und Nachrichten meiner Leser wirken wie Frühlingsblumen im Winter. Sie bauen auf, schenken Freude und geben die nötige Kraft, immer wieder neu durchzustarten. Danke dafür!!!


Sonntag, 6. Januar 2013

Traumerfüller

Er ist neu bei uns eingezogen und muss jetzt regelmäßig gefüttert werden ...



Dabei haben wir uns einen ganz großen gemeinsamen Traum bereits erfüllt.



Unter diesem Label wird schon in wenigen Wochen ganz viel Spannendes in unserem Haus passieren. 
Was das genau sein wird, könnt ihr auf unserer neuen Homepage Projekt Kultur Werk statt nachlesen.

Wir stecken im Moment mitten in den Vorbereitungen und sind wirklich sehr gespannt, wie unser neues Projekt in Hanau und Umgebung angenommen werden wird. Auf jeden Fall freuen wir uns sehr auf die Umsetzung. Und weil wir dafür noch einiges an Werkzeugen, Mobiliar und Technik brauchen, werden wir den Traumerfüller weiter brav füttern.

Donnerstag, 3. Januar 2013

Pläne schmieden ...

Ein neues Jahr anzufangen ist genauso spannend, wie ein neues Buch zu schreiben.
Noch liegen die Seiten weiß und leer vor mir und es liegt an mir, mit welchem Text ich sie fülle, welche Geschichte ich im kommenden Jahr erzähle.
Auf den Schreibtisch bezogen heißt das erst einmal, zwei angefange Projekte zum wohlverdienten Ende zu bringen. Beide sollen dann im Herbst in den Regalen der Buchhandlungen stehen.
Aber gleich im Anschluss wartet ein neues Buch auf mich, auf das ich mich schon sehr freue. Der Arbeitsplan ist bereits erstellt, die ersten Sätze schon geschrieben.



Und dann sind da noch viele weitere Ideen, die in diesem Jahr umgesetzt werden wollen.
Unser Garten muss neu geplant und strukturiert werden. Die Gartenbücher stapeln sich bereits in der Leseecke und am liebsten würde ich sofort anfangen.
Aber auch in Sachen Kultur soll hier einiges passieren. Wir sind bereits eifrig am Planen und Vorbereiten. Dazu erfahrt ihr demnächst mehr in diesem Blog.
Mein Ältester wird im Frühjahr sein Abitur machen, ich werde einen runden Geburtstag feiern. Und dazu kommen all die kleinen Höhen und Tiefen, die jedes Jahr für uns bereit hält.

Ich freue mich drauf. Auf das Jahr 2013. Denn die 13 war schon immer meine Glückszahl.