Donnerstag, 28. März 2013

Provokation

... schon auf den ersten Seiten.
Damit hat er mich gepackt: Harald Welzer mit seinem soeben erschienen Buch "Selbst denken - Eine Anleitung zum Widerstand" (S.Fischer)

Er schreibt:

"Aber es herrscht kein Krieg in Deutschland, keine Gewaltherrschaft. Es gibt kein Erdbeben, keine Überschwemmung. Kein Hurrikan bedroht unsere Existenz, und trotzdem behaupten die meisten Leute, sie hätten keine Wahl. Das ist eine ziemlich arrogante Mitteilung, wenn man das Privileg hat, in einer freien und reichen Gesellschaft zu leben, aber das fällt nicht weiter auf, wenn alle so etwas sagen."

Ich habe heute erst damit angefangen, Harald Welzers "Anleitung  zum Widerstand" zu lesen und werde berichten.

Mittwoch, 27. März 2013

Schreiben bis zum Burnout

Ich bin mit vielen AutorInnen befreundet. 
Wir tauschen uns aus übers Schreiben, über die Verlage, über unsere Jobs, über Erfolge/Misserfolge, über Lesereisen, über Höhen und Tiefen unseres oft sehr einsamen Schreiballtags.
In letzter Zeit mehren sich die Hilferufe: Von Verzweiflung über die Zusammenarbeit mit Verlagen ist die Rede bis hin zu großen finanziellen Problemen, vom Druck der Auftragsschreiberei, vom Verheiztwerden bis hin zum Burnout. Besonders letzteres ist erschreckend. Immer mehr meiner Kollegen und Kolleginnen brechen unter dem Druck zusammen. 
Und dann sitzen wir da und fragen uns: Ist es das, was wir wollten, als wir noch vom ersten Buch geträumt haben?
Wer diesen Traum auch träumt oder aber schon ausgeträumt hat, sollte dringend folgende Blogbeiträge lesen:


außerdem


und dann noch


Ich schreibe aktuell drei bis vier Romane pro Jahr. Leben kann ich davon nicht. Trotzdem bin ich schon froh, dass ich mich und meine Kinder zumindest einigermaßen über Wasser halten kann. Und wage es nicht, das Pensum zu reduzieren  aus Angst vor dem finanziellen Einbruch. Aus Angst davor, bei den Verlagen ganz schnell ins Abseits zu geraten. Die Warteschlangen der Autoren mit Manuskript in der Hand ist elend lang. 

Gleichzeitig merke ich, dass mir die Zeit fehlt. Die Zeit, Texte reifen zu lassen, die Zeit, Ideen zu spinnen, Geschichten zu entwickeln. Von der Zeit, mich vom Schreiben zu erholen, mal ganz abgesehen. Ich beginne mehr und mehr an der Qualität meiner Bücher zu zweifeln. Und verdränge die Warnsignale, so wie es alle tun. 
Was treibt uns in diesen Teufelskreis? Als ich anfing zu schreiben, wurde mir schon recht früh gesagt, dass maximal 4 % aller Autoren von ihrem Einkommen leben können. Trotzdem war ich felsenfest davon überzeugt, bald dazu zu gehören. Ist es immer noch der alte Traum vom Tellerwäscher, der uns so blind werden lässt für die Realität? 

Trotzdem gibt es zur Zeit so viele Autoren und solche, die es werden wollen, wie noch nie. Woher kommt dieser Drang zu schreiben und zu veröffentlichen? Bei mir, bei all den Kollegen und bei denen, die noch davon träumen? Wenn es doch so schwer ist, in dieser Branche Fuß zu fassen, wenn sich so überhaupt nicht vom Bücherschreiben leben lässt, wenn die Neuerscheinungen das eigene Buch schon nach wenigen Wochen wieder aus den Regalen der Buchhandlungen drängen, warum um alles in der Welt springt man dann auf dieses Karussell noch mit auf? 

Carla Berling schreibt dazu in ihrem  Tagebuch eines Romans "Vom Kämpfen und vom Schreiben":
Ich glaube, dass die meisten Künstler ein besonders großes Bedürfnis nach Liebe und Anerkennung haben.
Vielleicht ist das der Schlüssel für uns Autoren. Vielleicht sollten wir endlich damit anfangen, uns selbst zu lieben und wieder mehr auf unsere Bedürfnisse achten, statt darauf zu warten, dass andere das tun.

Dienstag, 26. März 2013

Schreibbegleitung

"Wie stellt Ihr Euch einen richtigen Schriftsteller vor?"
Das frage ich ab und zu bei Lesungen in den Grundschulklassen.
Und immer kommt: Mit Bart. Mit Pfeife. Mit Schreibmaschine. Und fast immer: Mit Katze.
Ich kann weder mit Bart, mit Pfeife noch mit Schreibmaschine dienen. Selbst eine Schriftstellerkatze konnte ich bisher nicht nachweisen. Bin ich also kein richtiger Schriftsteller?
Daran musste ich dringend etwas ändern. 

Willi - noch etwas ängstlich

Seit ein paar Tagen wohnen sie jetzt bei uns: Jakob und Willi, zwei richtige Schriftstellerkater.
Beide haben im April ihren ersten Geburtstag und mussten bei ihrem letzten Frauchen ausziehen, weil es während einer Schwangerschaft eine schlimme Allergie entwickelt hat. 
Die ersten Tage waren sie ein bisschen durcheinander, aber inzwischen haben Willi und Jakob, frei nach den Brüdern Grimm, sich in unserem großen Haus richtig gut eingelebt. Immerhin kannten sie bisher nur die Enge einer Zweizimmerwohnung mitten in Frankfurt.

Wir freuen uns jetzt schon drauf, die beiden endgültig auch nach draußen zu lassen. Denn echte Grimms müssen in Hanau - seines Zeichen "Brüder-Grimm-Stadt" - natürlich auch umher streifen dürfen. 

Bis dahin wird es aber noch ein paar Tage dauern. Und so freunden sich die beiden inzwischen mit unseren Büchern und vor allem mit meiner Tastatur an ...


Jakob - eindeutig der Chef

Kuscheln auf Literaturnobelpreisen


Willi - neugierig ist er doch


Jakob

Mittwoch, 13. März 2013

Vorsicht Buch!



So lautet die Kampagne, die seit heute das Ziel verfolgt, Spaß an Büchern und am Lesen zu vermitteln.
Folgend Pressemitteilung erreichte mich dazu via Mail:
 

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„Vorsicht Buch!“
Gesamte deutsche Buchbranche startet zur Leipziger Buchmesse eine breite Kampagne, um die Menschen noch stärker für Bücher und das Lesen zu begeistern


Leipzig/Frankfurt am Main, 13. März 2013. Was haben ein äußerst korrekt wirkender Herr, eine sehr blonde Dame und der Osterhase gemeinsam? Und wie sollen sie die Menschen dazu bewegen, „es“ mal wieder öfter zu tun? Alle drei sind Protagonisten der groß angelegten „Vorsicht Buch!“-Kampagne, die es sich zum Ziel gesetzt hat, Spaß an Büchern und am Lesen zu vermitteln. Entwickelt wurde die Kampagne als Initiative der gesamten Buchbranche. Humorvoll und zum Teil überraschend warnen die Motive der Kampagne unter dem Motto „Vorsicht Buch!“ vor der Kraft, die Büchern innewohnt und neue Erlebniswelten eröffnet. So bekennt zum Beispiel der nette, korrekt aussehende Herr: „Ich habe Gras angepflanzt. Auf 314 Seiten.“ und bezieht sich dabei natürlich auf die Lektüre eines Gartenratgebers.

16,5 Prozent tun es täglich, 20,6 Prozent mehrmals die Woche, 10,6 Prozent einmal die Woche und immerhin 7,6 Prozent alle 14 Tage*: Bücher lesen. Damit dies in Zukunft noch häufiger passiert und die Bedeutung von Büchern sowie die Wichtigkeit des Lesens noch stärker ins Bewusstsein rücken, hat die deutsche Buchbranche eine Kampagne entwickelt, die humorvoll darauf hinweist, dass Bücher das Leben verändern können und man daher vor ihnen warnen muss: „Vorsicht Buch!“. Im Zentrum aller Maßnahmen, die von Aktivitäten im Buchhandel vor Ort über klassische Anzeigen bis hin zur höchsten Lesung der Welt reichen, stehen dreizehn Printmotive, die mit der Macht der Bücher spielen und sämtliche Genres abdecken: Von der älteren Dame, die Casanova auf 422 Seiten verführt, bis hin zu einem kleinen Jungen, der über 136 Seiten lang Dämonen beschwört.

„Das Buch nimmt in unserer Gesellschaft eine wichtige Rolle ein“, erläutert Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels e.V., der die Kampagne initiiert hat. „Unabhängig davon stehen wir in einem starken Wettbewerb mit anderen Medien und Freizeitaktivitäten. Dabei sind Bücher viel mehr als ein bloßes Konsumgut. Als Kulturgut entführen sie in andere Welten, können Gesellschaften umwälzen und Menschen verändern. Unser Ziel ist es, mit dieser charmant-überraschenden Kampagne dies wieder in Erinnerung zu rufen und eine Bewegung in Deutschland für das Buch und den Buchhändler vor Ort zu initiieren. Dabei möchten wir vor allem auch diejenigen ansprechen, die eher selten lesen“, so Skipis. „Wir haben dazu bewusst einen Ansatz gewählt, der zum Schmunzeln animiert und die Freude am Lesen in den Vordergrund rückt.“ Denn grundsätzlich ist die Bereitschaft zu lesen sehr hoch: 70,3 Prozent aller Deutschen zeigen Interesse am Buch, was sich auch im Kaufverhalten widerspiegelt. So haben in den letzten zwölf Monaten 58,4 Prozent der Bevölkerung ein Buch gekauft.

„Vorsicht Buch!“ – die Kampagne
Mit dem Start der Leipziger Buchmesse wird „Vorsicht Buch!“ erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt und ist auch deutschlandweit sichtbar. „Wir setzen bei der Kampagne nicht nur auf klassisches Marketing, sondern auch auf die Einbindung und aktive Mitarbeit sämtlicher Branchenteilnehmer“, erklärt Anne-Mette Noack, Marketingleiterin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels e.V. „Bereits im Vorwege haben die Buchhandlungen Werbematerialien und ausgewählte Plakate erhalten, so dass die Kampagne ab heute bundesweit sichtbar ist.“

Besonders die auf der Messe startende Fotoaktion, die nachfolgend durch Deutschland tourt, macht aufmerksam: Zu sehen sind am „Vorsicht Buch!“-Stand überdimensional nachgebaute Bücher, die die Besucher der Leipziger Messe nicht nur sprichwörtlich „fesseln“ oder „umhauen“, sondern es auch tatsächlich tun und damit ein witziges Fotomotiv für das Publikum bieten. Auch prominente Buchliebhaber und Autoren nehmen an der Fotoaktion teil und zeigen so ihre Unterstützung für das Buch, darunter Hellmuth Karasek, Christian Berkel, Dora Heldt, Cordula Stratmann, Thomas Rath, Vladimir Burlakov, Ulli Potofski, Paula Lambert, Vinzenz Kiefer und Jorge Gonzalez. „Wir freuen uns, dass wir dem Start der Kampagne auf der Leipziger Buchmesse eine ideale Plattform bieten können“, sagt Oliver Zille, Direktor der Leipziger Buchmesse. „Leipzig gilt als wichtige Publikumsmesse und zu Beginn des Jahres als Impulsgeber für den Buchmarkt. Der Start der Kampagne auf der Buchmesse 2013 unterstreicht dies in besonderem Maße.“

Der Buchmarkt aktuell: Grey & Co. lösen die Vampire ab**
Die Motive der Kampagne orientieren sich an den sehr unterschiedlichen Genres der Buchbranche. Vom Kinder- und Jugendbuch-Bereich bis hin zu Sach- und Fachbüchern. Viele Motive der Kampagne spielen mit belletristischen Themen, eine Warengruppe, die – wie aktuelle Zahlen belegen – zu den umsatzstärksten im Buchmarkt gehört. Dabei sorgten im Jahr 2012 vor allem Anastasia Steele und Christian Grey für Wachstum. Die Bände der Reihe „Shades of Grey“, also „Geheimes Verlangen“, „Gefährliche Liebe“ und „Befreite Lust“, belegten die Plätze eins, drei und vier in der Jahresbestsellerliste Belletristik. Die Romanze über die naive Anastasia und den Milliardär Christian löste damit die Vampirromane auf den Top-Plätzen ab. Über alle zentralen Verkaufskanäle hinweg, vom stationären Sortimentsbuchhandel, E-Commerce bis hin zu den Warenhäusern, wurde mit belletristischer Literatur im vergangenen Jahr 0,8 Prozent mehr Umsatz gemacht, auf einem ohnehin schon hohen Niveau. Der Anteil der Belletristik am Gesamtmarkt stieg 2012 damit auf 38,5 Prozent – so hoch, wie in den letzten zehn Jahren nicht (2011: 34,4 Prozent). Auch insgesamt zeigt sich der Buchmarkt mit plus 0,3 Prozent stabil auf Vorjahresniveau (2011: 9,6 Mrd. Euro Umsatz).

*Diese und alle nachfolgenden Zahlen aus: AWA 2012, „Allensbacher Markt- und Werbeträger-Analyse“, Deutschsprachige Bevölkerung ab 14 Jahre, Institut für Demoskopie Allensbach, Allensbach.
**Alle Zahlen: Branchenmonitor Buch, media control GfK International im Auftrag des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels e.V., Januar 2013
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Das ist natürlich eine Kampagne so ganz nach meinem Geschmack. Und deshalb gibt es hier auch gleich noch den Link zum Mitmachen, Weiterverbreiten und Downloaden des Materials:




Meins

... heißt eine noch junge Zeitschrift aus dem Bauer-Verlag.



Und in ihrer Märzausgabe hat "Meins" ein großes Portrait über mich und meine Schreiberei veröffentlicht.

Leider kann ich den Artikel nicht online verlinken, aber zur Vorschau geht es HIER.

Und immerhin habe ich es auf die Seite zusammen mit Hugh Jackman geschafft. :-)

Dienstag, 12. März 2013

Danke Prag

... und danke an euch alle für einen wirklich wunderbaren Geburtstag, viele liebe Glückwünsche hier im Blog und auch per Mail oder Postkarte! Ich habe mich so so so darüber gefreut!

gefunden in Prag an der "John-Lennon-Mauer"

Jetzt muss ich aber mal ein bisschen angeben.
Schon mitten in der Nacht wurde ich mit Sekt im Bett geweckt, dann durfte ich im Nachtgewand schon mal einen Blick auf den bereits gedeckten Geburtstagstisch werfen, auf dem Kuchen prangte, Kerzen brannten und Geschenke lagen. Der ganze Tisch war mit Rosenblüten übersät. Hach ... aber auspacken durfte ich noch nix, ich musste brav wieder schlafen gehen.

Am Morgen dann gemütliches Frühstück (soweit "gemütlich" vor der Schule geht) mit allen Männern hier im Haus. Ich habe eine wunderbare Tasche von Schreibkolleginnen bekommen (danke!!!!) und Bücher vom Liebsten. BÜCHER!!!

Und dann ging es endlich los nach Prag.
Wir haben vier wunderbare Tage dort verbracht. In einem traumhaften Hotel gewohnt, waren ein bisschen abseits der Touristen unterwegs, haben die Kleinseite zum Beispiel mitten in der Nacht durchwandert, stundenlang in Cafés an unseren Texten gefeilt und wir waren im Ständetheater in Mozarts Don Giovanni. Es war einfach wie ein Traum.
Und jetzt lasse ich euch einfach ein paar Bilder da zum Mitträumen.













































Diese Tafel hing plötzlich an einer Mauer parallel zur Moldau. Im Eimerchen waren Kreide und ein Schwamm. Wir fanden die Idee so klasse und der Mann musste gleich zur Tat schreiten :-)

Mittwoch, 6. März 2013

Der Tag davor

Morgen werde ich 50.
Irgendwie ist das unvorstellbar.
50 Jahre = 18.250 Tage.
Mindestens. Die Schaltjahre nicht mitgerechnet.
50 Jahre = 438.000 Stunden.
So viele.
Eigentlich mache ich mir nicht viel aus Geburtstagen.
Aber so ein runder Geburtstag verführt zu Rückblicken.
Was habe ich gemacht in all den Jahren?



Offensichtlich schon immer gerne im Garten gewuselt.

Und später dann auch geschrieben. Schon ein bisschen verblasst ist es ja, eins meiner ersten Gedichte.
Aber irgendwie immer noch schön. Geschrieben 1978. Da war ich vierzehn.



Und dann? Abitur, Studium, Rechtsanwältin und vor allem meine Kinder. Gescheiterte Beziehungen. Und trotzdem immer wieder glücklich.
Draußen vor dem Fenster scheint die Sonne. Und der Himmel ist knallblau. Der lange Winter verzieht sich endlich.



Den langen Winter in mir drin habe ich mir mit den letzten beiden Büchern von der Seele geschrieben. "Wie ein Flügelschlag" und "Schwarz wie Schnee" sind voller Eis. Kälte.
Aber jetzt taut das Eis und in meinem nächsten Roman blühen Rosen und die Sonne scheint. Alles wird gut.

Morgen. So ein spannender Tag. Dabei passiert ganz viel schon heute.

Mein zweites Kind macht Abitur.
An dem Plakat habe ich die ganze Nacht gebastelt, nachher hängen wir es in die Schule.



In der Zeitschrift "Meins" aus dem Bauer-Verlag erscheint heute ein großer Artikel über mich und meine Schreiberei.
Hier könnt Ihr mich in der Vorschau schon sehen. Der Artikel ist online leider nicht zu lesen.


Es ist Zufall, dass der Artikel genau vor meinem Geburtstag erscheint. Aber irgendwie auch passend und schön.
Ein Geschenk liegt hier auch schon seit heute. Meine neue Kamera.



Der Akku lädt gerade auf, die Chipkarte ist eingelegt. Bald kann es losgehen. Nach Prag.
Da verbringe ich nämlich meinen Geburtstag.
Morgen nach dem Frühstück geht es los. Vier Tage Prag. Mit dem Mann, der mich aus dem Eismeer gefischt hat. Auf den Spuren von Rabenblut und Kafka. Ihr müsst leider ohne mich feiern. Aber dafür bringe ich euch Fotos mit. Und jede Menge Eindrücke. Meinen Geburtstagskaffee trinke ich dann hier.

Café Slavia

Eigentlich ist er wunderbar. Der Tag davor.