Samstag, 31. August 2013

Wieder da ...

... über einen Blogbeitrag habe ich mich in den letzten Stunden ganz besonders gefreut. Meine wunderbare Kollegin Bettina Belitz ist an den Schreibtisch zurückgekehrt: http://www.bettinabelitz.de/2013/08/26/zuruck-aus-der-kreativen-pause-bald-gibt-es-neues/

Ihre Ankündigungen klingen vielversprechend und so, als ob ihr die kreative Pause sehr gut getan hätte. Ich freue mich schon auf weitere Bücher von ihr. Herzlich Willkommen zurück, liebe Tina!

Auch ich habe mich zu einer Rückkehr entschlossen:
Seit zwei Tagen habe ich wieder einen Facebook-Account und eine Autorenseite bei Facebook.
Und natürlich freue ich mich über jeden, der mir dort folgen möchte.

Ähnlich wie Bettina mit ihrer Auszeit hatte auch ich triftige Gründe, diesem Netzwerk für einige Monate den Rücken zu kehren. Ich habe auch lange überlegt, ob ich überhaupt dorthin zurückkehren soll. Vieles hat sich hier verändert ohne Facebook und vieles durchaus zum Positiven.
Aber es gab auch Dinge, die mir gefehlt haben. Dazu gehörte vor allem der Austausch mit lieben Menschen, die eben nicht mal so ums Eck wohnen und auch der Austausch mit Kollegen.
Deshalb habe ich mich entschlossen, es wieder zu wagen und  hoffe einfach, dass meine positiven Erfahrungen in den letzten Wochen mir dabei helfen, es nicht wieder zur Sucht ausarten zu lassen.

Und damit ich bei Facebook nicht so alleine bin, habe ich noch jemanden mitgebracht.


Ben Steigler hat jetzt seinen eigenen Facebook-Account. Die Sache mit Tanja und Viola, der Verrat von Felix, das alles hat ihn ziemlich durcheinander gebracht.
Und weil immer mehr Menschen sich für seine Geschichte interessieren, hat er sich entschlossen, via Facebook ein bisschen Einblick in seine Gedankenwelt zu geben.
Auch Ben freut sich, wenn ihr Kontakt zu ihm aufnehmt.





Und ich freue mich weiter über wunderbare Rezensionen zu Tanjas BH.
Bei solchen Rückmeldungen macht das Schreiben doch gleich nochmal so viel Spaß!

Donnerstag, 29. August 2013

Irgendwie

... war mir mal nach einer neuen Farbe. Und ein bisschen umgeräumt habe ich auch.
Im Haus und im Blog.
Was meint ihr?
.....

Ich muss noch ein PS anfügen:
Nein - der Sessel steht nicht bei mir im Haus. Der Sessel steht bei Stefanie Leo im Wohnzimmer und das Foto entstand anlässlich einer ihrer wunderbaren Lesungen im Ohrensessel.

Mittwoch, 28. August 2013

Es gibt sie doch noch ...

... die ganz große Liebe.

Via ui. der blog bin ich über diese Geschichte gestolpert:

Die Geschichte von Fred (96), dessen geliebte Lorraine vor einem Monat gestorben ist. Fred hat seiner Lorraine, die 75 Jahre ihres Lebens mit ihm teilte, ein Lied geschrieben und sich damit bei einem Song-Contest beworben.
Eine Geschichte, die Mut macht. Mut zur Liebe.

Haltet schon mal die Taschentücher bereit.

A Letter from Fred 

Dienstag, 27. August 2013

Wolfgang Herrndorf ist tot

... und ich bin unendlich traurig.

Die meisten kennen ihn spätestens seit seinem Roman Tschick, der Geschichte einer Freundschaft zwischen dem "Psycho" Maik und dem russischen Spätaussiedler Andrej Tschichatschow, genannt Tschick.

Tschick  wurde zum Bestseller, der sich allein in Deutschland 1 Million mal verkaufte. Für seinen Roman Sand erhielt Wolfgang Herrndorf den Preis der Leipziger Buchmesse 2012.

Wolfgang Herrndorf litt an einem unheilbaren Gehirntumor. Sein Leiden und vor allem sein Sterben hat er in seinem Blog "Arbeit und Struktur" dokumentiert, das ich auch auf meiner Blogroll seit Jahren verlinkt hatte.

Nach den letzten Blogeinträgen war klar, dass er nur noch auf den Tod warten konnte. Trotzdem befällt uns beim Lesen solcher Einträge doch immer wieder nur die Hoffnung, dass wenigstens dieser eine es schaffen möge.

Seine langjährige Vertraute und Freundin, die Autorin Kathrin Passig, teilte vor wenigen Minuten per Twitter mit:
"Wolfgang Herrndorf starb nicht am Krebs. Er hat sich gestern in den späten Abendstunden am Ufer des Hohenzollernkanals erschossen."

Wolfgang Herrndorf hat es geschafft. In anderer Hinsicht.
Er hat es geschafft, sich in die Herzen seiner Leser zu schreiben und damit unsterblich zu werden.
Sein Tod geht mir nahe. Sehr nahe. Vielleicht, weil wir schon seit so vielen Monaten Bloggerkollegen waren, ganz sicher, weil er ein wunderbarer Autorenkollege war und auf jeden Fall, weil ich seinen Mut und seine Begeisterung fürs Schreiben, die ihn selbst dann noch weiterschreiben ließ, als er kaum noch Worte und Buchstaben gefunden hat, so sehr bewundert habe.

Ich wünsche mir für Wolfgang Herrndorf, dass er auf der anderen Seite das findet, das er sich hier gewünscht hat.




"... den eigenen Tod, den stirbt man nur, doch
mit dem Tod der andren muss man leben." (Mascha Kaleko)

Der Autor stirbt. Er dokumentiert seinen 
unausweichlichen Weg seit seiner Erkrankung für 
die Öffentlichkeit. Der öffentlich lebte, stirbt
öffentlich.

Es mahnt der Sterbende die Lebenden zu leben. 
Er geht. Hoffen wir auf ein Wunder ?  Auf die erlösende 
Nachricht, die doch nicht kommen wird? 

Schaut hin. Wendet nicht euren Blick ab. Seht, wovor 
die Gesellschaft gern die Augen verschließt. Seht, 
wovor das Leben kapituliert. 
Vor der Unendlichkeit. 

Aber du wirst leben. In deinen Geschichten. In den 
Herzen derer, die dir nahe stehen.

Was ist Social Media?

Reporter Heiko Sellin von Onlinemarketing.de zog mit Kamerafrau Julia Brand durch Hamburg und fragte die Passanten auf der Straße: "Was ist Social Media?"
Das Erstaunliche: Nur 35% der Hamburger konnten etwas mit diesem Begriff anfangen. Daraus könnte man jetzt schließen: Alle tun's, aber keiner weiß, wie es heißt. Denn die Plattformen Twitter, Facebook und Co. kannten doch die meisten, wenn sich auch nicht alle Befragten auf ihnen tummeln.  Zitat: "Aus dem Alter bin ich raus."
Gestoßen bin ich auf das Video via Stephan Sigg und das bei Twitter ;-)

Montag, 26. August 2013

Und noch ein Garten ...

... diesmal in Berlin.

Zusammen mit dem Mann habe ich ein wunderschönes Wochenende in Berlin verbracht. Und weil wir gerade auf dem Garten-Trip sind und nach weiteren Anregungen für unseren Hausgarten suchen, sind wir extra zur Liebermann-Villa am Wannsee rausgefahren.
Auch hier hat der heiße Sommer im Garten seine Spuren hinterlassen. Alles wirkt schon sehr spätsommerlich, fast herbstlich. Aber sieht es nicht immer noch traumhaft aus?








Und am Abend gabs dann noch ein wunderbares winzigkleines Syndikats-Treffen bei einem Glas Wein mit meinen Kollegen Gitta Edelmann, Ulrike Bliefert-Kish und László I. Kish. Schön war's. Nur viel zu kurz.

Donnerstag, 22. August 2013

Der amerikanische Traum

Diese Geschichte ist so schön, dass ich sie einfach teilen muss!

Bitte lest im fiftyfiftyblog die Geschichte von Soni & Fillipo !

(c) Jens Schönlau


Bloggen leichtgemacht

Gefunden bei Matthias Czarnetzki

Garten und Schreiben

Je mehr ich mich durch andere Blogs stöbere, desto öfter stelle ich fest:
Autoren gärtnern gerne. Viele jedenfalls.
Schreiben und Gärten, das gehört irgendwie zusammen. Und das nicht erst seit Goethe.


Goethes Gartenhaus in Weimar


Mein eigener Hausgarten lag jetzt einige Zeit ziemlich brach. Obwohl ich eigentlich gerne in der Erde wühle, aber irgendwie ging in meinem Leben in den letzten Jahren so viel drunter und drüber, dass der Garten dabei zu kurz kam.
Nur die Terrasse habe ich weiter gehegt und gepflegt und mir so mein kleines Schreibparadies im Freien erhalten.


Aber jetzt hat es mich wieder gepackt - das Gartenvirus.
Zeit habe ich zwar eigentlich immer noch keine, aber ich nehme sie mir. Täglich ein bisschen. Vorläufig besteht die Gartenarbeit aus Roden, Zurückschneiden, Entfernen und Umgraben. Schweißtreibende Tätigkeiten und ich merke, wie gut sie mir tun.
Jedesmal, wenn ich im Text steckenbleibe, gehe ich jetzt nach draußen und arbeite ein Viertelstündchen. Und schon fließen die Gedanken wieder.

Auch gegen Traurigkeit oder Sehnsucht habe ich den Garten für mich entdeckt. Der Garten als Therapie. Wäre auch eine schöne Überschrift gewesen.
Jetzt stapeln sich auf meinem Küchentisch die Gartenbücher und -pläne. Vieles kann ich selbst umsetzen, für einiges brauche ich den Mann.
Am meisten freue ich mich auf das Spalier, das er mir versprochen hat.
Mir haben die mit Wein berankten Wände in Weimar so gut gefallen, dass ich das jetzt an unserer Südwand vom Haus auch umsetzen möchte.

Weinreben im Garten des Kirms-Krackow-Hauses in Weimar


Hier ist schon eine Menge geplant. Der Vorgarten soll komplett neu gestaltet werden, im hinteren Garten sollen die Gemüsebeete reaktiviert und ein Kräuterbeet angelegt werden. Und noch so einiges mehr.
Ich werde nachher mal ein paar Fotos vom Ist-Zustand machen und euch dann über die Veränderungen auf dem Laufenden halten.

Und dann sieht es hoffentlich bald in unserem Garten auch so aus:

Aus Goethes Garten im Park an der Ilm

Einen wunderschönen Garten findet Ihr übrigens bei meiner Blogger- und Autorenkollegin Nikola Hahn.

Mittwoch, 21. August 2013

Was für Naschkatzen

Ich wollte euch noch schnell zeigen, was ich gestern mit den Jungs gemacht habe.

Man nehme

250 g Zucker
1 EL Puder- oder Traubenzucker
6 EL Saft
oder
4 EL Wasser plus 2 EL Sirup nach Wahl

1 Pfanne
1 Holzlöffel
1 Backpapier
Schaschlikspieße




Zuerst den Zucker und den Puderzucker in die Pfanne geben


Dann die Flüssigkeit dazu und auf mittlerer Flamme rühren, bis alles flüssig ist.


Einkochen lassen


In der Zwischenzeit Backpapier auslegen und Schaschlikspieße darauf legen


Die dickflüssige Masse (wir haben Waldmeistersirup genommen) auf die Spieße gießen. Erkalten lassen ... und ...


Tataaa - fertig sind die selbstgemachten Lollis :-)





Ach ja .. unsere Stühle sind inzwischen auch fertig gestrichen

Manchmal muss man ...

... einen Baum pflanzen.




Gingo Biloba

Dieses Baums Blatt, der von Osten
Meinem Garten anvertraut,
Gibt geheimen Sinn zu kosten,
Wie's den Wissenden erbaut.
Ist es Ein lebendig Wesen,
Das sich in sich selbst getrennt?
Sind es zwei, die sich erlesen,
Dass man sie als eines kennt.
Solche Frage zu erwidern,
Fand ich wohl den rechten Sinn.
Fühlst du nicht in meinen Liedern,
Dass ich Eins und doppelt bin?

(Johann Wolfgang von Goethe)

Montag, 19. August 2013

Tanjas BH

Habe ich euch eigentlich schon das Poster gezeigt, das der Verlag in jedes Exemplar von "Die inneren Werte von Tanjas BH" eingelegt hat? Voilà:

Hier geht es zu den ersten Rezensionen --> KLICK

Montag, 12. August 2013

Sterntaler



es ist eine
von diesen
augustnächten
in denen
die wünsche
nur so vom 
himmel purzeln
komm
wir wollen
sternschnuppern
was das 
zeug hält

© Jutta Wilke




Sonntag, 11. August 2013

Die erste Rezension

eines frisch erschienen Romans ist immer etwas ganz besonderes.
Und so habe ich mich heute riesig gefreut, dass Claudia von Claudias Bücherregal "Die inneren Werte von Tanjas BH" schon gelesen und in ihrem Blog vorgestellt hat.

 Ein Buch, das witzig, ehrlich, ungeniert und draufgängerisch ist
und das Jungs versteht.



Jetzt müssen das nur noch auch die Jungs lesen, die ich mit diesem Buch ja erreichen möchte ;-)

In unserer Küche wird es langsam bunt wie in einem Zirkuswagen. Und ich muss sagen, je bunter es wird, desto besser gefällt es mir.
Dabei habe ich durchaus ein Faible für den zur Zeit überall angesagten "Shabby-Look", der ja fast ausschließlich in weiß daher kommt. Ich stöbere mich gerne durch Zeitschriften und Blogs und freue mich an den tollen Einrichtungsideen, die alle ein bisschen an Skandinavien erinnern.
Aber - irgendwie merke ich in letzter Zeit, dass es mir zu viel wird. Zu viel weiß. Es mag eine Herausforderung sein, nur noch weiße Möbel und Accessoires zu sammeln und zu finden, ich selbst habe ja auch einige weiße Dinge im Haus herumstehen, aber ausschließlich weiß möchte ich es dann doch nicht haben.



Da halte ich es lieber mit dem schwedischen Maler Carl Larsson und seiner Frau, die einen fröhlichen bunten Stil geprägt haben, und male unsere Möbel weiter in kräftigen Farben an.




Der beste aller Männer hat mit unserer bunten Haustür ja bereits die passende Vorlage geliefert.



Samstag, 10. August 2013

Blaue Stunde

Um unseren wunderbaren uralten Esstisch stehen sechs weniger wunderbare 08/15 Ikea-Stühle.
Heute hatte ich keine Lust mehr auf Ikea. Und auf ganz neue Stühle aber auch nicht.
Also haben wir Schleifpapier, Pinsel und Farben besorgt und rückten unseren alten Stühlen auf den Lack.
Nummer Eins für Kind Eins ist schon fertig. Die anderen folgen dann im Lauf der nächsten Woche.













Mittwoch, 7. August 2013

Zu Gast bei Goethe


Eingang zum Goethe-Haus am Frauenplan

Eigentlich wollte ich mir ja nur ein ruhiges und vor allem schattiges Plätzchen zum Schreiben im Garten des Meisters suchen.
Aber nach dieser freundlichen Begrüßung gleich auf der Schwelle habe ich mir doch auch erstmal den Schreibplatz des Dichterfürsten angeschaut.


Haus am Frauenplan

Da ich das Innere des Hauses schon kannte, zog es mich dann doch schnell in den Garten.
Wie in ganz Weimar macht sich auch hier der sehr heiße und trockene Sommer bemerkbar. Viele Stauden sind bereits verblüht, der Garten wirkt fast herbstlich.
Umso schöner leuchten die kleinen Lampions der  Dahlien, die zu Goethes ganz besonderen Lieblingsblumen gehörten. Verrständlich, oder?

Ich sollte ein Gartenbuch schreiben. Statt dessen entführen meine Protagonisten mich gerade in die luftigsten Höhen und dunkelsten Tiefen einer grauen Großstadt. Umso mehr genieße ich den Sommer, den diese wunderbare Stadt derzeit aus allen Poren atmet.


Goethes Wohnhaus am Frauenplan aus Gartensicht










 






Schreibklausur

Holunder-Limonade in Herders Garten

Seit fünf Tagen befinde ich mich in Schreibklausur an einem der schönsten Orte in Deutschland - in Weimar.
Unter den Augen der Weimarer Klassiker Goethe, Schiller, Herder und Wieland MUSS man ja von der Muse geküsst werden.
Weil es in den letzten Tagen in meiner kleinen aber feinen Dachwohnung zum Arbeiten viel zu heiß war, habe ich mir täglich ein anderes schattiges Plätzchen zum Schreiben gesucht. Von der Bank neben der "Fürstengruft" bis hin zum steinernen Tisch in Goethes Garten beim Haus am Stern mussten die verschiedensten Orte zum Schreiben herhalten.
Besonders schön war es im Garten von Johann Gottfried Herder, in dem ich sogar mit kühler Holunderlimonade verwöhnt worden bin.
Ein paar meiner Eindrücke lasse ich euch hier ... ich setze mich in der Zwischenzeit in Goethes Garten am Frauenplan, um weiter zu schreiben.


Schreiben, wo schon Goethe schrieb - beim Haus am Stern


auf dem Historischen Friedhof


Historischer Friedhof




Herders Garten




Herders Garten




Herders Garten

Donnerstag, 1. August 2013

Tanjas BH ist da!







Und wie immer bin ich sehr sehr gespannt auf den Verkaufsstart und darauf, wie mein Buch wohl bei der Zielgruppe so ankommt. Ich freue mich jedenfalls sehr darüber, dass Ben trotz BH auf dem Kopf jetzt in die Buchläden entlassen wird und bin mir sicher, wir werden noch sehr viel Spaß mit ihm haben.