Freitag, 17. Januar 2014

Familiengarten

Viele Jahre lang lag er brach. Unser Garten.
Er besteht aus einer Handvoll Bäume inklusive einem alten kaputten Baumhaus, einem totgespielten Rasen und zugewucherten Rabatten. Für einen Stadtgarten ist er recht groß (ca. 600 qm plus Vorgarten) und einfach zum Verwildern viel zu schade.
Am letzten Wochenende haben wir eine erste Begehung gemacht und angefangen, Pläne zu schmieden.
Wir wollen den Garten umgestalten zu einem richtigen Familiengarten. Mit vielen Sitzplätzen, Gemüsebeeten, lauschigen Ecken, einem Platz für unsere Kaninchen, Kinderbeeten, Obsthecken und einigem mehr.
In einem waren sich alle Familienmitglieder einig: Rasen wollen wir keinen mehr. Zum Bolzen gibts den Bolzplatz um die Ecke, klettern können die Jungs in den Bäumen und für alles andere wird es eine große Holzterrasse geben.

Nach der ersten Besichtigungstour haben wir gleich mit dem Anlegen einer Kompostecke angefangen. Dazu musste erstmal kräftig gerodet und aufgeräumt werden.




Aber eins ist uns wichtig: Gartenabfälle wollen wir nicht entsorgen, sondern häckseln und/oder kompostieren und so dem Garten wieder zuführen. Also steht eine vernünftige Arbeitsecke im Garten an allererster Stelle.




Alles andere haben wir gemeinsam am Küchentisch geplant. Und jetzt stapeln sich dort Gartenbücher, Pflanzpläne, Aussaatkalender und erstes Saatgut.




Die Kinder sammeln Eierkartons, Papprollen von Toilettenpapier und Küchenrolle, leere Milchtüten, Marmeladengläser und Frischhalteboxen von Tomaten & Co. Was wir daraus machen wollen, zeige ich Euch in einem späteren Beitrag.

Und damit uns die Wartezeit auf das erste frische Grün im Garten nicht allzu lang wird, haben wir uns den Frühling schon mal ins Haus geholt.








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