Donnerstag, 29. September 2016

Florentine ist wieder da!

Ich hatte es bereits angekündigt - jetzt ist es offiziell:

Mein Kinderbuch Florentine oder Wie man ein Schwein in den Fahrstuhl kriegt ist endlich endlich wieder im Handel.
Ich habe so sehr um dieses Schweinchen gekämpft, denn die Kinder lieben es! Aus keinem anderen Buch habe ich in den letzten beiden Jahren so viele schöne und fröhliche Lesungen bestritten wie aus diesem.
Jetzt hat sich der Buch Verlag Kempen des heimatlosen Schweins angenommen und seit ein paar Tagen ist Florentine wieder lieferbar.
Besonders glücklich bin ich darüber, dass auch die tollen und witzigen Vignetten von Patrick Wirbeleit wieder übernommen worden sind.



Erhältlich ist das Buch überall, wo man Bücher kaufen kann und natürlich auch beim Buch Verlag Kempen direkt unter der ISBN: 978-3867407519 für den sagenhaft günstigen Preis von € 7,50

Wer gerne ein signiertes Buch haben möchte, kann sich jederzeit direkt an mich wenden: post(at)juttawilke.de



Sonntag, 25. September 2016

Erster Hessischer Kinderbuchtag



Trotz Hexenschuss, Bronchitis, Halsentzündung und Borreliose ... dieses Ereignis habe ich mir nicht nehmen lassen.
Heute fand in der Kurfürstlichen Burg in Eltville am Rhein der Erste Hessische Kinderbuchtag statt und ich durfte - zusammen mit 15 weiteren wunderbaren Kolleginnen und Kollegen dabei sein!

Zu einem ausführlichen Bericht bin ich heute nicht mehr in der Lage. Aber dafür lasse ich euch meinen kurzen Beitrag hier, den ich für die Eröffnungsfeier geschrieben hatte:



Warum ich Kinderbücher schreibe:
Schon als Kind war mir
eine Welt immer zu wenig.
Hier gab es ja keine echten Prinzessinnen mehr
 - oder nur hässliche –
keine Ritter, keine Drachen und keinen König.
Ich wollte andere Welten sehen,
wollte Hexen, Zauberer und Feen.
In meinen Büchern
hab ich sie alle gefunden.
Stundenlang hab ich gelesen,
bin zu den Sternen geflogen,
zu fremden Wesen.
Hab mich nachts
unter der Decke versteckt,
mit der Taschenlampe und `ner Tafel Schokolade
neue Welten entdeckt.
Ich bin mit dem Buch vor der Nase
morgens aufgestanden,
hab beim Zähneputzen gelesen
oder auf dem Klo,
und mir war ganz egal
wie meine Eltern das fanden.
Hab alle Wunschpunkte des Sams verbraucht,
hab mit Pippi nicht den Fußboden berührt
und ab und zu mit Winnetou
eine Friedenspfeife geraucht.
Ich bin zum Schulbus gelaufen
mit dem offenen Buch in der Hand.
Blöd war das nur, wenn da plötzlich
eine Laterne stand.
Die von Narnia war es leider nie.
Trotzdem war ich dort,
besuchte Aslan, den König.
Eine Welt war mir einfach immer zu wenig.
Mit Fuchur bin ich
zur kindlichen Kaiserin geflogen,
hab mit Momo die grauen Herren besiegt,
bin mit Jim Knopf und Emma
durch Lummerland gezogen.


Und eines Tages - war ich groß,
also von außen gesehen.
In mir drin steckt aber doch
immer noch
das Kind mit den Zauberern und Feen.
Und das erzählt mir Geschichten,
sagt ganz oft: Weißt du noch?
Wie wir damals …
mit Peter Pan die verlorenen Jungs in Nimmerland fanden
oder mit Alice vor der Tür zum Wunderland standen?
Und dann seh ich all die Türen,
hinter jeder Tür ein neuer Planet,
ein neues Abenteuer,
das nie zu Ende geht.
All die Welten,
in denen ich war,
sind nie wirklich verschwunden.
Ich hab dort die Steinzeit, einen goldenen Pokal und
sogar ein altes Zirkusschwein gefunden.
Und heute weiß ich: Ich hab etwas,
das selbst Harry Potter nie hatte:
Mein Stift ist ein Zauberstab und
mein Patronus eine Leseratte.
Jede Geschichte, die ich erzähle,
ist eine neue Tür.
Und jedes Buch,
das ich schreibe
und das DU liest –

öffnet sie DIR!
© Jutta Wilke


Sonntag, 11. September 2016

Fiese Eindringlinge

Hier ist es aktuell ein bisschen ruhiger geworden und das hat Gründe. Mich hat es erwischt. Genau genommen hat mich vor etlichen Wochen eine Zecke erwischt und ich habe mir nicht allzu viel dabei gedacht.
Bis jetzt einige Krankheitszeichen aufgetreten sind, die meine behandelnde Ärztin stutzig und mich etwas flügellahm gemacht haben. Fieber, heftige Gliederschmerzen, Kopfschmerzen, Dauermüdigkeit ... um nur einige zu nennen.
Eine gründliche Blutuntersuchung brachte es dann ans Licht: Ich habe mir durch den Zeckenbiss eine Borreliose eingefangen. Damit hätte ich nie und nimmer gerechnet, weil ich mich zwar dunkel an eine Zecke erinnern konnte, das aber wirklich schon so lange zurücklag, dass ich das gar nicht in Betracht gezogen hatte. Eine (Spät)Sommergrippe erschien mir wahrscheinlicher.
Aber jetzt konnte mir meine Ärztin meinen ziemlich lädierten Zustand zumindest medizinisch nachvollziehbar erklären.


Aktuell ziehen wir mit sehr starken Antibiotika gegen die Borrelien zu Feld. Und entsprechend fühle ich mich. Mein Verdauungssystem spielt verrückt, mein Kopf dröhnt und müde bin ich eigentlich nur noch ... und auf dem Schreibtisch häufen sich die Texte, die fertig geschrieben oder überarbeitet werden wollen.
Deshalb kommen jetzt all die Dinge ein bisschen zu kurz, die zusätzliche Kraft und Energie brauchen. Dieser Blog gehört dazu. Aber ich bin noch da, lese bei euch mit und werde euch auch weiter auf dem Laufenden halten.