Montag, 10. April 2017

Wenn man etwas wirklich will ...

... muss man es nur tun.

Der Satz könnte zwar von mir sein, ist es aber nicht. Ich habe ihn auf der Homepage von Hannah gefunden. Hannah Petereit.
Dabei habe ich eigentlich gar nicht Hannah gesucht, sondern ein Monster. Ja, ihr habt schon ganz richtig gelesen, denn genau die tummeln sich in Scharen auf Hannahs Seite. Wörter fressende große und kleine, dicke und dünne, männliche und weibliche Monster.
Entdeckt habe ich Hannah und ihre Monster via Twitter. Unter dem Hashtag #monstermotivation sind sie mir zum ersten Mal begegnet. Und ich dachte sofort: Das MUSS ich ausprobieren. Und - ich muss es euch zeigen.

Also habe ich die Monstermotivationsseite gesucht und zunächst Hannah gefunden.
Hannah schreibt von sich, dass sie mit ihrer Seite Mut machen will, Mut, Träume zu Zielen zu machen und sie zu erreichen. 
Ein Ziel beim Schreiben ist es immer wieder, Geschichten nicht nur anzufangen, sondern auch fertig zu schreiben. Seite um Seite zu füllen, auch wenn es manchmal schwer fällt. Schreiben ist ein einsamer Job. Da kann man einen Mutmacher ab und zu gut gebrauchen. Nicht umsonst machen beim aktuellen Camp NaNoWriMo wieder tausende Schreibwütige mit. Um sich gegenseitig zu motivieren, um sich selbst ein bisschen Druck zu machen, den angefangenen Text auch fertig zu schreiben. Anders als beim klassischen NaNoWriMo, bei dem es ja darum geht, innerhalb eines Monats 50.000 Wörter zu schreiben, setzt sich im Camp jeder sein Ziel selbst. Da werden Wörter gezählt, aber auch gefüllte Seiten, Arbeitsminuten, vollendete Projekte, jedem bleibt selbst überlassen, was er erreichen will.
Fakt ist: Ein bisschen Motivation brauchen wir alle. Auch nach dem NaNoWriMo oder nach dem Camp könnte so eine kleine Unterstützung nichts schaden. Und genau dafür hat sich Hannah etwas ganz Besonderes einfallen lassen:

Monster. Monster, die Wörter fressen, sprich, die mit eurem Wordcount ernährt werden müssen. (Ist  es böse, wenn ich mich dabei an die alten Tamagotchi erinnert fühle?)

Wie das funktioniert? Man registriert sich auf der Seite Monstermotivation, sucht sich eins der zur Adoption stehenden Monster aus (am Bahnhof kommen täglich neue Monster an) und schon ist man für sein Monster verantwortlich. Jetzt muss es regelmäßig gefüttert werden, damit es ihm gut geht. Wichtig: Wenn ihr euch ein Monster aussuchen wollt, passt ein bisschen auf, es gibt solche, die wollen täglich ihre Ration Wörter schlucken und andere, die mit einer wöchentlichen Fütterung einverstanden sind. Aber hungrig sind sie alle. 

Holger

Ich habe Holger adoptiert. Holger sieht gemütlich aus. Und er mag den Duft von Papier. Da haben Holger und ich etwas gemeinsam. Holger ist nicht total verfressen, aber doch ziemlich hungrig. 4.500 Wörter kann er pro Woche verdrücken. Die muss ich jetzt ranschaffen, damit es Holger gut geht.


Damit man beim Monster Hegen und Pflegen nicht so alleine ist, kann man sich auf der Seite auch noch mit anderen Monsterbesitzern austauschen. Und sich gegenseitig motivieren. Ich muss jetzt aber erstmal für Futter sorgen. Denn so wirklich weiß ich noch nicht, wie Holger reagiert, wenn ich ihm nicht genug Input liefere. Und ich möchte es auch lieber nicht darauf ankommen lassen.



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