Ihr Lieben,
jetzt wird es aber allerhöchste Zeit, diesen Blog wieder zu beleben.
So viel passiert in diesen Tagen, dass ich kaum noch hinterher komme. Was letztendlich auch der Grund für meine Funkstille hier ist.
Aber der Reihe nach:
Jetzt steht es fest: Holundermond wird noch im Herbst 2012 als Hörbuch erscheinen. Geplant sind vier CDs, so dass ich den Text etwas kürzen und hörbuchtauglich aufarbeiten musste. Das war überraschend knifflig und dementsprechend viel Arbeit. Aber es war auch eine Arbeit, die mir Spaß gemacht hat, weil ich so viele Passagen in meinem Roman ganz neu entdeckt habe.
Wie ein Flügelschlag erobert seit Mitte Januar seine Leser. Ich bin überglücklich, dass der Roman so gut ankommt! Lest selbst: http://www.auszeit-magazin.com/romance/buchreview-wie-ein-flugelschlag-von-jutta-wilke/
Und dann kommt ja jetzt das Schwein ;-)
Spätestens am Montag müsste Florentine eigentlich in allen Buchhandlungen stehen. Das ist jedenfalls die aktuelle Info, die ich aus dem Verlag habe.
Und für alle, denen das zu lange dauert, habe ich hier schon mal eine kleine Vorschau:
Meine Schreibwelt
Autorenblog von Jutta Wilke
Donnerstag, 2. Februar 2012
Es geht weiter ...
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Donnerstag, 12. Januar 2012
Der Horror - die Schreibblockade
Ich habe eine nicht ganz einfache Zeit hinter mir. Und weil das dazu natürlich hervorragend passt, lief es mit dem Schreiben auch gleich nicht mehr so rund, wie ich das bisher gewohnt war.
Manchmal saß ich stundenlang vor der leeren Seite, wartete darauf, dass sich vom vielen Starren und Nachdenken allmählich Blutstropfen auf meiner Stirn bilden und kam keine Zeile weiter.
O mein Gott!, dachte ich. Jetzt hat sie dich endlich erwischt. Die grauenvolle Schreibblockade, die immer mal wieder durch die Diskussionen mit Kollegen geistert.
Schreibblockade? Das klingt fürchterlich. Das klingt nach wollen und nicht können. Oder nicht dürfen. Auf keinen Fall klingt es wie etwas, das man haben will.
Panik machte sich breit. Kann das wirklich sein? Kann es sein, dass ein paar persönliche Probleme oder Befindlichkeiten mein Seelenheil so sehr beeinflussen, dass ich meine Fähigkeit zu schreiben verloren habe? Wie lange wird es dauern, bis das wieder zurück kommt? Kommt es überhaupt je wieder zurück?
Ich habe angefangen, mich ein bisschen mit der Frage zu beschäftigen, was ist diese Schreibblockade überhaupt, von der wir alle reden? Gibt es sie? Wie sieht sie aus? Was kann man dagegen tun? Und wo ist sie schlicht eine Ausrede?
Ich fange mal mit dem Kollegen Kai Meyer an, weil er in diesem Zusammenhang so oft zitiert worden ist.
Kai Meyer glaubt nicht so recht an die klassische Schreibblockade. Wobei er ausdrücklich solche Blockaden ausschließt, die äußere Gründe haben, wie z.B. ein Trauerfall, eine schlimme Krankheit etc.
Kai Meyer wörtlich:
Ist eine Schreibblockade also eigentlich gar keine richtige Blockade, sondern schlicht Faulheit?
Fakt ist: Schreiben ist nicht immer so, wie sich der Aussenstehende das vielleicht vorstellt. Schreiben ist oft knallharte Arbeit. Da müssen mehrere hundert Seiten mit Text gefüllt werden, da müssen Geschichten gesponnen werden, oft bis in alle Einzelheiten, da muss recherchiert werden und an der Sprache gefeilt. Viele Kollegen sprechen schon von einer Schreibblockade, wenn sie bereits im Entwicklungsstadium einer Geschichte steckenbleiben. Das sog. Plotten kann Schweiß und Tränen kosten. Und tagelanges verzweifeltes Grübeln, wie die Story an diesem Punkt weitergehen soll. Aber ist das eine Schreibblockade? Oder ist das nicht viel mehr Teil unseres Jobs?
Ich plotte in der Regel sehr gründlich. Meine komplette Geschichte ist - lange bevor ich den ersten Satz schreibe - so ausgefeilt, dass ich jede Szene wie einen Film vor mir sehe. Dann macht das Schreiben Spaß, ich fange an und schreibe munter drauf los.
Und plötzlich - plötzlich komme ich an einen Punkt, an dem es nicht weiter geht. Ich weiß genau, was passieren soll, ich weiß genau, wie die Szene aussehen soll und trotzdem fällt mir kein einziger Satz dazu ein.
Ha! - denke ich - Schreibblockade!
Aber ist es das wirklich?
Oder bin ich einfach nur an einen Punkt gekommen, an dem ich merke, dass ich meinen Plot noch einmal überdenken muss. An dem irgendetwas nicht so passt, wie ich das gerne gehabt hätte. An einen Punkt, über den ich vielleicht damals bei meinen Vorüberlegungen zu großzügig hinweggegangen bin. Das rächt sich jetzt. Und ich muss zurück auf Los, muss mir meinen Plot nochmal gründlich vornehmen, noch einmal ganz genau diese Szenen durchspielen, durchdenken, evtl. neu strukturieren. Das nervt. Hält auf. Hält ab vom eigentlichen Schreiben.
Und weil es so nervt, versuche ich, mich davor zu drücken. In dem ich verzweifelt den nächsten Satz suche in der Hoffnung, dass sich danach der Knoten löst. Aber meistens funktioniert das nicht. Oder eben nur sehr schlecht, so dass man an dieser Stelle später immer wieder im Text stolpert.
Eine wirkliche Schreibblockade ist das nicht. Sondern schlicht Bequemlichkeit.
Es ist ein bisschen so, als ob man beim Kochen plötzlich merkt, dass man eine weitere Zutat hätte putzen und vorbereiten müssen. Jetzt steht man da, möchte so gerne weiterkochen, aber dieser Schritt zurück wäre eigentlich nötig, um das Gericht perfekt abzurunden. Ich kann jetzt stundenlang in den Kochtopf starren und drüber nachdenken, ob ich die fehlende Zutat irgendwie geschickt umgehen kann. Oder aber ich kann in dieser Zeit die blöden Zwiebeln noch schnell besorgen und hacken. Und danach befreit weiter kochen ;-)
Was sagen andere versierte Kollegen zur Schreibblockade?
Andreas Eschbach:
Hm. Eiskalt erwischt.
Es kommt vielleicht nicht von ungefähr, dass ich immer dann, wenn ich das Gefühl habe, einer Schreibblockade zu erliegen, am liebsten aufspringen und das ganze Haus putzen würde, mir neue Sportpläne erstelle oder stundenlang bei Facebook surfe.
Ist meine Blockade also schlicht Unlust?
Sehr interessant ist hierzu auch die Diskussion des "Phantastischen Quartetts" .
Ann-Kathrin Karschnick, Thomas Plischke und Tom Finn diskutieren über den Begriff "Schreibblockade".
Ich zitiere mal Tom, dem der "Begriff Schreibblockade viel zu inflationär gebraucht wird."
Und dass dieser Job immer leicht sein wird, hat uns niemand versprochen.
Ich komme für mich zu dem Schluss:
Eine wirkliche Schreibblockade gibt es nicht. Mit Ausnahme vielleicht medizinisch begründeter Blockaden.
Alles andere sind ganz normale Durchhänger, wie man sie in jedem anderen Beruf vermutlich auch hätte.
Der Nachteil (und gleichzeitig auch der Vorteil) beim Schreiben ist einfach der: Da muss man alleine durch. Man kann noch so lange auf das leere Blatt starren, irgendwann muss man nach einer anderen Lösung suchen. Also kann man das auch besser gleich machen.
Ein Freund und Kollege riet mir für diesen Fall einmal: Schreib einfach nur den nächsten Satz. Und dann schreib wieder einfach nur den nächsten Satz.
Wenn der Plot stimmt, funktioniert dieser Tipp. Auch wenn man sich total albern dabei vorkommt.
Stimmt der Plot nicht, weiß man ja im Grunde eh, was zu tun ist.
Da hilft nur, den inneren Schweinehund unter den Schreibtisch kicken und sich den Plot wieder vornehmen.
Oder sich eine Handvoll Leute organisieren (meine bevorzugte Variante),die einem das immer und immer wieder sagen:
Eine wirkliche Schreibblockade gibt es nicht. Los. Schreib!
Und ihr so??
Manchmal saß ich stundenlang vor der leeren Seite, wartete darauf, dass sich vom vielen Starren und Nachdenken allmählich Blutstropfen auf meiner Stirn bilden und kam keine Zeile weiter.
O mein Gott!, dachte ich. Jetzt hat sie dich endlich erwischt. Die grauenvolle Schreibblockade, die immer mal wieder durch die Diskussionen mit Kollegen geistert.
Schreibblockade? Das klingt fürchterlich. Das klingt nach wollen und nicht können. Oder nicht dürfen. Auf keinen Fall klingt es wie etwas, das man haben will.
Panik machte sich breit. Kann das wirklich sein? Kann es sein, dass ein paar persönliche Probleme oder Befindlichkeiten mein Seelenheil so sehr beeinflussen, dass ich meine Fähigkeit zu schreiben verloren habe? Wie lange wird es dauern, bis das wieder zurück kommt? Kommt es überhaupt je wieder zurück?
Ich habe angefangen, mich ein bisschen mit der Frage zu beschäftigen, was ist diese Schreibblockade überhaupt, von der wir alle reden? Gibt es sie? Wie sieht sie aus? Was kann man dagegen tun? Und wo ist sie schlicht eine Ausrede?
Ich fange mal mit dem Kollegen Kai Meyer an, weil er in diesem Zusammenhang so oft zitiert worden ist.
Kai Meyer glaubt nicht so recht an die klassische Schreibblockade. Wobei er ausdrücklich solche Blockaden ausschließt, die äußere Gründe haben, wie z.B. ein Trauerfall, eine schlimme Krankheit etc.
Kai Meyer wörtlich:
Was mir auf die Nerven geht, ist das Gejammer sogenannter „literarischer“ Autoren, bei denen es zum guten Ton gehört, mindestens einmal im Leben ausgiebig blockiert zu sein. Oft ist das die Angst vor dem zweiten Buch nach dem ersten Überraschungserfolg oder auch eine romantisierte Version von Faulheit.
(Quelle: http://www.kaimeyer.com/km/seiten/faq.html)
Ist eine Schreibblockade also eigentlich gar keine richtige Blockade, sondern schlicht Faulheit?
Fakt ist: Schreiben ist nicht immer so, wie sich der Aussenstehende das vielleicht vorstellt. Schreiben ist oft knallharte Arbeit. Da müssen mehrere hundert Seiten mit Text gefüllt werden, da müssen Geschichten gesponnen werden, oft bis in alle Einzelheiten, da muss recherchiert werden und an der Sprache gefeilt. Viele Kollegen sprechen schon von einer Schreibblockade, wenn sie bereits im Entwicklungsstadium einer Geschichte steckenbleiben. Das sog. Plotten kann Schweiß und Tränen kosten. Und tagelanges verzweifeltes Grübeln, wie die Story an diesem Punkt weitergehen soll. Aber ist das eine Schreibblockade? Oder ist das nicht viel mehr Teil unseres Jobs?
Ich plotte in der Regel sehr gründlich. Meine komplette Geschichte ist - lange bevor ich den ersten Satz schreibe - so ausgefeilt, dass ich jede Szene wie einen Film vor mir sehe. Dann macht das Schreiben Spaß, ich fange an und schreibe munter drauf los.
Und plötzlich - plötzlich komme ich an einen Punkt, an dem es nicht weiter geht. Ich weiß genau, was passieren soll, ich weiß genau, wie die Szene aussehen soll und trotzdem fällt mir kein einziger Satz dazu ein.
Ha! - denke ich - Schreibblockade!
Aber ist es das wirklich?
Oder bin ich einfach nur an einen Punkt gekommen, an dem ich merke, dass ich meinen Plot noch einmal überdenken muss. An dem irgendetwas nicht so passt, wie ich das gerne gehabt hätte. An einen Punkt, über den ich vielleicht damals bei meinen Vorüberlegungen zu großzügig hinweggegangen bin. Das rächt sich jetzt. Und ich muss zurück auf Los, muss mir meinen Plot nochmal gründlich vornehmen, noch einmal ganz genau diese Szenen durchspielen, durchdenken, evtl. neu strukturieren. Das nervt. Hält auf. Hält ab vom eigentlichen Schreiben.
Und weil es so nervt, versuche ich, mich davor zu drücken. In dem ich verzweifelt den nächsten Satz suche in der Hoffnung, dass sich danach der Knoten löst. Aber meistens funktioniert das nicht. Oder eben nur sehr schlecht, so dass man an dieser Stelle später immer wieder im Text stolpert.
Eine wirkliche Schreibblockade ist das nicht. Sondern schlicht Bequemlichkeit.
Es ist ein bisschen so, als ob man beim Kochen plötzlich merkt, dass man eine weitere Zutat hätte putzen und vorbereiten müssen. Jetzt steht man da, möchte so gerne weiterkochen, aber dieser Schritt zurück wäre eigentlich nötig, um das Gericht perfekt abzurunden. Ich kann jetzt stundenlang in den Kochtopf starren und drüber nachdenken, ob ich die fehlende Zutat irgendwie geschickt umgehen kann. Oder aber ich kann in dieser Zeit die blöden Zwiebeln noch schnell besorgen und hacken. Und danach befreit weiter kochen ;-)
Was sagen andere versierte Kollegen zur Schreibblockade?
Andreas Eschbach:
Nehmen Sie dieses Wort bitte gar nicht erst in Ihren Wortschatz auf, es richtet nur Schaden an. Es gibt keine Schreibblockaden, genauso wenig, wie es Taxifahrblockaden oder Kinder-unterricht-Blockaden gibt: Man hat mal einen schlechten Tag, oder man hat einfach nicht die Idee, was man tun soll, das ist alles.
(Quelle: http://www.andreaseschbach.de/schreiben/fragen/arbeit/arbeit.html)
Hm. Eiskalt erwischt.
Es kommt vielleicht nicht von ungefähr, dass ich immer dann, wenn ich das Gefühl habe, einer Schreibblockade zu erliegen, am liebsten aufspringen und das ganze Haus putzen würde, mir neue Sportpläne erstelle oder stundenlang bei Facebook surfe.
Ist meine Blockade also schlicht Unlust?
Sehr interessant ist hierzu auch die Diskussion des "Phantastischen Quartetts" .
Ann-Kathrin Karschnick, Thomas Plischke und Tom Finn diskutieren über den Begriff "Schreibblockade".
Ich zitiere mal Tom, dem der "Begriff Schreibblockade viel zu inflationär gebraucht wird."
Eine Geschichte muss man erfinden. Das ist unser Job.
(Quelle: Tom Finn in Q4 - Folge 7: Schreibblockade)
Und dass dieser Job immer leicht sein wird, hat uns niemand versprochen.
Ich komme für mich zu dem Schluss:
Eine wirkliche Schreibblockade gibt es nicht. Mit Ausnahme vielleicht medizinisch begründeter Blockaden.
Alles andere sind ganz normale Durchhänger, wie man sie in jedem anderen Beruf vermutlich auch hätte.
Der Nachteil (und gleichzeitig auch der Vorteil) beim Schreiben ist einfach der: Da muss man alleine durch. Man kann noch so lange auf das leere Blatt starren, irgendwann muss man nach einer anderen Lösung suchen. Also kann man das auch besser gleich machen.
Ein Freund und Kollege riet mir für diesen Fall einmal: Schreib einfach nur den nächsten Satz. Und dann schreib wieder einfach nur den nächsten Satz.
Wenn der Plot stimmt, funktioniert dieser Tipp. Auch wenn man sich total albern dabei vorkommt.
Stimmt der Plot nicht, weiß man ja im Grunde eh, was zu tun ist.
Da hilft nur, den inneren Schweinehund unter den Schreibtisch kicken und sich den Plot wieder vornehmen.
Oder sich eine Handvoll Leute organisieren (meine bevorzugte Variante),die einem das immer und immer wieder sagen:
Eine wirkliche Schreibblockade gibt es nicht. Los. Schreib!
Und ihr so??
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Dienstag, 10. Januar 2012
Wie ein Flügelschlag - Leserunde
Auf meiner Pinnwand hatte ich es ja bereits angekündigt.
Das Onlineportal Lovelybooks veranstaltet zusammen mit mir eine Leserunde zu meinem neuesten Roman "Wie ein Flügelschlag".
Anmelden kann man sich ab sofort noch bis zum 18. Januar, dann startet die Leserunde, die von mir online begleitet wird. Ihr könnt mit mir dort also über das Buch sprechen, über mein Schreiben und mir alle Fragen stellen, die ihr auf dem Herzen habt.
Ich freue mich sehr auf diese Leserunde und darauf, die ersten Leser meines Romans auf diese Weise begleiten zu können.
Übrigens werden vom Coppenrath Verlag für diese Leserunde 15 Freiexemplare verlost, um die ihr euch hier bewerben könnt: Leserunde zu "Wie ein Flügelschlag"
Das Onlineportal Lovelybooks veranstaltet zusammen mit mir eine Leserunde zu meinem neuesten Roman "Wie ein Flügelschlag".
Anmelden kann man sich ab sofort noch bis zum 18. Januar, dann startet die Leserunde, die von mir online begleitet wird. Ihr könnt mit mir dort also über das Buch sprechen, über mein Schreiben und mir alle Fragen stellen, die ihr auf dem Herzen habt.
Ich freue mich sehr auf diese Leserunde und darauf, die ersten Leser meines Romans auf diese Weise begleiten zu können.
Übrigens werden vom Coppenrath Verlag für diese Leserunde 15 Freiexemplare verlost, um die ihr euch hier bewerben könnt: Leserunde zu "Wie ein Flügelschlag"
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Dienstag, 3. Januar 2012
Es gibt nichts Teureres als ein langes Leben
Lange habe ich nicht mehr so oft zustimmend genickt, wie beim Lesen des heutigen Interviews, dass die Schriftstellerin Juli Zeh dem Tagesanzeiger (Schweiz) gegeben hat.
Sie kritisiert dort die Bevormundung der Menschen durch den Staat, spricht uns zunehmend die Fähigkeit ab, noch frei über unsere Gesundheit, unsere Zukunft, unsere Entwicklung zu entscheiden.
Juli Zeh betont, dass sie nicht die Entscheidungen einzelner, zum Beispiel für oder gegen das Impfen, für oder gegen das Stillen angreife, sondern dass sie sich massiv wert gegen eine zunehmende Bevormundung von oben und der damit einhergehenden Entscheidungsunfreiheit über das eigene Leben.
Besonders, als Juli Zeh vom Sündenbocksystem spricht, also davon, dass es immer dann leicht ist, Diktaten von oben zuzustimmen, wenn man selbst gar nicht auf der Seite der Betroffenen ist (z.B. die Antirauchergesetze), musste ich mich schon auch an die eigene Nase fassen.
Nicht die Beipackzettel sind das Entscheidende, sondern
Einfach mal lesen, darüber nachdenken und gerne auch hier diskutieren.
Zum Artikel geht es hier: Juli Zeh im Tagesanzeiger
In diesem Sinne wünsche ich allen meinen Lesern ein schönes Jahr 2012 und den Mut, auch mal wieder eigene Wege zu gehen.
Sie kritisiert dort die Bevormundung der Menschen durch den Staat, spricht uns zunehmend die Fähigkeit ab, noch frei über unsere Gesundheit, unsere Zukunft, unsere Entwicklung zu entscheiden.
Beispiel Verpackung: Es ist ja gut, wenn draufsteht, was drin ist. Aber dass dann noch draufsteht, dass man das Papier nicht mitessen soll, ist schon ein starkes Stück.
Juli Zeh betont, dass sie nicht die Entscheidungen einzelner, zum Beispiel für oder gegen das Impfen, für oder gegen das Stillen angreife, sondern dass sie sich massiv wert gegen eine zunehmende Bevormundung von oben und der damit einhergehenden Entscheidungsunfreiheit über das eigene Leben.
Wichtig wäre, die Menschen von ihrer Unsicherheit und Zukunftsangst loszubekommen, dass sie begreifen, dass das Leben an sich seinen Sinn schon mitbringt. Dass die Freiheit darin besteht, daraus zu machen, was uns am besten erscheint. Nicht zu fragen, was von uns erwartet wird, sondern was wir von uns erwarten.Der Artikel ist lesenswert. Sehr.
Besonders, als Juli Zeh vom Sündenbocksystem spricht, also davon, dass es immer dann leicht ist, Diktaten von oben zuzustimmen, wenn man selbst gar nicht auf der Seite der Betroffenen ist (z.B. die Antirauchergesetze), musste ich mich schon auch an die eigene Nase fassen.
Sie leuchtet immer den Leuten ein, die das, was gerade angegriffen wird, nicht sind oder nicht machen. Sie fühlen sich auf der starken Seite, gegen Dicke, gegen Dünne, gegen Raucher.Vielleicht sollten wir tatsächlich alle mal wieder darüber nachdenken, wohin wir eigentlich gehen wollen. Ich wünsche mir, dass wir wieder fähig werden, unsere Entscheidungen selbst zu treffen. Dazu gehört Bildung. Auch das sagt Juli Zeh in dem Interview ganz klar.
Nicht die Beipackzettel sind das Entscheidende, sondern
Man muss die Leute in die Lage versetzen, zu begreifen, was gut für sie ist. Nicht, indem man ihnen Vorschriften macht, sondern indem man sie intellektuell ausstattet.
Einfach mal lesen, darüber nachdenken und gerne auch hier diskutieren.
Zum Artikel geht es hier: Juli Zeh im Tagesanzeiger
In diesem Sinne wünsche ich allen meinen Lesern ein schönes Jahr 2012 und den Mut, auch mal wieder eigene Wege zu gehen.
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Montag, 19. Dezember 2011
Deutscher Jugendliteraturpreis mal wieder ...
Der Deutsche Jugendliteraturpreis (DJLP) ist der einzige deutsche Staatspreis für Literatur. Er unterscheidet sich von anderen vergleichbaren Preisen in zwei wesentlichen Punkten:Zum einen ist er kein Kulturpreis im üblichen Sinn, sondern eine Maßnahme/ Projekt der Jugendhilfe, und damit deren Zielen (Leseförderung, Integration, Förderung bildungsbenachteiligter Jugendlicher) verpflichtet.Zweitens, dieser Staatspreis ist nicht für unsere eigenen Autorinnen und Autoren reserviert. Im Ausland ist das nirgends der Fall. In allen anderen Ländern sind von den nationalen Jugendliteraturpreisen Übersetzungen ausgeschlossen.
Mit diesen Worten beginnt Dr. Otfried Wolfrum seine Dokumentation über "Die unausgeschöpfte Effektivität des Deutschen Jugendliteraturpreises".
Und bezieht sich damit auf eine Diskussion, die seit fast 60 Jahren, also seit Bestehen dieses Preises geführt wird.
Schon anlässlich der ersten Vergabe dieses Preises im Jahr 1962 sei Kritik laut geworden. Beide Preise wurden damals an Übersetzungen vergeben, was die FAZ kommentierte mit einer "Zweckentfremdung von Bundesmitteln".
Auch später geriet die Vergabepraxis des DJLP immer wieder ins Kreuzfeuer der Kritik. Paul Maar beklagt die Vernachlässigung der Deutschen Nachwuchsautoren und deren Bücher, Wolfgang Bittner nennt den DJLP schlicht "ein Trauerspiel".
Ich bin in einem Forum für rund 100 deutschsprachige Kinder- und Jugendbuchautoren aktiv. Auch hier wird dieser Preis und seine Sinnhaftigkeit alle Jahre wieder diskutiert.
Oft haben wir uns gefragt, warum unsere Bücher so viel schlechter sein sollen, als die der ausländischen Kollegen. Oder anders gefragt: Was haben sie, das wir nicht haben?
Diese Frage hat Otfried Wolfrum für uns in seinem Artikel beantwortet. Er verweist dazu auf die Ausschreibungsrichtlinien, in denen es heißt:
Nominiert und ausgezeichnet werden können ausschließlich Bücher, die im Jahr 2011 erstmals erschienen sind:
- deutschsprachige Originalwerke lebender Autorinnen/ Autoren, Herausgeberinnen/Herausgeber und Illustratorinnen/Illustratoren,
- deutsche Übersetzungen von fremdsprachigen Werken lebender Autorinnen/ Autoren und Herausgeberinnen/Herausgeber.
Was bedeutet das im Klartext?
Entscheidend ist alleine das Erscheinungsjahr in Deutschland.
Es können also von den Verlagen deutschsprachige Bücher aus dem Erscheinungsjahr eingereicht werden, wobei es für die Übersetzungstitel völlig irrelevant ist, wann sie im Original erschienen sind.
Die Titel unserer Kollegen aus dem Ausland hatten also mitunter schon über mehrere Jahre lang Zeit, sich zu etablieren, Preise und Anerkennung im Ausland einzuheimsen, sich einen Namen zu machen.
Die Verlage wissen das. Und reichen deswegen bevorzugt ihre Übersetzungstitel ein.
Deutsche Kinder- und Jugendbuchautoren haben deshalb bereits im Vorfeld wenige Chancen, überhaupt wahrgenommen und nominiert zu werden. Oft sind sie ja zum Zeitpunkt der Einreichungsfrist erst wenige Wochen überhaupt auf dem Markt.
Gleichzeitig sind sie aber auch chancenlos bei den Literaturpreisen in anderen Ländern. Denn dort werden Übersetzungen gar nicht erst zugelassen. Hier gilt das, was wir deutschsprachigen Autoren uns für "unseren" Literaturpreis wünschen. Ausgezeichnet werden ausschließlich heimatsprachliche Bücher, Übersetzungen können nicht eingereicht werden.
Die Richtlinien und die Vergabepraxis des Deutschen Jugendliteraturpreises sollten dringend neu diskutiert werden.
Deutsche Kinder- und Jugendbücher sollten endlich die Anerkennung erhalten, die sie meines Erachtens schon lange verdient haben.
Es geht mir nicht um Deutschtümelei oder Missachtung der wirklich teilweise wunderbaren Jugendbücher aus dem Ausland.
Aber es geht hier um eine dringend notwendige Würdigung deutschsprachiger Kinder- und Jugendbuchautoren für ihre Arbeit.
Die komplette Dokumentation von Herrn Dr. Otfried Wolfrum findet ihr hier: http://www.laetitia-verlag.de/210/Dokumentation_zum_DJLP.html
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Montag, 12. Dezember 2011
Wie ein Flügelschlag - Leseprobe
Für alle, die schon neugierig sind und gerne ein bisschen mehr wissen wollen, gibt es hier eine kurze Leseprobe zu meinem neuen Roman ...
Viel Spaß damit!
Viel Spaß damit!
Montag, 25. Januar
Wenn ich hier fertig bin, bringe ich sie um.Eigenhändig.Noch vierundzwanzig Runden.
I came to win, to fight …
Rihanna in meinen Ohren gibt mir den Takt vor.Noch dreiundzwanzig Runden.„He, Jana. Viel Spaß noch!“Ich beiße die Zähne zusammen. Drehe die Lautstärke höher.
I came to fly …
Halt dich da raus, Nora. Sonst bring ich dich gleich mit um.Noch zweiundzwanzig Runden.Ich schaue den anderen nach. Meine Finger sind steif vor Kälte. So gut es geht, ziehe ich die Ärmel meines Sweatshirts über die geballten Fäuste. Meine Handschuhe sind spurlos verschwunden. Wieder mal.„Heute gibt's Rührei. Soll ich deine Portion gleich mitessen?“Bea. Die frisst doch sowieso schon für drei. Nur nicht reagieren. Laufen. Einfach weiterlaufen und nicht hinhören. Die anderen interessieren mich nicht. Mir geht es nur um Melanie. Melanie Wieland.Noch einundzwanzig Runden.Sie hatte versprochen zu kommen. Hatte versprochen, mir zuzuhören. Die halbe Nacht habe ich wach gelegen, mir die Worte zurechtgelegt, einen Ausweg gesucht. Aber es gibt nur diese eine Möglichkeit.Noch zwanzig Runden.Wir hatten nicht miteinander gesprochen, aber ihre SMS war eindeutig. Okay, lass uns reden. Ich komme zur Bushaltestelle. MelDie anderen trafen sich auf dem Schulhof. Die Haltestelle war eine gute Idee. Dort in dem Wartehäuschen würde uns niemand sehen.Ich war bereit. Hatte meine Entscheidung getroffen. Fragte mich inzwischen sogar, warum ich so lange dafür gebraucht hatte.Ich hasse dieses Stadion. Es ist stockdunkel. Flutlicht gibt es nicht. Und der Untergrund ist vereist vom festgetretenen Schnee.Zehn Kilometer hat Drexler mir aufgebrummt. Zehn Kilometer, hübsch aufgeteilt in 400-Meter-Runden. Sechs Runden habe ich schon hinter mir. Fehlen nur noch neunzehn Runden auf dieser verdammten Bahn.Mein Atem malt weiße Wolken in die Luft. Der Schnee knirscht unter meinen Füßen. Es ist immer noch dunkel und ich muss höllisch aufpassen, dass ich nicht ausrutsche.Noch achtzehn Runden.„Geht's ein bisschen flotter? Was soll das werden? Ein Winterspaziergang?“Drexler. Der Duft von frischem Kaffee steigt mir in die Nase. Verdammt. Wo hat der Kerl jetzt einen Kaffee her? Ich ziehe das Tempo ein wenig an.Noch siebzehn Runden.Es fängt an zu dämmern. Die ersten kommen aus dem Wohntrakt, frisch geduscht, die Klamotten gewechselt. In der Mensa brennt Licht.„Ich gehe jetzt frühstücken. Du läufst die zehn zu Ende. Und pass auf, dass du nicht einschläfst dabei.“Ich schlucke meine Antwort hinunter. Mit dir lege ich mich nicht an. Noch nicht. Erst will ich mit Melanie reden.„Nächstes Mal kommst du pünktlich zum Morgentraining. Dafür sorge ich schon, Jana Schwarzer.“Ich erreiche die Kurve und höre Drexlers Stimme nur noch im Rücken. Sie berührt mich nicht. Soll er toben. Wenn er erfährt, was ich Melanie sagen will, wird er noch viel mehr toben. In meinem MP3-Player hat Nicki Minaj übernommen. Singt gegen Rihanna an.
I wish today it will rain all day …
Noch sechzehn Runden.Melanie. Vermutlich liegt sie noch zu Hause im Federbett und träumt von Pokalen. Es kommt häufiger vor, dass sie das Morgentraining schwänzt. Die Externen nehmen es mit dem Frühsport nicht so genau. Melanie musste noch nie Strafrunden laufen. Dafür sorgt ihr Vater schon.Noch fünfzehn Runden.Ich habe kein Problem damit, vor dem Frühstück zu trainieren. Meistens bin ich sowieso schon wach und die Waldläufe machen mir Spaß. Im Wald ist es anders als auf der Bahn. Vor allem im Winter. Die Stämme der grauen Bäume glitzern jetzt silbern in der Dunkelheit. Der Frost der letzten Nacht hat alles mit einer schützenden Haut überzogen. Ich stelle mir vor, einer von ihnen zu sein. Stark und unbeweglich …Auch heute war ich früh wach, stand wie vereinbart pünktlich am Bushäuschen und habe gewartet. Wer nicht kam, war Mel. Bis mir endlich klar wurde, dass sie mich einfach versetzt hat, war Drexler mit den anderen längst weg. Ich hab noch versucht, Mel auf dem Handy zu erreichen. Ohne Erfolg. Schließlich hab ich nichts mehr gemacht. Nur gewartet. Als Drexler mit der Gruppe aus dem Wald zurückkam und mich mit Kopfhörern im Ohr an der Bushaltestelle sitzen sah, ist er explodiert. Hat total die Kontrolle verloren und rumgeschrien. Die anderen standen dabei und grinsten. Dann hat mich Drexler auf die Bahn geschickt.Noch vierzehn Runden.Der Schweiß läuft mir übers Gesicht, meine Kopfhaut juckt unter der Wollmütze. Ich wische mir mit dem Ärmel über die Augen. Mit jedem Atemzug strömt eisige Luft in meine Lungen.Noch dreizehn Runden.Das Erste, was ich sehe, ist ein blaues Leuchten. Der Schnee unter meinen Füßen flackert rhythmisch auf.Blau – weiß – blau – weiß.Ich passe mein Lauftempo dem Farbwechsel an.Links – rechts – links – rechts.Dann sehe ich den Krankenwagen. Er steht auf dem Schulhof und sein Blaulicht spiegelt sich in den Fenstern. Neben dem Krankenwagen hält ein weiteres Auto.Ich werde langsamer.Noch zwölf Runden.Zwei Männer steigen aus dem Auto. Erste Gesichter tauchen hinter den Scheiben der Mensa auf. Kurz darauf verschwinden sie wieder und die Jalousien werden zugezogen. Die Männer laufen zum Hallenbad. Die Sanitäter holen eine Trage aus dem Krankenwagen.Noch elf Runden.Drexler sprintet aus der Mensa. Ich fange an zu gehen. Bernges erscheint jetzt auch auf dem Schulhof, will ebenfalls zum Hallenbad. Ich bleibe stehen. Was hat Bernges dort zu suchen?Ich warte darauf, dass mein Atem sich beruhigt.Immer noch elf Runden.Im Hallenbad wird es hell. Jemand hat Licht gemacht. Die Putzfrau. So früh am Morgen kann höchstens die Putzfrau in der Halle sein. Vielleicht ist sie ausgerutscht. Deshalb der Krankenwagen. So muss es sein.Ich verlasse die Bahn und gehe langsam zum Schulhof hinüber. Niemand sagt etwas dagegen. Keiner hält mich auf und schickt mich zurück. Hinter den Jalousien ist es still. Eine Putzfrau ist uninteressant.Ich könnte jetzt auch frühstücken gehen. Drexler hat mich längst vergessen. Ich sollte beruhigt sein, dass es nur um eine Putzfrau geht, die zu unvorsichtig war und auf dem nassen Hallenfußboden ausgerutscht ist. Aber was wollen Drexler und Bernges in der Halle? Und was sind das für Männer? Der eine könnte ein Notarzt sein? Und der andere?Ich wiederhole mein Mantra: nur eine Putzfrau, nur eine Putzfrau. Gleich werden die Sanitäter mit der Trage herauskommen, die Putzfrau in den Krankenwagen schieben und ich kann endlich frühstücken.Mein Kopf sagt mir, ich soll jetzt rübergehen und die Reste vom Rührei essen, solange es noch warm ist. Meine Beine bleiben einfach stehen. Die Sanitäter kommen mit der Trage aus dem Hallenbad, schieben sie mit kräftigen Stößen über den Schnee. Warum atmet mein Brustkorb nicht erleichtert aus? Ich halte die Luft an.Die Trage ist leer. Unbenutzt. Die Männer schieben sie zurück in den Krankenwagen.Blau – weiß – blau – weiß – blau – weiß.„Macht endlich das Scheißlicht aus, verdammt!“Ein Schrei zerreißt die Stille des frühen Wintermorgens. Ich zucke zusammen. Die Sanitäter fahren herum und starren mich an.Erst jetzt wird mir klar, dass ich es war, die geschrien hat ...
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Leseprobe
Sonntag, 11. Dezember 2011
Wie ein Flügelschlag
Ich freue mich sehr, euch heute meinen neuen Roman für Jugendliche vorstellen zu können, der am 15. Januar 2012 im Coppenrath Verlag erscheinen wird.
Klappentext:
"Ich war fünf, als ich fliegen lernte. Ich schlüpfte aus den Armen meiner Mutter, die im hüfthohen Wasser stand, wand mich unter dem Seil hindurch und flatterte davon wie ein kleiner Vogel. Kein Boden mehr unter den Füßen und keine Hände mehr, die mich umklammerten. Über mir der Himmel und unter mir nichts als Wasser." ....
Als die sechzehnjährige Jana für ihre Leistungen im Schwimmen ein Stipendium an einem Sportinternat erhält, geht für sie ein Traum in Erfüllung. Aber dieser wird bald zum Albtraum, als Jana eines Tages ihre Freundin Melanie leblos im Schwimmbecken findet. Als Todesursache wird plötzliches Herzversagen angegeben.
Jana hat jedoch den Verdacht, dass es um Doping geht.
Aber egal, an wen sie sich wendet, überall stößt sie auf eine Mauer des Schweigens. Jana lässt nicht locker und kommt zusammen mit Melanies Bruder Mika schließlich der schrecklichen Wahrheit auf die Spur ...
Als die sechzehnjährige Jana für ihre Leistungen im Schwimmen ein Stipendium an einem Sportinternat erhält, geht für sie ein Traum in Erfüllung. Aber dieser wird bald zum Albtraum, als Jana eines Tages ihre Freundin Melanie leblos im Schwimmbecken findet. Als Todesursache wird plötzliches Herzversagen angegeben.
Jana hat jedoch den Verdacht, dass es um Doping geht.
Aber egal, an wen sie sich wendet, überall stößt sie auf eine Mauer des Schweigens. Jana lässt nicht locker und kommt zusammen mit Melanies Bruder Mika schließlich der schrecklichen Wahrheit auf die Spur ...
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Veröffentlichungen
Donnerstag, 8. Dezember 2011
Die Sauerländer-Vorschauen
sind online.
Hier geht es zum Katalog.
Und hier gibt es jetzt auch die offizielle Vorschau auf
Florentine oder wie man ein Schwein in den Fahrstuhl kriegt.
Hier geht es zum Katalog.
Und hier gibt es jetzt auch die offizielle Vorschau auf
Florentine oder wie man ein Schwein in den Fahrstuhl kriegt.
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| (c) Sauerländer |
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Veröffentlichungen
Sonntag, 4. Dezember 2011
Es kommt ein Schwein ...
In wenigen Wochen ist es soweit.
Mein neues Kinderbuch Florentine oder Wie man ein Schwein in den Fahrstuhl kriegt erscheint im Sauerländer Verlag.
Illustriert wurde die Geschichte von Patrick Wirbeleit, den ich dann endlich auf der Buchmesse in Frankfurt auch einmal persönlich kennenlernen konnte.
Für alle, die sich die Wartezeit ein bisschen verkürzen wollen, gibt es hier eine kleine Leseprobe. Ich wünsche euch ganz viel Spaß mit Florentine und Clemens :-)
Mein neues Kinderbuch Florentine oder Wie man ein Schwein in den Fahrstuhl kriegt erscheint im Sauerländer Verlag.
| (c) Sauerländer |
Illustriert wurde die Geschichte von Patrick Wirbeleit, den ich dann endlich auf der Buchmesse in Frankfurt auch einmal persönlich kennenlernen konnte.
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| Mit Patrick auf der Buchmesse |
Für alle, die sich die Wartezeit ein bisschen verkürzen wollen, gibt es hier eine kleine Leseprobe. Ich wünsche euch ganz viel Spaß mit Florentine und Clemens :-)
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Veröffentlichungen
Montag, 21. November 2011
Holundermond auf der Shortlist bei Lovelybooks
Ich freue mich riesig!
Heute erhielt ich die Nachricht, dass es mein Roman Holundermond auf die Shortlist zum Leserpreis 2011 bei Lovelybooks geschafft hat, natürlich in der Kategorie Kinder- und Jugendbuch.
Dazu schrieben mir die Moderatoren von Lovelybooks:
Ich freue mich natürlich über jede Stimme für Holundermond.
Zur Abstimmung geht es hier: http://www.lovelybooks.de/leserpreis/2011/Kinder-Jugendbuch/
Heute erhielt ich die Nachricht, dass es mein Roman Holundermond auf die Shortlist zum Leserpreis 2011 bei Lovelybooks geschafft hat, natürlich in der Kategorie Kinder- und Jugendbuch.
Dazu schrieben mir die Moderatoren von Lovelybooks:
Der Leserpreis – die besten Bücher 2011’ ist wie bereits in den Jahren 2009 und 2010 ein riesiger Erfolg und damit der größte Publikumspreis für Bücher im deutschsprachigen Raum. Insgesamt haben über 5.000 Leser in 10 Kategorien mehr als 1.700 verschiedene Bücher nominiert.Nun beginnt die entscheidende Votingphase, in der die Leser bis einschließlich des 27. November für ihre Lieblingsbücher stimmen können. In jeder Kategorie wird schließlich am 28.11. der Leserpreis in Gold, Silber und Bronze vergeben.
Ich freue mich natürlich über jede Stimme für Holundermond.
Zur Abstimmung geht es hier: http://www.lovelybooks.de/leserpreis/2011/Kinder-Jugendbuch/
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