Mittwoch, 2. Dezember 2009

Weihnachtslotterie

Tatataaaaaaaaa!
Der erste Gewinner bzw. die erste Gewinnerin meiner Adventskalender-Weihnachts-Lotterie steht fest.




Der Weihnachtswichtel hat tief in die Losdose gegriffen und gezogen:




Annette Wolf ist die glückliche Gewinnerin und wurde von mir schon per Mail informiert.




Alle anderen dürfen sich damit trösten, dass es noch weitere Gewinnspiele im Adventskalender geben wird.

Wunder geschehen...

Dieses Video habe ich eben bei Twitter gefunden und möchte es mit euch teilen.



Es passt in diese Zeit, aber auch an anderen Tagen glaube ich fest daran: Wunder geschehen. Immer wieder.

Donnerstag, 26. November 2009

Advent, Advent...

In wenigen Tagen ist es wieder so weit:
Die erste Kerze am Adventskranz wird angezündet und schon bald darauf darf das erste Türchen am Adventskalender geöffnet werden.

In diesem Jahr habe ich mir für meine Leser, für meine Freunde und für alle Menschen, die mich kennen oder meine Seiten besuchen, etwas besonderes ausgedacht:
Einen Online-Adventskalender, den ihr hier über diese Seite erreichen könnt. Möglich gemacht wurde der Adventskalender vom Anbieter Qalendarium, der meinen Hilfeschrei bei Twitter nach einem entsprechenden Tool prompt erhört hat.

Auf diesem Weg nochmal tausend Dank an @qalendarium!

Der Kalender wurde von mir bestückt mit Aphorismen, Texten aus meiner Schreibwerkstatt und - das ist neu in diesem Jahr - mit einigen Preisausschreiben.

Ganz besonders freue ich mich aber über die Unterstützung durch die Künstlerin Sabine Straub, die mir zahlreiche Illustrationen für den Adventskalender zur Verfügung gestellt hat.




Wer den Adventskalender anschauen möchte, kann dies ab dem 1. Dezember 2009 täglich tun, in dem er einfach auf den Button oben rechts in diesem Blog klickt.

Ich wünsche Euch allen genauso viel Spaß beim Öffnen der Türchen wie ich beim Erstellen des Kalenders hatte!




Mittwoch, 25. November 2009

Wird der Autor immer stärker zum Selbstvermarkter?

Diese Frage stellte Anne Charlotte Luchtenveld von Buchreport dem Autor Uwe Skrzypczak.

Ich gebe offen zu, bis heute habe ich noch nie etwas von diesem Kollegen gehört. Umgekehrt wird es ihm genauso gehen, auch mein Name ist ihm mit Sicherheit kein Begriff.
Und das, wo es doch für einen Schriftsteller geradezu lebensnotwendig ist, dass sein Name einen möglichst großen Bekanntheitsgrad hat.
Ist es aber nicht so, dass es im Verantwortungsbereich eines Verlags liegt, den Namen seiner Autoren in die Welt hinauszutragen?
Schon lange nicht mehr, meint Skrzypczak.
Der Verfasser zweier Sachbücher und zukünftiger Kinderbuchautor gehört in seinem Zweitleben einer Gattung an, die es wissen muss: Er ist von Beruf Marketer und Werber.

Als solcher hat er den Buchmarkt unter die Lupe genommen und kommt dabei zu der Erkenntnis, dass es für den gewöhnlichen Autor ("wenn er nicht gerade ein Bestsellerautor ist") nicht mehr ausreicht, sich auf die Werbemaßnahmen seines Verlags zu verlassen. Diese tendieren in Zeiten, in denen Verlage in erster Linie mit einer Flut von immer schnelleren Neuerscheinungen Schritt halten müssen, nämlich gegen Null.

Unsere Bücher sind kaum auf dem Markt, da werden sie auch schon wieder durch aktuellere Neuerscheinungen ersetzt. Es zählt kaum mehr der Einzeltitel, sondern die Verlage produzieren zunehmend Serien unter einem Label, das möglichst schnell möglichst zahlreich bedient werden muss.
Einzelne Autoren einer solchen Serie treten als Namen kaum noch in Erscheinung.
Wenn vom Verlag überhaupt beworben wird, dann das Label, nicht der einzelne Autor.
Das geht so weit, dass selbst Pressehymnen nicht mehr dem einzelnen Autor zugeschrieben werden, sondern pauschal dem Klappentext eines jeden Folgeromans angehängt werden.

Was aber kann ein Autor tun, um trotzdem aus der Masse hervorzutreten und seine Bücher möglichst großflächig an den Leser zu bringen?

Eigeninitiative lautet die Lösung, die Skrzypczak anbietet.

Wer auf dem heutigen Buchmarkt als Autor in Erscheinung treten will, wer vor allem in Zeiten des E-Book und iPhone sich noch einen "Namen machen" will, der muss selbst die Initiative ergreifen und Werbung für sich und sein Werk machen.
Die größte Anzahl Leser innerhalb der kürzesten Zeit erreicht man heute über das Internet. Und so mehren sich die Selbstdarstellungen von KollegInnen, die Plattformen wie XING, Twitter oder Facebook nutzen, um eine möglichst große Bandbreite von potentiellen Lesern zu erreichen und auf ihr Buch aufmerksam machen.
Ich selbst nehme mich da nicht aus. Meine noch recht bescheidenen Veröffentlichungen würde kein Mensch mit mir als Autorin in Verbindung bringen, könnte ich nicht auf die Möglichkeiten, die das Internet mir bietet, zurückgreifen.

Dass ich jetzt ab und an mit der Frage angesprochen werde: "Sie sind doch die Schriftstellerin mit den Kindergeschichten...?" verdanke ich in erster Linie meiner einigermaßen regelmäßigen Präsenz in den Tiefen des Nets.

Ein Autor, der sich auf Werbung durch die Verlage verlässt, dürfte schnell verlassen sein.
So auch Skrzypczak: "Ein Newcomer sollte jedes ihm nur mögliche PR-Register ziehen, um die Vermarktung seines Buches zu stützen."

Wer das komplette Interview nachlesen will, kann dies hier tun: Buchreport vom 25.11.2009

Montag, 23. November 2009

Alle Jahre wieder...

...gibt es das neue 365 Gute-Nacht-Geschichten-Buch!


Die neuen Geschichten gibt es ab Montag, dem 30.11.2009,
hier käuflich zu erwerben.

Zusammen mit 7 Kolleginnen durfte ich an diesem Buch mitarbeiten, 59 der dort veröffentlichten Geschichten sind von mir.

Ich freue mich sehr auf die neueste Ausgabe der Gute-Nacht-Geschichten, erschienen im Lingoli-Verlag, die auch in diesem Jahr wieder mit besonders schönen Illustrationen versehen sind.

Die Illustratorin meiner Geschichten habe ich inzwischen - dem Internet sei Dank - kennengelernt.
Sabine Straub lebt und arbeitet in Griechenland / Athen.
Ich staunte daher nicht schlecht, als mich in den vergangenen Tagen ein dicker Brief aus Athen erreichte.

Sein Inhalt?

Sabine hat mir die Originalzeichnung zu einer meiner Geschichten geschenkt.
Da ich noch nie ein Original besaß, habe ich mich wirklich riesig gefreut.



Das "Rebgenbogenchamäleon" wird einen Ehrenplatz über meinem Schreibtisch bekommen.
Danke, Sabine!

Dienstag, 10. November 2009

Piraten-Weihnacht

Ich hatte die Geschichte schon fast vergessen, schließlich habe ich sie im Sommer geschrieben.
Umso größer war meine Freude, als heute die Belegexemplare der aktuellen "mach mit" (Ausgabe 12/09) im Briefkasten lagen und die Illustration zu meiner Erstleser - Geschichte mit dem Titel "Piratenweihnacht" auch noch auf dem Titelbild gelandet ist.


Wenn das kein Motivationsschub mitten im grauen November ist!

Montag, 9. November 2009

Mal ein ganz anderer Adventskalender

Es war ein Auftrag, der mir viel Freude bereitet hat.

Als Nicht-Kölnerin durfte ich einen Adventskalender mit 24 Geschichten rund um die Kölner Weihnachtsbräuche und -Legenden schreiben.

So sieht er aus:


Und hier ist er zu haben.

Schreiben in Cafés

Es ist ein Phänomen, dem ich noch nicht wirklich auf die Schliche gekommen bin.
Ich schreibe gerne in Cafés oder ähnlichen öffentlichen Einrichtungen. Ich schreibe dort gerne - und gut.

Hier zu Hause lasse ich mich von jedem Geräusch ablenken. Kinder, die hinter meinem Rücken friedlich spielen, ein Mann, der wirklich rücksichtsvoll im Raum nebenan hantiert - das alles hindert mich am konzentrierten Schreiben.

Ziehe ich dagegen mit Notebook oder Notizbuch in ein Café, ja sogar das Ikea-Restaurant zählt dazu, kann ich wunderbar schreiben.

Ich vergesse die Welt um mich herum und bin nur noch in meinem Manuskript unterwegs.
Ab und zu ein Griff zur Kakaotasse und ansonsten sind die Finger ununterbrochen mit Schreiben beschäftigt.



Genauso gut und intensiv kann ich in vollbesetzten Zügen arbeiten. Eine Vier-Stunden-Fahrt im ICE nach Hamburg oder München, vorzugsweise mit Tisch und Fensterplatz, ist bestsellerverdächtig.

Vermutlich liegt das Geheimnis dieses Phänomens darin, dass ich mir sowohl im Café als auch im ICE sicher sein kann, dass im Grunde niemand sich für mich interessiert. Die vielbeschimpfte Einsamkeit in der Masse ist in diesem Fall ein Geschenk für mich. Ich bin da, aber schon den Nachbarn am Nebentisch ist es egal ob ich da sitze oder nicht. Ich muss nicht befürchten, angesprochen oder gar gebraucht zu werden, wie das eben zu Hause immer mal wieder der Fall ist.

Ich muss nicht mit einem halben Ohr ständig auf die Geräusche hinter mir lauschen, immer in Alarmbereitschaft, immer bereit aufzuspringen und Kinderstreit zu schlichten, die Haustür zu öffnen, ans Telefon zu gehen oder mit dem Mann Einkaufslisten zu diskutieren. All das findet in einem Café oder vollbesetzten Zug einfach nicht statt.

Schlimmstenfalls fragt mich ein Kellner, was ich trinken möchte oder der Zugbegleiter will meine Fahrkarte sehen. Habe ich diese Hürde erst überwunden, gehört meine Schreibzeit wieder mir ganz alleine.

Und deshalb schnappe ich mir jetzt mein Notebook und verziehe mich - am besten in ein möglichst volles Café.

Mittwoch, 4. November 2009

Wirksamer Kälteschutz

Es gibt diese Tage - Kollegen wissen, wovon ich spreche - da geht gar nichts. Man müsste eigentlich dringend das letzte Kapitel seines Manuskripts überarbeiten, der neue Plot wartet sehnlichst darauf, abgeschlossen zu werden, ein Verlag will noch 23 Gutenachtgeschichten von dir, aber alles was man in den Tiefen seiner Gehirnwindungen findet, ist gähnende Leere.
In solchen verzweifelten Momenten greife ich zu ganz banalen Tricks. Sehr wirkungsvoll ist Hausarbeit. Nirgendwo lässt es sich besser plotten als beim Bügeln, Staubsaugen oder Betten machen. Die besten Formulierungen für den Schlusssatz finde ich oft bei der Gartenarbeit und Exposés fallen mir generell beim Stricken ein.

Bei letzterem ist mir kürzlich noch etwas anderes eingefallen:

Der Winter steht vor der Tür und damit die kalte ungemütliche Zeit für klamme Schriftstellerfinger. Ein paar Versuche mit meinen Stricknadeln brachten mich dann auf eine einfache und praktische Lösung: Marktfrauenhandschuhe wurden sie früher genannt, ab sofort heißen sie Autorenwärmer :-)



Kein Stift rutscht mehr aus behandschuhten Fingern, keine Tasten werden mehr verfehlt. Endlich kann ich mit warmen Händen weiterschreiben und was ich schreiben will, habe ich mir so ganz nebenbei beim Stricken auch überlegt!

Samstag, 24. Oktober 2009

Weder still noch Heldin...

...bin ich.
Sondern eigentlich einfach nur eine ganz normale Mutter. Und manchmal ganz schön laut :-)

Zugegeben, fünf Kinder zu haben ist heute in unserem Land nicht mehr ganz normal. Ich wusste allerdings schon mit 18, dass ich einmal "mindestens" fünf Kinder haben wollte. So gesehen ist meine große Familie für mich eigentlich keine Überraschung, sondern das Ergebnis eines meiner Lebensträume.

Dass eine Großfamilie nicht immer ganz einfach zu bewältigen ist, vor allem dann nicht, wenn man seinen Lebenssinn nicht ausschließlich im Mama-Taxi-Fahren und Brote schmieren sieht, darüber habe ich mich mit anderen Müttern in einem Interview ausgetauscht.

Gemeinsam mit Petra A. Bauer, Corinna Müller-Michaels und Tine Schweizer versuchte ich, die nicht immer ganz einfachen Frage zu beantworten.

Geführt wurde das Interview von Nicole Rensmann, einer Autorenkollegin, die ich in den Tiefen des Nets kennengelernt habe.

Wer das Interview mit den "stillen Heldinnen", die wir doch gar nicht sind, lesen möchte, findet es in Nicoles Blog.

Von hier aus ein herzliches Dankeschön an Nicole für ihr Interesse und ihre Geduld :-)