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11. Februar 2017

Frühlingssehnsucht

Seit Tagen wälze ich Gartenzeitschriften und Gartenbücher. Vor dem letzten Frost habe ich bereits ein paar Obstgehölze geschnitten. Aber sehr viel mehr als Aufräumarbeiten ist noch nicht drin. Der Winter ist definitiv noch lange nicht vorbei.
Ein paar Sämereien auf der Fensterbank - eigentlich auch noch viel zu früh - konnten mich auch nicht restlos zufriedenstellen. Deshalb habe ich kurzentschlossen zum Farbtopf gegriffen und mir den Frühling ins Haus geholt.

Dazu habe ich Kreidefarben benutzt, ein Material, das ich schon lange einmal ausprobieren wollte, weil es so herrlich unkompliziert ist. Und ich bin ehrlich begeistert. Schon lange hat mir das Anmalen von Möbeln nicht mehr so viel Spaß gemacht.
Ein paar Tulpen durften dann doch noch einziehen und ich finde, jetzt sieht es gleich schon ein bisschen mehr nach Frühling aus.

So sahen Tisch und Stühle vorher aus



Und das habe ich gestern daraus gemacht. 



Auch das kleine Tischchen - vorher dunkelbraun - hat einen neuen Anstrich bekommen



Noch ein paar Tulpen ...



25. April 2016

Der Tag danach

Die Farb- und Gipseimer sind verschwunden, der Frühling leider auch, letzterer aber hoffentlich nur vorübergehend.
Unter Schnee- und Hagelschauern haben wir gestern Konfirmation gefeiert und ich hatte euch ein paar Fotos versprochen von unserem frisch renovierten Erdgeschoss.
Flur, Treppenhaus und Gästebad hatte der beste Mann von allen in Angriff genommen und pünktlich vor der Konfirmation irgendwann nachts um vier Uhr fertig gestellt. Ich bin total glücklich über die vielen kleinen liebevollen Details, aber schaut einfach selbst.




















































21. April 2016

Vom Schreiben und Lesen

Hier ist es schon wieder viel zu still geworden. Geschuldet ist die Stille meiner wie immer viel zu knapp bemessenen Zeit. Eigentlich bräuchte ich jeden Tag eher 48 Stunden, um alles unterzubringen, was so untergebracht werden will. Und dann noch ein bisschen mehr Zeit,  um auch alles aufzuschreiben und euch zu erzählen.
Um meinen Blog nicht ganz aus den Augen zu verlieren und euch wenigstens ein bisschen auf dem Laufenden zu halten, habe ich mich heute zu einem knappen Update entschlossen, Fotos werden dann nachgereicht.

Schreiben I: Ich schreibe aktuell an einem Jugendroman, der einer kräftigen Überarbeitung bedarf, nebenbei spukt mir eine neue Geschichte für ein Kinderbuch im Kopf herum, die zumindest skizziert werden will, bevor sie beleidigt ist und sich eventuell einen anderen Kopf zum Spuken sucht. Das dritte Projekt, das mich aktuell in Atem hält, ist die Bearbeitung eines Romans von mir, der zur Zeit vergriffen ist und den ich in Eigenregie wieder unter die Leser bringen will. Schwarz wie Schnee. Nach wie vor in den Schulen ab Klasse 7 das beliebteste Buch, fast immer soll ich aus Schwarz wie Schnee lesen und in letzter Zeit muss ich diesen Wunsch leider oft ablehnen, weil das Buch nicht mehr käuflich zu erwerben ist. Daran will ich etwas ändern, aber das kostet eine Menge Zeit, die ich eigentlich nicht habe. Siehe oben.

Schreiben II: Eine der schönsten Veranstaltungen in diesem Jahr teilte ich mir mit meinem Kollegen Heiko Wolz. Zusammen waren wir eingeladen, in Zeil am Main einen Schreibworkshop zu leiten. Das allein wäre ja noch nicht so ungewöhnlich, weil sowohl Heiko als auch ich oft und gerne Schreibwerkstätten in Schulen durchführen. Diesmal waren unsere "Schreibschüler" aber keine Kinder, sondern Deutschlehrerinnen und -lehrer aus Zeil und Umgebung, die einmal einen Blick in unsere Trickkiste werfen wollten. Zusammen hatten wir sehr viel Spaß, vor allem das gemeinsame Plotten der Geschichte vom "feuerroten Entenfrosch", der sich doch eigentlich nur nach einem Kuss sehnt, dazu seinen Tümpel verlassen muss und ausgerechnet seinem Erzfeind, dem gefährlichen Babydrachen, über den Weg läuft, das ganze angelehnt an die klassische Heldenreise und gewürzt mit Ausflügen zu Harry Potter, Star Wars oder Herr der Ringe, dürfte allen in Erinnerung bleiben. Danke an Heiko - ich habe teilweise Tränen gelacht  und - ich sehe die Heldenreise jetzt mit ganz anderen Augen!

Lesen: Im Frühling ist Lesezeit, der Welttag des Buches steht vor der Tür, ich bin viel unterwegs, vor ein paar Tagen war ich in der Umgebung von Bamberg, in ein paar Tagen fahre ich nach Wörlitz, zwischen beiden Städten liegen knapp 300 KM. Fahrtzeit ist Arbeitszeit, zumindest soweit ich sie im ICE verbringe, so schaffe ich es, auch an Lesetagen wenigstens ein bisschen zu schreiben. Anfang Mai bin ich dann eine Woche in Hildesheim unterwegs, um dort während der Hildesheimer Kinder- und Jugendbuchwoche an zahlreichen Schulen zu lesen.

Haus und Hof: Das alles würde ich gar nicht schaffen, ohne den wunderbaren Mann an meiner Seite, der sich in der Zwischenzeit um Kinder und Viecher und Haus kümmert. ... und zwar so intensiv, dass er mal eben noch flugs das ganze Haus von Kopf bis Fuß renoviert (Dauerbaustellen lassen mich zum Glück ziemlich kalt). Fotos reiche ich nach, sobald Tapeziertisch und Gipseimer hier wieder verschwunden sind. Versprochen!

Garten: In Zeil wurde ich gefragt, ob meine Tomatenkerne auch angegangen sind. Sind sie! Inzwischen stehen auf der Fensterbank zahlreiche kleine Tomatenpflänzchen und warten sehnlichst darauf, dass sie ins Freie dürfen. Auf der Terrasse gedeihen schon verschiedene Salate, Kohlrabi, die Erbsen fangen an zu ranken, erste Radieschen, Zwiebeln, Knoblauch, die ersten Erdbeeren färben sich rot, Zitronen machen ja immer alles gleichzeitig von der Blüte bis zur Frucht, jede Menge Kräuter warten auf die Ernte und die Kartoffeln müssen schon angehäufelt werden. Auch hier muss ich euch dringend Fotos nachliefern.
Vor allem von unseren munteren Kaninchen, denen wir inzwischen einen Freilauf gebaut haben, damit sie auch von unserem Wildkräutergarten (andere nennen es Unkraut) profitieren können.

Kinder: Weil wir uns sonst am Wochenende vielleicht langweilen könnten, schieben wir am kommenden Sonntag nochmal eben flugs eine Konfirmation ein ☺
Der Mittlere - Paul - wird konfirmiert und bis dahin spätestens muss die Baustelle verschwunden und das Haus wieder in einem vorzeigbaren Zustand sein.



Ich bin sicher, wir schaffen das. Sollte aber jemand über Hermines Zeitumkehrer verfügen, wäre ich trotzdem ein dankbarer Abnehmer.

2. März 2016

Öfter mal um die Ecke denken

Ich werde in meinen Workshops immer wieder gefragt, was ich eigentlich mache, wenn mir nichts einfällt. Oder wenn ich im Text stecken bleibe und nicht weiter komme.
Klar - aufräumen, putzen, einkaufen gehen, Wäsche waschen ... all das schiebe ich auch gerne ein, bevor ich zu lange auf den leeren Monitor starre.
Aber seit ein paar Wochen habe ich noch eine andere Beschäftigung gefunden, die mir dabei hilft, den Kopf wieder frei zu bekommen oder auch mal um die Ecke zu denken.
Ich häkele Quadrate, die sogenannten Granny Squares haben es mir angetan.

Meine (vor Ewigkeiten mal angefangene) fliederfarbene Decke ist fertig und ziert jetzt die alte Couch in meinem Arbeitszimmer.


Jetzt habe ich mit einer neuen Decke begonnen. Viele sonnige Rot- und Orangetöne diesmal, für die Hängematte oder Liegestühle im Garten oder einfach für das Picknick unter den Apfelbäumen in einem hoffentlich genauso sonnigen Sommer.


Der Vorteil dieser quadratischen Häkelei: Ein Quadrat ist schnell zwischendurch gemacht, der Kopf wird beim Häkeln wieder frei und die Arbeit lässt sich ganz handlich überall mitnehmen. Wer jetzt neugierig geworden ist oder Anleitungen für viele viele verschiedene Muster im Quadrat braucht, sollte sich das Buch von Stephanie Thies zulegen.


Ich muss jetzt noch schnell ein rotes Quadrat häkeln und dann weiter an meinem Plot arbeiten.


1. Dezember 2015

Lebenszeichen

Ja, es gibt mich noch. Manchmal muss ich mich allerdings suchen zwischen Stapeln von Büchern, bedrucktem Papier, Notizzetteln, Tapetenrollen, Farbtöpfen und ungebügelter Wäsche.
Das entspricht etwa dem aktuellen Chaos hier im Haus.
Während ich gerade an drei Manuskripten gleichzeitig arbeite, hat der Mann sich die Innenausstattung vorgenommen. Mein Mädchen-Zimmer habe ich euch ja schon gezeigt, jetzt ist sein "Herrenzimmer" auch fertig (der Steppenwolf lässt grüßen), Flur und Treppenhaus im Obergeschoss kann ich euch auch bald zeigen. Ein paar Tage müsst ihr euch noch gedulden, dann gehe ich auf Fotosafari durch unser Haus.
Passend zum neuen Design in unseren Wohnräumen habe ich meinen Blog ein wenig umgestaltet, ein Hauch Nostalgie passt nicht nur zu unseren neuen Tapeten, sondern auch zu dem neuen Projekt, für das mir - TATAAA - ein Arbeitsstipendium des Landes Hessen bewilligt worden ist! Dank dieser wunderbaren Unterstützung kann ich mich bald kopfüber in die Geschichte einer jungen Frau stürzen, die leider viel zu jung diese Welt verlassen musste, deren Hinterlassenschaft aber dafür umso kostbarer ist. Die wenigsten von euch werden sie kennen, aber ich verspreche, dass ich euch miteinander bekannt machen werde.
Vorher muss ich aber noch eine Fee bändigen, ein verschwundenes Buch suchen, ein paar Jugendliche von einem Wolkenkratzer runterholen und eine fette Katze verfolgen.
Aber dann erzähle ich euch mehr. Versprochen.



Bis dahin wünsche ich euch eine schöne Adventszeit mit einem aktuellen Bild aus unserem abendlichen Vorgarten.

21. August 2013

Was für Naschkatzen

Ich wollte euch noch schnell zeigen, was ich gestern mit den Jungs gemacht habe.

Man nehme

250 g Zucker
1 EL Puder- oder Traubenzucker
6 EL Saft
oder
4 EL Wasser plus 2 EL Sirup nach Wahl

1 Pfanne
1 Holzlöffel
1 Backpapier
Schaschlikspieße




Zuerst den Zucker und den Puderzucker in die Pfanne geben


Dann die Flüssigkeit dazu und auf mittlerer Flamme rühren, bis alles flüssig ist.


Einkochen lassen


In der Zwischenzeit Backpapier auslegen und Schaschlikspieße darauf legen


Die dickflüssige Masse (wir haben Waldmeistersirup genommen) auf die Spieße gießen. Erkalten lassen ... und ...


Tataaa - fertig sind die selbstgemachten Lollis :-)





Ach ja .. unsere Stühle sind inzwischen auch fertig gestrichen

11. August 2013

Die erste Rezension

eines frisch erschienen Romans ist immer etwas ganz besonderes.
Und so habe ich mich heute riesig gefreut, dass Claudia von Claudias Bücherregal "Die inneren Werte von Tanjas BH" schon gelesen und in ihrem Blog vorgestellt hat.

 Ein Buch, das witzig, ehrlich, ungeniert und draufgängerisch ist
und das Jungs versteht.



Jetzt müssen das nur noch auch die Jungs lesen, die ich mit diesem Buch ja erreichen möchte ;-)

In unserer Küche wird es langsam bunt wie in einem Zirkuswagen. Und ich muss sagen, je bunter es wird, desto besser gefällt es mir.
Dabei habe ich durchaus ein Faible für den zur Zeit überall angesagten "Shabby-Look", der ja fast ausschließlich in weiß daher kommt. Ich stöbere mich gerne durch Zeitschriften und Blogs und freue mich an den tollen Einrichtungsideen, die alle ein bisschen an Skandinavien erinnern.
Aber - irgendwie merke ich in letzter Zeit, dass es mir zu viel wird. Zu viel weiß. Es mag eine Herausforderung sein, nur noch weiße Möbel und Accessoires zu sammeln und zu finden, ich selbst habe ja auch einige weiße Dinge im Haus herumstehen, aber ausschließlich weiß möchte ich es dann doch nicht haben.



Da halte ich es lieber mit dem schwedischen Maler Carl Larsson und seiner Frau, die einen fröhlichen bunten Stil geprägt haben, und male unsere Möbel weiter in kräftigen Farben an.




Der beste aller Männer hat mit unserer bunten Haustür ja bereits die passende Vorlage geliefert.



10. August 2013

Blaue Stunde

Um unseren wunderbaren uralten Esstisch stehen sechs weniger wunderbare 08/15 Ikea-Stühle.
Heute hatte ich keine Lust mehr auf Ikea. Und auf ganz neue Stühle aber auch nicht.
Also haben wir Schleifpapier, Pinsel und Farben besorgt und rückten unseren alten Stühlen auf den Lack.
Nummer Eins für Kind Eins ist schon fertig. Die anderen folgen dann im Lauf der nächsten Woche.













4. April 2013

Noch einen Moment ...

... bald sind wir bereit.
Noch einen Moment. Bald ist es soweit.
Dann zeigen wir euch, was wir lernten.

(Erich Kästner)

Wir befinden uns mitten im Endspurt.
Mit riesigen Schritten nähern wir uns der Premiere unseres Projekts Kultur Werk statt.
Am Wochenende wollen wir noch die letzten Umräumarbeiten im Wohnzimmer vornehmen,
um es für rund 40 Gäste zu rüsten und dann kann es eigentlich auch schon losgehen.

Wenn zwei Bücherverrückte zusammenziehen, dann sprudeln die Ideen nur so. Das musste auch Britta Hoffmann-Mumme vom Hanauer Anzeiger feststellen, die uns gestern besuchte, um sich über unser Projekt zu informieren.
Sie kam, um über Kästner zu reden und ging mit Fotos von unserem Kochbuchregal und unserer neuen "Autorentreppe", die Reiner gerade fertig gestellt hatte.









Aber dann hat Britta Hoffmann-Mumme doch noch ein Foto von uns gemacht und einen wunderbaren Artikel für den Hanauer Anzeiger (4.4.2013) geschrieben.




Am 11.04.2013 laden wir um 20:00 Uhr zu unserem Erich-Kästner-Abend in unser Wohnzimmer ein.
Restkarten gibt es noch im Buchladen am Freiheitsplatz. Wir freuen uns schon sehr auf diesen Abend.









27. Februar 2013

Alles das ...



... sind wir. Und noch viel mehr.

Dieses Schild musste einfach in unser Haus und an unsere Wand.

Und HIER gibt es noch viel mehr dieser wunderschönen Schilder.